Weshalb Windows sicherer als Mac OS sein soll
Von Reto Knobel. Aktualisiert am 18.09.2009 16 Kommentare
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Charlie Miller bei der Arbeit
Der IT-Security-Forscher Charlie Miller ist so was wie der David Beckham der IT-Industrie: Ein begnadetes Talent mit einem beeindruckenden Palamares und ein Garant für Aufmerksamkeit. Letztes Jahr gewann er in Kanada 10'000 Dollar an einer Hackerkonferenz, weil es ihm zweimal gelang, eine Lücke im Webbrowser Safari auszunutzen, um ein MacBook zu kapern. Im Juli dieses Jahres schaffte er es sogar, mit einem SMS die Kontrolle über das iPhone übernehmen.
Nun hat der Autor des Buches «The Mac Hacker's Handbook» wieder zugeschlagen. In einem Interview mit «Techworld» übt er heftige Kritik an den Apple-Technikern, die es seiner Meinung nach verpasst haben, das aktuelle Betriebssystem Snow Leopard sicherer zu machen.
Apple macht es Hackern leicht
Das Problem betrifft die sogenannte Address Space Layout Randomisation (ASLR). Diese soll verhindern, dass ein Angreifer sicher vorhersagen kann, wo sein eingeschleuster Code im Speicher zu finden ist. Bei den Betriebssystemen von Microsoft würde diese Funktion dafür sorgen, dass sich für Cyberkriminelle interessante Prozesse nie am gleichen Ort befinden. Apple hingegen habe bei der Entwicklung der Betriebssysteme von Leopard zu Snow Leopard nicht nachgebessert und ASLR nicht ganz integriert. Snow Leopard sei zwar sicherer als sein Vorgänger, aber noch immer unsicherer als die Konkurrenz von Microsoft.
Windows-Systeme bleiben beliebte Angriffsziele
Warum aber werden PCs sehr viel öfter angegriffen als Apple-Computer? Miller hat dafür eine einfache Antwort parat: Es lohnt sich für Hacker einfach mehr, Windows-Computer anzugreifen, weil diese viel verbreiteter sind. Ein Programm für Windows zu programmieren, damit dieses eine Sicherheitslücke ausnutzen könne, sei jedenfalls schwerer als für den Mac. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)
Erstellt: 18.09.2009, 11:02 Uhr
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Grundlagen für Sicherheit: 1) Emails (bzw. Anhänge) von Unbekannten nicht öffnen 2) keine Programme ausführen, deren Herkunft nicht klar ist 3) kein Besuch von Sexseiten, Hackerseiten o.ä. 4) Firewall einschalten (Betriebssystem oder z.B. WiFi Router) Dann wären 99% aller Gefahren ausgeschalten Ob Mac oder PC: Verhütung ist alles :-), wie im echten Leben! Antworten
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Sonia Uhlmann ist keine typische Studentin. Dank Fernstudium hat sie den Master trotzdem geschafft.
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