Das bringt das neue Windows
Aktualisiert am 09.09.2009 21 Kommentare
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Im Rahmen der Microsoft-Technologiekonferenz Teched North America 2009 hat das Unternehmen offiziell bestätigt, dass der allgemeine Start des Vista-Nachfolgers Windows 7 noch für dieses Jahr geplant ist. Es soll rechtzeitig zur Weihnachtssaison verfügbar sein.
Während das britische Technikportal «Pocket-lint» bereits Ende April unter Berufung auf einen Acer-Mitarbeiter den 23. Oktober als definitives Erscheinungsdatum kolportiert hat, will sich Microsoft aber noch nicht auf einen konkreten Termin festlegen. Dieser werde auch vom weiteren Verlauf der Release-Candidate-Tests abhängen, so der deutsche Microsoft-Sprecher Herbert Koczera. Es sei aus heutiger Sicht aber durchaus denkbar, dass das neue Windows bereits früh im vierten Quartal in den Verkauf gelange.
Warum es Microsoft eilig hat
«Aufgrund erster Release-Candidate-Tests und dem ausführlichen Feedback unserer Partner ist Windows 7 auf Schiene für eine Verfügbarkeit zu den Feiertagen», sagte Bill Veghte, Senior Vice President Windows Business bei Microsoft, an der Konferenz. Dass ein geplanter Windows-7-Start für 2009 damit offiziell bestätigt wurde, ist für Branchenkenner freilich keine grosse Überraschung.
Denn das Betriebssystem Vista stiess von Anfang an auf wenig Begeisterung. Nur knapp ein Drittel aller Microsoft-Nutzer sind bisher umgestiegen. Die meisten Anwender arbeiten lieber mit Windows XP. Um keine Marktanteile zu verlieren, muss das Redmonder Unternehmen das neue Windows so schnell wie möglich auf den Markt bringen – und bietet darum schon jetzt eine fast fertige Vorabfassung an (siehe «Links»).
Das Technik-Portal hat diese Version bereits getestet:
Das Techportal Zdnet.de lobt vor allem die Verbesserung der Oberfläche: Die neue Taskbar mache die Verwaltung der Fenster auf dem Desktop einfacher und übersichtlicher. Auch die Verbesserungen in der Technik seien durchaus gelungen. «Windows 7 reagiert spürbar schneller als Windows Vista. Nach nunmehr acht Jahren seit dem Erscheinen von XP bringt Microsoft in Kürze wieder ein Betriebssystem heraus, das sowohl Produktivqualität besitzt, als auch viele sinnvolle Verbesserungen enthält», so das Fazit von Zdnet.de. Allerdings müsse sich Microsoft den Vorwurf gefallen lassen, dass die vielen technischen Neuerungen in Vista noch nicht ganz ausgereift und aufeinander abgestimmt waren, so dass der Begriff einer ‹verkauften Beta› in Zusammenhang mit Windows Vista im Raum stehen bleibe.
Auch in anderen Testberichten ist die Rede vom «schnellen Windows» – selbst auf schwächer ausgestattenen PCs, die schon ein paar Jahre auf dem Buckel haben. Bei Games hingegen habe kein Temposchub festgestellt werden können. Dafür belege das neue Betriebssystem mit knapp zehn Gigabyte nur halb so viel Speicherplatz auf der Festplatte wie Vorgänger Vista.
Neue Patches
Aber: die Tests beziehen sich nur auf den so genannten Release Candidate (RC)und nicht auf die finale Fassung. Ab dem 12. Mai stehen für den RC bis zu zehn Patches zum Download bereit. Der überwiegende Teil installiert sich automatisch. Mit einer Aktualisierung testet das Unternehmen eine neue Benachrichtigungsmethode für manuelle Updates. Die Patches bringen keine neuen Funktionen.
(rek/pte)
Erstellt: 09.09.2009, 16:26 Uhr
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21 Kommentare
Ich frage mich nach wie vor, was das ultimative neue Feature von Win7 ist, das andere und mich zum Umstieg motivieren würde? Die von MS genannten und auch hier zusammengefassten "neuen" OS Fähigkeiten sind für mich nur Detailverbesserungen, aber nicht mehr. Wieso genau soll ich nun von WinXP umsteigen? Antworten
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