Wie gut ist Windows 7? Der Test
Aktualisiert am 09.09.2009 54 Kommentare
Interaktiv-Box
Links
Artikel zum Thema
Die Entwicklung ist abgeschlossen, die finale Version wird bereits an Entwickler und PC-Hersteller ausgeliefert. Und was bringt Windows 7 dem Privatanwender? Erste Eindrücke vermittelt ein siebentägiger Praxistest.
1. Tag: Der angenehme Unterschied zu Vista
Windows 7 wird installiert. Das Setup-Programm fragt nach Spracheinstellungen, bei der Testversion handelt es sich um die englischsprachige Finalfassung von Windows 7 Ultimate. In nur 20 Minuten ist die Installation abgeschlossen. Auf dem eher leistungsschwachen Testcomputer (Intel-Prozessor mit 2,33 Gigahertz, 1 GB RAM, Nvidia-Grafikkarte mit 128 MB RAM) werden 7,5 GB an Daten abgelegt. Beim Vorgänger Vista waren es noch rund 10 GB.
Die Internetverbindung ist sofort da, bereitgestellt vom DSL-Modem und angezeigt von einem Icon in der rechten Hälfte der Taskleiste. Damit ist auch die Online-Aktivierung von Windows 7 eine Sache von wenigen Sekunden. Kein Windows ohne Virenschutzprogramm - aus dem Netz wird das kostenlose Antivir von Avira heruntergeladen und installiert. Dabei ist eine Sicherheitsnachfrage zu beantworten. Ansonsten hält sich Windows 7 mit Fragen zurück – ein angenehmer Unterschied zu Vista.
2. Tag: Auf der Suche nach E-Mail
Wo ist eigentlich das Programm für die E-Mail? Windows 7 enthält weder ein Outlook Express noch ein Windows Mail wie noch in Vista. Stattdessen enthält das Startmenü eine Verknüpfung zur Website von Windows Live. Dort kann man eine Software für die Nutzung der Internetdienste von Microsoft herunterladen, darunter Mail, Messenger, eine Fotogalerie und den Movie Maker.
Mail entpuppt sich als schlankes und schnelles Programm, mit dem man auch E-Mail-Accounts anderer Anbieter als Microsoft/Hotmail einrichten kann. Die Fotogalerie kann als einfache Bildverwaltung verwendet werden, ermöglicht schnelle Korrekturen und bietet Präsentationen von der Diaschau bis zur Web-Präsentation.
3. Tag: Pluspunkt Desktop
Der bonbonfarbene Standard-Desktop von Windows 7 wird ausgetauscht. Zur Auswahl stehen verschiedene Motive, die auch automatisch wechseln. Für zusätzliche Abwechslung sorgen die «Gadgets» - Mini-Anwendungen wie Uhr, Kalender oder Wetterbericht, die nun frei auf dem Desktop platziert werden können. Beim Vorgänger Vista waren sie noch im festen Rahmen der Sidebar untergebracht.
Die Taskleiste zeigt alle geöffneten Programme übersichtlich nebeneinander an. Sind mehrere Fenster einer Software geöffnet - etwa Texte, Tabellen und Präsentationen in OpenOffice - werden diese in einem einzigen Symbol repräsentiert. Erst wenn man mit der Maus darüber fährt, werden die einzelnen Fenster darüber angezeigt und können von dort auch mit Linksklick geschlossen werden. Ein Rechtsklick auf das Anwendungssymbol listet unter anderem die zuletzt mit diesem Programm genutzten Dokumente auf.
Schnell gewöhnt man sich an die intuitivere Verteilung der Fenster auf dem Desktop: Um ein Fenster auf die Maximalgrösse zu bringen, schiebt man es zum Beispiel einfach an den oberen Bildschirmrand. Um zwei Fenster nebeneinander darzustellen, wird das eine an den rechten, das andere an den linken Rand bewegt. Ganz rechts in der Taskleiste findet sich eine Schaltfläche, die alle Fenster transparent macht und so mit einem Klick den Desktop zum Vorschein bringt. Will man nur ein bestimmtes Fenster im Blick haben und die anderen schlagartig zum Verschwinden bringen, muss man es an der Titelleiste anfassen und mit der Maus «schütteln».
