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Für wen sich ein Wechsel auf Windows 7 lohnt

Aktualisiert am 24.09.2009

«Stiftung Warentest» hat das neue Betriebssystem von Microsoft getestet. Nachrüsten, so die Prüfer, lohnt sich für XP-Nutzer nicht unbedingt.

Steven Sinofsky ist bei Microsoft verantwortlich für Windows 7. Sein «Kind» kommt am 22. Oktober in den Verkauf.

Steven Sinofsky ist bei Microsoft verantwortlich für Windows 7. Sein «Kind» kommt am 22. Oktober in den Verkauf.
Bild: Reuters

Am 22. Oktober kommt Windows 7 auf den Markt. Stiftung Warentest, die mächtigste Konsumentenschutzorganisation Deutschlands, hat das neue Betriebssystem auf Herz und Nieren geprüft.

Die einzelnen Testergebnisse im Überblick

Installation: Die Tester brauchten dazu nur 20 Minuten (für Notebooks). Allerdings würden bei der Installation einige Zusatzprogramme wie Win­dows Mail, Fotogalerie und die Videoschnittsoftware Movie Maker nicht mitinstalliert.

Desktop: Das Hochfahren geht laut «Stiftung Warentest» schneller vonstatten als bei Windows Vista, auch das Aufwachen aus dem Standbymodus erfolge schneller. Besonders begeistert zeigten sich die Prüfer von der neuen Taskleiste (Anwendungsleiste, unter anderem zum Starten von Programmen): Verknüpfungen, offene Programme und Webseiten werden einheitlich als grosse Symbole angezeigt.

Eignung für Netbooks: Im Vergleich zu Windows XP holt die Starter-Version von Windows 7 auch aus der relativ leistungsschwachen Hardware des «Warentest»-Netbooks in einigen Prüfpunkten mehr Leistung heraus. «Programminstallationen laufen schneller ab und Dateien lassen sich im Windows Explorer zügiger kopieren», so der Bericht.

Umstieg von XP auf Windows 7: Für Normalnutzer eilt der Wechsel nicht, so die Prüfer. Aus zwei Gründen: Erstens gebe es noch fünf Jahre Sicherheitsupdates für XP und zweitens dürften XP-Nutzer keine grossen Leistungsschübe erwarten. Wer trotzdem bald wechselt, sollte auf jeden Fall vor dem Upgrade den Windows 7 Upgrade Advisor herunterladen und ausführen. Dieser prüft, ob alle Hardwareanforderungen erfüllt sind und ob Peripheriegeräte sowie installierte Programme nach dem Wechsel funktionieren. Das Upgrade ohne Neuinstallation sei möglich, werde aber selbst von Microsoft nicht empfohlen.

Wichtig: Bei der Neuinstallation müssen alle Daten gesichert werden, zum Beispiel auf einer externen Festplatte. Bei der Übertragung von Benutzerkonten und Einstellungen hilft laut «Stiftung Warentest» das Gratisprogramm Microsoft Easy Transfer. Die Neuinstallation auf XP-Computer sei insgesamt recht aufwendig, Vista-PCs liessen sich mit einer (kostenpflichtigen) Upgrade-Lizenz einfach aktualisieren.

Den Vista-Flop vergessen machen

Insgesamt hat Microsofts neuer Hoffnungsträger laut diesem Testbericht gute Chancen, den Flop um das aktuelle Betriebssystem Vista vergessen zu machen. Mit Windows 7 sei es dem Unternehmen gelungen, viele Vista-Nachteile zu eliminieren und ein «im Vergleich ausgereifteres und kom­fortabler zu bedienendes System vorzustellen». (rek)

Erstellt: 24.09.2009, 16:10 Uhr

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Sonia Uhlmann ist keine typische Studentin. Dank Fernstudium hat sie den Master trotzdem geschafft.

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