Digital

Windows 7: So nutzen Sie den Desktop optimal

Aktualisiert am 18.09.2009

Auf den ersten Blick sieht der «Schreibtisch» von Windows 7 unspektakulär aus. Und doch hat der Windows-Desktop einiges zu bieten.

1/6 windows7desktop.jpg
Der Desktop ist die persönliche Schreibtischoberfläche für alle Aktivitäten mit dem Computer.
Bild: Microsoft.com

   

Der Desktop ist Dreh- und Angelpunkt von Windows 7. Die deutsche Übersetzung Schreibtisch trifft den Nagel auf den Kopf. Der Desktop ist Ihre persönliche Schreibtischoberfläche für alle Aktivitäten mit dem Computer. Ob Sie nun Briefe schreiben, im Web surfen, Urlaubsfotos bearbeiten oder eine Runde Sudoku spielen möchten: Alles spielt sich auf dem Windows-Desktop ab.

Die wichtigsten Bedienelemente

  • Startschaltfläche und Startmenü: Der wichtigste «Knopf» in Windows ist die Startschaltfläche mit dem Windows-Logo. Wie der Name sagt, starten Sie von hier aus (fast) alle Aktivitäten in Windows. Per Mausklick öffnet sich das Startmenü, über das Sie alle wichtigen Aufgaben erledigen – vom Programmstart über die Windows-Konfiguration bis zum Beenden von Windows.
  • Taskleiste für Programme: Der Bereich rechts neben der Startschaltfläche hat zwei Aufgaben. Zum einen finden Sie hier Symbole von Programmen, die Sie häufig verwenden, etwa für den Internet Explorer, den Windows Explorer oder den Windows Media Player. Ein Mausklick genügt, um das jeweilige Programm zu starten. Darüber hinaus ist die Taskleiste die Zentrale für alle gestarteten Programme. Alle laufenden Anwendungen erhalten ein eigenes Symbol auf der Taskleiste. Erkennbar sind gestartete Programme anhand des helleren Symbols auf der Taskleiste. Ein Mausklick auf die Schaltfläche genügt, um das Programmfenster in den Vordergrund zu holen. Sind mehrere Fenster des gleichen Programms geöffnet – etwa mehrere Windows-Explorer-Fenster –, werden die Symbole übereinander gestapelt.
  • Infobereich: Der Infobereich enthält neben Datum und Uhrzeit wichtige Programm- und Systeminformationen. Sind beispielsweise neue Windows-Updates verfügbar oder liegt ein Sicherheitsproblem vor, erscheint ein Fähnchen mit einem roten Kreuz. Per Klick auf den schmalen Balken ganz rechts verkleinern Sie alle Programmfenster und landen auf dem Desktop; ein erneuter Klick stellt die ursprüngliche Fensteranordnung wieder her.
  • Desktop-Symbole: Auf dem Desktop selbst geht es aufgeräumt zu; es gibt nur den Papierkorb zum Löschen von Dateien. Wer möchte, kann beliebig viele weitere Symbole auf den Schreibtisch legen, etwa für wichtige Programme wie Word oder Outlook.
  • Minianwendungen: Sehr nützlich sind die Minianwendungen von Windows 7. Dabei handelt es sich um kleine Tools und Hilfsprogramme, die die Arbeit mit Windows erleichtern oder einfach nur Spass machen.

Startschaltfläche und Startmenü

Um die Arbeit mit und den Einstieg in Windows 7 so einfach wie möglich zu gestalten, gibt es in der linken unteren Ecke die Startschaltfläche in Form des Windows-Logos. Startschaltfläche und das Startmenü sind die Schaltzentrale beim täglichen Umgang mit Windows und den Programmen. Was immer Sie auch mit Windows machen möchten: Meist führt der Weg über die Startschaltfläche.

Ein Mausklick auf die Startschaltfläche öffnet das Startmenü. Von hier aus haben Sie Zugriff auf alle installierten Programme, Ihre eigenen Dokumente, die Suchfunktion sowie die Systemsteuerung zur Konfiguration des Betriebssystems.