4. Tag: OpenOffice herunterladen
Im Anhang einer Mail trifft eine Doc-Datei ein, mit der Windows 7 zunächst nichts anfangen kann. Zwar gibt es weiter die bekannte Basis-Textsoftware Wordpad. Diese versteht sich aber nur mit den neuen XML-Formaten von Microsoft Word, welche die Endung .docx tragen.
Um das Doc-Dokument zu öffnen, wird das kostenlos verfügbare OpenOffice aus dem Internet heruntergeladen und installiert. Damit kann der Windows-7-Computer nun auch mit Excel- und Powerpoint-Dokumenten umgehen; für PDF-Files wird zusätzlich der Acrobat Reader heruntergeladen und installiert. Wordpad, das unter Windows 7 völlig neu gestaltet wurde, versteht auch das Textformat .odt von OpenOffice.
5. Tag: Vernetzung mit anderen Computern
Auch nach mehrstündigem Betrieb ist Windows 7 angenehm flott. Das bei früheren Windows-Versionen so lästige Rattern der Festplatte bleibt die Ausnahme - Microsoft hat den Umgang mit dem Arbeitsspeicher überarbeitet und die Nutzung der Festplatte als virtuellen Speicher reduziert. Auch werden Dienste nur noch dann gestartet, wenn sie wirklich gebraucht werden.
Dazu soll heute auch die Vernetzung mit anderen Computern gehören. Der Zusammenschluss mehrerer Computer etwa über ein drahtloses WLAN-Netz funktioniert wie bisher. Neu ist die Einrichtung einer «Heimnetzgruppe», was im Test mangels weiterer PCs mit Windows 7 noch nicht ausprobiert werden konnte. Computer mit diesem System lassen sich künftig sehr viel bequemer vernetzen. Die Heimnetzgruppe ist passwortgeschützt und ermöglicht die gemeinsame Nutzung von Musik, Videos, Fotos, Dokumenten und Druckern.
6. Tag: Speichern mit dem USB-Stick
Das neue System läuft einwandfrei und soll daher gesichert werden. Aber wo findet sich ein Backup-Programm? Das Sucheingabefeld im Startmenü bringt es zum Vorschein, und ebenso schnell ist das Backup eingerichtet. Windows listet alle dafür in Frage kommenden Speichermedien auf.
Wenn wichtige Dokumente stets verfügbar sein sollen, bietet es sich an, sie auf einem USB-Stick zu speichern. Dafür hält die Ultimate-Version von Windows 7 eine Verschlüsselung der Daten auf dem Stick bereit. Die dafür zuständige Software BitlockerToGo wird ebenfalls auf dem Datenträger gespeichert, damit eine Entschlüsselung auf einem anderen Computer möglich wird. Ein Vista-Computer zeigt die Daten nach Eingabe des Passworts an; leider gibt es keine Möglichkeit, den Stick auch auf einem Mac aufzuschliessen.
7. Tag: Gamen zum Abschluss
Zum Abschluss einer langen Woche mit Windows 7 darf gespielt werden: Microsoft hat dem neuen System drei Online-Spiele mitgegeben, die es schon bei XP, aber nicht mehr bei Vista gab: Backgammon, Dame und das Kartentrickspiel Spades wurden seitdem weiterentwickelt und ermöglichen das schnelle Spiel zwischendurch mit anderen Windows-Anwendern im Internet. Der Spiele-Explorer speichert Ergebnisse und Rankings. Insgesamt hat Windows 7 elf Spiele an Bord, darunter die Klassiker Solitaire und Minesweeper. Für ein leistungshungriges 3D-Action-Spiel ist der Testcomputer zu schwach. Das verbesserte Speichermanagement wird aber auch der anspruchsvolle Gamer zu schätzen wissen.
