Der Elke-Test: Telefonieren wie James Bond
Von Elke Koch, Roman Weber. Aktualisiert am 04.02.2010
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Wenn immer das Super-Auto Kitt nicht in der Nähe war, sprach Besitzer Michael Knight in seine Uhr, um mit ihm Kontakt aufzunehmen. Auch James Bond trägt an seinem Handgelenk gerne Gadgets. Früher Sciencefiction, sind heute Handy-Uhren längst in der Realität angekommen, wie das Watch Phone von LG beweist. Auf den ersten Blick sieht das Gadget wie eine moderne Armbanduhr aus. Erst bei genauer Betrachtung fällt auf, dass sie etwas dicker und grösser ist als gewöhnliche Uhren.
Nachrichten empfangen und verschicken
Über das Menü auf dem 1,43 Zoll grossen Touchscreen-Display gelangt man ins Adressbuch, schreibt oder empfängt Nachrichten und kann natürlich auch telefonieren. Beeindruckend ist, dass es im Watch Phone auch noch Platz für die Video-Technik hat, um beispielsweise zu chatten – sofern die andere Person ebenfalls mit dem Watch Phone kommuniziert. Für längere Gespräche ist die Funktion aber nicht geeignet – zu stark stört die stetige Verzögerung bei der Übertragung von Bild und Ton. Surfen ist mit dem Watch Phone nicht möglich.
Verzichtet man auf die Video-Telefonie und die Lautsprecherfunktion, ist auch das Telefonieren mit dem mitgelieferten Headset möglich. Auf diese Weise kann man dank Bluetooth ohne Halterung und Kabelgewirr telefonieren.
Teures Zweitgerät
Erschreckend ist der hohe Preis des Watch Phone. Auch wenn alles von Hand gefertigt ist, sind 2290 Franken gemessen an den Möglichkeiten des Geräts eine stattliche Summe. LG sieht seine Handy-Uhr denn auch vor allem als Nischenprodukt und rechnet für das kommende Jahr mit dem Verkauf von 500 Exemplaren. Ausserdem steht auch bald Weihnachten vor der Tür. Wer weiss, vielleicht legt ja auch das eine oder andere Bond-Girl ihrem Geheimagenten eine schicke Handy-Uhr unter den Christbaum.
LG Watch Phone: Quadband-Mobiltelefon mit VGA Kamera für Video-Telefonie, Organizer und MP3-Player. Interner Speicher 10 MB. Die Handy-Uhr kostet im Handel ohne Abo 2290 Franken. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)
Erstellt: 04.02.2010, 16:53 Uhr
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Sonia Uhlmann ist keine typische Studentin. Dank Fernstudium hat sie den Master trotzdem geschafft.




