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iPad-Skandal mit prominenten Opfern

Durch eine Lücke im Handynetz haben Hacker Tablet-Nutzer ausgespäht. Betroffen sind unter anderem Michael Bloomberg und Barack Obamas Stabschef Rahm Emanuel.

Hackerobjekt dank Fehler bei AT&T: Das iPad ist keine Festung.

Hackerobjekt dank Fehler bei AT&T: Das iPad ist keine Festung.
Bild: Gawker.com

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Laut einem Bericht des US-Blogs «Valleywag» hat sich eine Gruppe names Goatse Security über ein Datenleck des Mobilfunkanbieters AT&T Zugang zu Mailadressen von iPad-Nutzern verschafft. Ein Sprecher des Unternehmens hat den Vorfall gegenüber Cnet.com bestätigt. Gemäss dieser Quelle gelang es Goatse Security durch den Fehler auf der AT&T-Site iPad-Seriennummern herauszufinden und die Adressen mit einem Programm automatisch abzufragen.

Glück im Unglück

Nicht betroffen waren Besitzer von WLAN-Modellen, zu den Opfern zählen Prominente wie Michael Bloomberg und Barack Obamas Stabschef Rahm Emanuel. Sie hatten Glück im Unglück: Goatse Security hackt, aber nur in ihrer Funktion als Sicherheitsexperten und nicht in krimineller Absicht, wie die Gruppe versichert.

Eine Frage des Vertrauens

Pikant: Einen Tag nach der Vorstellung des iPhone 4, welches AT&T in den USA exklusiv vertreibt, wurde Unternehmenschef Randall Stephenson mit folgenden Worten zitiert: «Wer einmal das Vertrauen der Kunden in den Schutz privater Daten verliert, hat es sehr schwer, sich davon zu erholen.» AT&T hat nach eigenen Angaben das Problem behoben. Apple (AAPL 509.46 1.36%) gab zum Vorfall keinen Kommentar ab. (rek)

Erstellt: 10.06.2010, 14:52 Uhr

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