Das Fazit: Kein einziger Aussetzer
Windows 7 läuft so angenehm, wie man sich das nach dem soliden Windows XP eigentlich schon von Vista erwartet hätte. Das System macht einen schnellen Eindruck, im Sieben-Tage-Test gab es keinen einzigen Aussetzer. Der Desktop wirkt vor allem dank der erneuerten Taskleiste sehr viel aufgeräumter als bisher. Die mitgelieferte Software beschränkt sich auf das Wesentliche, lässt sich aber im Internet leicht ergänzen. Wer als Windows-Anwender noch bei XP ist, geht anders als bei Vista kaum ein Risiko ein, vom Wechsel aufs neue System enttäuscht zu werden. (rek/ap/)
Erstellt: 09.09.2009, 08:27 Uhr
WRITE A COMMENT
54 Kommentare
Ich habe die Entwicklung von Windows 7 aufmerksam mitverfolgt und auch die Betaversionen zum Test heruntergeladen. Vertieft habe ich es zwar nicht getestet, aber der erste Eindruck war gut, zumal ich es auf einem älteren PC installiert habe. Einzig eine zufriedenstellende Monitorauflösung meines Breitformatbildschirms gelang mir nicht. Möglicherweise lag es an den richtigen Grafiktreibern. Antworten
In der Tat ist eine Woche mit Windows 7 noch keine Aussage über die dauerhaften Fähigkeiten dieser Windows-Version. In meiner Firma laufen drei Rechner unter XP und ein Server noch unter W2K - und das werden sie auch weiterhin tun, bis die Langzeitstabilität von Windows 7 erwiesen ist. Vista überspringen wir, denn wir verdienen unser Geld nicht, um es Microsoft für Updates in den Rachen zu werfen. Antworten
@ T. Rufener: Vielen Dank für den Tip! Stellt sich nur noch die Frage, ob das auch die IT-Abteilung der Firma eine solch gute Idee findet. Egal. Anderes Problem, welches ich unter Ubuntu bis heute nie lösen konnte: Treiber für Broadcom-WLAN-Karte existiert nicht. Und neu schreiben, bzw. "Kernel kompilieren" liegt über meinen Fähigkeiten. Und wohl auch der meisten Windows-User. Linux ist für Pros! Antworten
@ Marc Staheli: Dafür gibt's Open Xchange von Suse Novell oder Scalix. @ Thema: Auf meinem Laptop läuft der Release Candidate von W7, bin sehr zufrieden damit. Bin mir aber noch unschlüssig, ob ich mir dieses Jahr eine Windows 7-Lizenz für den Produktivrecher zulegen soll. Windows Vista ist nämlich - nach mittlerweile zwei Service Packs - auch nicht mehr so übel wie zum Release. Antworten
@Marc Staeheli ... und im gleichen Zug machen Sie dasselbe in umgekehrter Richtung zu Mac OS X und Linux (Kommentare abgeben) - und, was nützen mir 1000 Programme, wenn ich nur eines benötige, das dann aber auch funktionieren muss... @Albert Illi ... da bin ich voll Ihrer Meinung... Antworten
Für gewisse CAD und PDM Anwendungen brauche ich schlichtweg Windows. Und Vista war es einfach nicht, also fahr ich noch XP. Oder die Server-Versionen. Unterstützung gibt es weder für Linux geschweige für Mac. Nun hoffe ich auf ein stabiles, schnelles W7. Seitenhieb @Mac-User: Wie werden wohl apple Geräte entwickelt? auf einer Windows Emulation? Im Ernst, jedes der Systeme hat stärken und schwächen Antworten
Wieso haben Mac und Linux-User eigentlich immer das dringende Bedürfnis, Kommentare zu Windows abzugeben? Das grösste Problem wollen beide Gruppen nicht einsehen: DIE SOFTWARE!!! Erklärt mir mal bitte einer von euch Schlaumeiern, wie ich mich mit Linux an einen Exchange-Server anbinden soll? Oder was soll gut daran sein, dass das Software-Angebot für Mac ca. 1000x kleiner ist als bei Windows? Antworten
@Gut die Hälfte der Poster: Ist es wirklich *nicht* möglich, halbwegs intelligent über das Thema (zur Erinnerung: Windows 7) zu diskutieren, ohne dieses gähnende "Linux-ist-für-Profis-Ich-bin-Profi-Windows-ist-doof-Mac-ist-besser" Geschwafel? Es ist okay, dass ihr ein anderes OS einsetzt und damit glücklich seid; aber das interessiert hier doch niemanden! Es *gibt* Gründe, Windows zu installieren. Antworten
An Daniel Suter, Sie mögen was von verschiedenen OS verstehen, aber dazu gehört eben auch die kombination mit der Hardware. Wenn Sie schon eine lärmarme Workstation haben die bei belastung zusammen bricht, haben Sie von Anfang alles falsch gemacht. Kühlung etc. falsche Komponeneten etc. aber sicher nicht Win 7 ist schuld. Antworten
Das einzig hässliche an W7 ist leider das Preisschild und der Umstand, dass die Basisversion etwa so komfortabel ist wie die Basisausführung eines deutschen Autos. Will man ein professionell nutzbare Version, dann erwartet einen als bisheriger Vista-User ein leeres Portemonnaie und viel viel Arbeit für die Neuinstallation (aller Aplikationen). Shit happen's - bei Microsoft im Wochentakt... Antworten
das betriebssystem ist überhaupt nicht relevant, sondern die anwendungen und hw die ich einsetze. wenn meine hw nicht sauber unterstützt wird, bin ich nicht zufrieden. Druckertreiber bieten z.b. unter linux meist nur eingeschränkte funktionalität an. viel nützliche sw gibt es weder unter linux noch unter mac. die linux community hat nur eine chance, wenn sie endlich in anwendungen investiert. Antworten
"... lief eine Woche ohne Aussetzer" - Wow!!" Was mache ich falsch, wenn mein Mac OS X, mein Ubuntu 9.04 VIEL länger ohne Aussetzer laufen? An die Vorredner: Und mein Ubuntu hat alles (!) problemlos eingebunden. Meine Partnerin und mein Bruder sind von Win auf Ubuntu umgestiegen. Und? Seither werde ich mit Problemanfragen in Ruhe gelassen. Es läuft einfach. Wobei: Jedem "sein" OS, freie Wahl!! Antworten
@Kevin Boss: Beruf wechseln wegen "Überhitzung"? Es handelt sich um eine Fujitsu Celsius W370 Workstation (made in Germany), die unter Windows 7 RC "überhitzt" ohne dass ich daran irgendwas arbeite. Dieser Rechner läuft unter Vista stabil. @Thema: Arbeiten Sie bei Windows 7 tatsächlich ohne Virenschutz? Oder trauen Sie der Sicherheit von Windows 7 doch nicht ganz? Antworten
@ Sehr geehrter Herr Dominik Ruf, wenn ureigenste Apple Programme wie Apple Mail und Safari auf einem der modernsten und leistungsfähigsten iMACs abstürzen seit Schneeleopard installiert ist, enttäuscht mich das sehr. In einem Forum ist auch von Acrobat-Abstürzen die Rede. ich hoffe, es kommt bald ein Update, der das fixt, sonst bin ich bald wieder auf 10.5 zurück. Antworten
@Daniel Suter: Eine Person die in der IT Branche tätig ist sollte die Überhitzung von Systemkomponenten durch unzureichende Kühlung erkennen...Beruf wechseln? @Thema: Ich arbeite nun schon seit der Beta von Windows 7 mit diesem OS und stehe momentan bei einer Enterprise Edition(RTM) und es ist für mich das beste, und wie auch mehrfach belegt, das sicherste OS welches für Mac oder PC existiert... Antworten
@Marco Lardi: Ein Betriebssystem muss mit den Geräten und Programmen laufen, für die es ausgelegt ist. Ihre Aussage ist absolut unqualifiziert. Nur eine kleine Randbemerkung. Der für das Windows Vista OS vorkonfigurierte Rechner funktioniert, bis ein Windows Vista Update(!!!) meine Treiber für DVD Player und Brenner zerschoss. Nicht irgendwelche Drittsoftware ... Antworten
Ich bin in der IT-Branche tätig und arbeite sowohl mit Mac wie Windows. (Den Mac empfinde ich als das innovativere, sicherere und produktivere System.) Entgegen Vorkommentaren läuft bei mir Windows 7 RC auf einer neuen lärmarmen Workstation mit QuadCore-Prozessor nicht stabil. Der Rechner stürzt regelmässig unter Volllast ab, das heisst die Lüfter drehen voll und es geht nichts mehr. Antworten
Hans Zimmer: "MAC ist für Businesszwecke und Durchschnitsnutzer idR keine praktikable Alternative" ... Diese Aussage ist nicht fundiert? In den Print/Medien/Grafic/Architektur-Branchen ist der Mac äusserst stark vertreten. Der Druchschnittsnutzer surft primär u. nutzt Office Applikationen. Hierfür ist Ubuntu mehr als geeignet und kostet zudem nichts. Antworten
Alle die Schwierigkeiten mit Windows haben, haben meist drei bis vier grosse Games installiert, etwa 3 versch. Zeichnungsprogramme, noch etwa 3 verschiedene Musikplayer, diverse onlinegames etc.und basteln die ganze Zeit am Computer rum. Kein Wunder, stürzt die Kiste ständig ab. Ein PC ist keine Gamekonsole. Für das gibts dieverse Gamekonsolen für an den TV. Antworten
@Hans Zimmer: Hat überhaupt nicht mit Nerd-Stolz zu tun. Mir geht es um ein Betriebssystem, dass STABIL läuft. Egal ob es nun ein Mac-, Windows- oder Linux-Os ist. Vista ist nun mal ein (teuerer) Murks. Mir ist Zeit/Geld einfach zu schade, mich mit den Bugs rumzuschlagen. Egal, wie stabil Windows 7 nun ist. Ich wechsle, nicht weil ich MS-Hasser bin, sondern weil Ubuntu für MEINE Zwecke ausreicht. Antworten
@ lieber Herr Ernst Boller, ich kann Ihre Erfahrung keinesfalls teilen. Seitdem ich SnowLeopard auf einem aktuellen Macintosh-Rechner nutze, habe ich nur Vorteile und keinen einzigen Aussetzer. Sicherlich sind einige Plugins und Programme noch nicht kompatibel, aber die berücksichtigt das System eben gar nicht erst. Antworten
Mac OS, Linux oder Windows, jedem seine Sache. Persönlich setze ich von jeher auf Mac, da ich noch nie etwas von Windows gehalten habe. An meinem Arbeitsplatz wird mit beiden *operiert*, also kann ich sehr wohl unterscheiden. Grundsätzlich, Mac OS hat sicher auch Tücken, läuft aber. Dazu hinkt Windows immer ein paar Jährchen hinterher. Aber gut kopiert ist ja auch schon was ;)... Antworten
@hans oberholzer Entschuldige falls ich mich falsch ausgedruckt habe. Ich wollte lediglich anmerken dass die Windows Systeme mehr etabliert sind und somit gerade von 'nicht modernen' Menschen intuitiver zu bedienen sind als zum Beispiel ein Linux OS. Ich hoffe ihren Nerd-Stolz mit meinem Kommentar nicht allzu sehr verletzt zu haben. Antworten
Ich bin beruflich wie privat internsiver Nutzer von Vista, privat nutze ich auch Ubuntu. Weder ich noch mein Unternehmen hat nennenswerte Probleme in der Anwendung von Vista. Wer heutzutage Ärger und Probleme mit Vista hat, macht definitiv etwas falsch (dies haben inzwischen auch zahlreiche amerikanische wie europäische Studien nachweisen können). Gleiches kann man von Ubuntu leider nicht sagen. Antworten
Ich nutze die Beta-Release von Windows 7 auf einem meiner Rechner seit gut 1einem Monat. Im Vergleich zum auf einem zweiten Rechner installierten Windows Vista präsentiert sich die neue Version signifikant schneller. Auch war die Installation problemloser und erkannte zumindest alle für meinen Rechner benötigten Treiber ohne Probleme. Das System läuft sehr stabil. Antworten
Ich habe schon mit vielen OS gearbeitet, angefangen mit MS DOS, allen Versionen von Windows, ausser Vista, IBM OS/2 und seit ca. 10 Jahren MAC (9 und X). Snowleopard, seit kurzem auf meinem iMAC, macht mir gar keine Freude, denn es bringt jedes Anwendungsprogramm ohne Not bei Speicheroperationen zum Abbruch. Dies für die MAC-Freaks, die jetzt auf Windows 7 einzudreschen begonnen haben. Antworten
Schön wie der Glaubenskrieg ausbricht... Für "mainstream"-user bleibt der Marktleader leider der Trend-setter. Ich habe selber leider meinen Haupt-PC mit Vista ausgestattet und werde so schnell wie möglich auf W7 umsteigen. Nicht weil W7 so gut ist, sondern weil Vista so grottenschlecht ist. Downgrade zu XP ist keine option :-( Microsoft müsste eigentlich den upgrade von Vista gratis anbieten Antworten
Wenn die Internetverbindung sofort da ist, hat das nichts mit Windows 7 zu tun, sondern mit einem Router, der die Login-Daten des ADSL-Providers bereits gespeichert hat. Wer zu Windows 7 einb billiges ADSL-Modem benutzt, welches keine Daten speichert, muss den Internetzugang auf jeden Fall einrichten. Antworten
@Heinrich Gretler: Wenn 32-bit AutoCad - Ja. Ansonsten weiss ich nicht. Windows 7 ist wirklich sehr gut. Da muss sich Mac OS X warm anziehen. Windows mit einer Linux Distribution zu vergleichen ist schon ein wenig verwegen ;-). Aber wer's nötig hat... Antworten
@Herbert Berger: Ich mache andere OS nicht schlecht. Ich arbeite mit Vista und habe nur Ärger damit. Kam ursprünglich aus der Mac/Os Welt. Habe aber nun parallel seit ein paar Monaten Ubuntu als Test laufen und bin begeistert von Kosten/Nutzen, Geschwindigkeit und Stabilität. Ich wechsle nun von Windows weg, weil ich einfach keine Lust mehr habe auf den Ärger, Vista lauffähig zu halten. Antworten
der rc kandiat von windows 7 hinerlässt bei mir seit zwei wochen einen relativ guten eindruck, was mich erstaunt wie schnell sich das system auf einem intel dualcore atom desktopsystem anfühlt. auf meinem spielrechner hab ich bis jetzt noch keine grösseren kompatibilitätprobleme feststellen können. ABER: für meinen privaten "computerkonsum" boot ich seit rund 2 jahren fast nur noch k/ubuntu :D Antworten
@Hans Zimmer: Ubuntu ist mittlerweilen genauso einfach zu installieren, wie Windows. Das ist ein antiquirtes Argument und zeugt nur von Unwissen. Meine Hardware wurde einwandfrei erkannt und hat auf anhieb funktioniert. Auch ein spezieller Netzwerkdrucker mit Fax, von dem ich es nicht erwartet hatte - dies im Gegensatz zu VISTA ... Antworten
Zu Linux: Heute sind Notebooks am beliebtesten und werden auch meist länger genutzt als Desktops. Gerade auf älteren Notebooks ist Linux aber russisches Roulette, da meist irgendetwas nicht funktioniert (Schlafmodus). Manchmal gibt's Lösungen, aber welcher Anfänger ist in der Lage, dafür stundenlang zu recherchieren und per Kommandozeile Anleitungen zu befolgen, welche nicht funktionieren. Antworten
@Hans Werner: Stattdessen können Sie natürlich auch für einen bunten Desktop ebensoviel Geld ausgeben und erst noch die Hardware dazu kaufen, auf der das OS ausschliesslich lauffähig ist. Das Betriebssystem heisst glaub ich MacOS... Wobei ich damit nichts gegen MacOS sagen will. Ich habe es nicht nötig, "mein" OS dadurch besser dastehen zu lassen, indem ich das andere schlecht mache ;-) Antworten
an alle Super-Linux-User..... man sollte vielleicht fairerweise mal erwähnen, liebe Linux-Freunde, wieviele Linux-User und Firmen nach vielen Jahren Frust mit Linux wieder auf Windows wechselten... Das wird gerne verschwiegen.... Kostenvergleiche sehen da oft gar nicht mehr so günstig aus, wenn man mal seriös recherchieren würde Antworten
"Auch nach mehrstündigem Betrieb ist Windows 7 angenehm flott..." - es gab NIE Probleme nach wenigen Tagen sondern nach Wochen und Monaten. Aktive Windows Benutzer verlieren seit 20 Jahren mit jedem Monat kontinuierlich Systemperformance und Stabilität. Ich werde erst wieder ein neues Windows kaufen wenn mich ein Langzeithärtetest überzeugt. Antworten
@Heinrich Gretler Ja, wie schon bei Vista gibt es wieder ein XP Kompatibilitätsmodus. Auch ohne diesen Modus laufen die meisten Anwendungen da das Framework .net3.5 auch die Vorgängerversionen enthält. @hans werner w7 nimmt dem standardbenutzer schon vieles ab dass man nicht jedem zutrauen kann. Würden sie ihrer mutter die installation eines linux kernels zutrauen? Antworten
Es wird dauernd von sog. Experten auf Windows eingedroschen. Tatsache ist, dass auf über 95% der Business Computers Windows läuft. So schlecht kann Windows objektiv nicht sein... Linux/Ubuntu und teilweise auch MAC ist für Businesszwecke und Durchschnitsnutzer idR keine praktikable Alternative (was die Statistik übrigens bestätigt). Antworten
Wer auf bunten Desktop steht und dafür viel Geld ausgeben möchte, kauft sich Windows 7, obwohl er das für vista schon einmal gemacht hat. Wer ein stabiles, kostengünstiges System sucht, der nutzt Ubuntu/Linux. Jedem das seine. Das gespaarte Geld nutze ich lieber für ein gutes Essen mit meiner Familie. Das ist wenigstens nicht mit Frust verbunden ;-) Antworten
Mag sein, das das Vista Update Windows 7 gut ist. Nur empfinde ich es als eine Frechheit, immer wieder von Microsoft als Beta-Tester missbraucht zu werden und dafür einige hundert Franken zahlen zu müssen. Nach dem Ärger mit Vista ist fü rmich nun der Zeitpunkt für Wechsel auf Ubuntu gekommen. Virtualisierungssoftware für Windowsapps mit älteren MS OS Versionen günstig über Ricardo bezogen ;-) Antworten




Walter Eschmann
Haben Sie schon versucht, gleichzeitig in zwei Netzen zu arbeiten? Es scheint, dass Win7 davon nichts hält und darum beide (alle) Netze immer gleich konfiguriert. Dies jedenfalls, wenn der Computer neu gestartet wird. Meine Suche im Netz hat bis jetzt kein Resultat ergeben. Eine vernünftige Arbeit ist unter diesen Bedingungen natürlich unmöglich. Antworten