Mit dem Befehl «Alle Programme» haben Sie Zugriff auf alle installierten Anwendungen. Darüber finden Sie die zehn Programme aufgeführt, die Sie zuletzt am häufigsten benutzt haben. Windows merkt sich, welche Programme Sie in letzter Zeit gestartet haben und passt die Liste automatisch an.

Nützliche Sprunglisten

Um Lieblingsprogramme noch schneller zu starten, können Sie sie dauerhaft an das Startmenü heften. Damit verhindern Sie auch, dass Anwendungen aus der automatisch generierten Liste der zuletzt gestarteten Programme fallen. Um ein Programm dauerhaft am oberen Ende des Startmenüs zu platzieren, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Programmnamen und wählen den Befehl «An Startmenü anheften».

Sehr nützlich sind die Sprunglisten. Bei Programmen wie dem Windows Explorer, Internet Explorer Word, WordPad oder dem Notizblock erscheint rechts neben dem Startmenüeintrag ein kleiner Pfeil. Ein Klick darauf zeigt passende Befehle zum Anlegen neuer Dateien oder Links zu kürzlich geöffneten Dokumenten oder Internetseiten. Im Bereich «Häufig» greifen Sie direkt auf die am häufigsten genutzten Dateien oder Webseiten zu. Per Klick auf das Stecknadelsymbol erscheint der Eintrag dauerhaft im oberen Bereich «Angeheftet».

Nützlich ist das Suchfeld am unteren Ende des Startmenüs. Bereits während der Eingabe eines Suchbegriffs präsentiert Windows 7 die ersten Suchergebnisse. Wird zum Beispiel der Buchstabe W eingegeben, findet Windows alle Dokumente, Bilder, besuchte Webseiten, Videos und Dateien, die mit dem Buchstaben beginnen. Auch Programme wie Word oder WordPad lassen sich so blitzschnell starten. Einfach die ersten Buchstaben des Programmnamens eingeben und ganz oben in der Trefferliste auf den Programmnamen klicken. Die mühsame Suche in der Programmliste entfällt.

Was der Energiesparmodus bringt

Im rechten Bereich des Startmenüs haben Sie Zugriff auf Ihre eigenen Dokumente, Bilder, Musik und Spiele. Über den Befehl «Computer» starten Sie den Windows-Explorer und greifen auf die lokalen Festplatten Ihres Computers oder auf Netzwerkcomputer zu. Der letzte Teil des Startmenüs dient der Konfiguration des Betriebssystems. Der Befehl «Systemsteuerung» startet die Schaltzentrale von Windows, über die Sie alle wichtigen Einstellungen vornehmen und 7 nach Ihrem Geschmack einrichten können. Mit «Geräte» und «Drucker» gelangen Sie in die Hardwarezentrale Ihres Computers.

Last but not least ist das Startmenü auch für das Beenden von Windows zuständig. Über die «Herunterfahren»-Schaltfläche schliessen Sie alle Programme und schalten den Computer aus. Besser ist es, den Computer in den Energiesparmodus zu versetzen, indem Sie auf den kleinen Pfeil klicken und den Befehl «Energie sparen» aufrufen. Damit wird die aktuelle Sitzung gespeichert und der Computer in den Schlafmodus versetzt. Der Vorteil: Windows startet wesentlich schneller, da der Rechner nur «aufgeweckt» und nicht komplett hochgefahren werden muss - bereits nach wenigen Sekunden können Sie weiterarbeiten. Herunterfahren sollten Sie den Rechner nur, wenn Sie ihn längere Zeit nicht benutzen.

Das Startmenü anpassen

Das Startmenü ist flexibel und lässt sich auf unterschiedliche Art und Weise darstellen. Der eine mag beispielsweise die Symbole der Systemsteuerung direkt im Startmenü, andere möchten per Startschaltfläche auch auf die Internet- und Web-Favoriten zugreifen. Über welche zusätzlichen Funktionen die Startleiste verfügen soll, liegt in Ihrer Hand:

1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Startschaltfläche, und wählen Sie den Befehl «Eigenschaften».

2. Im ersten Listenfeld bestimmen Sie, mit welcher Funktion die Schaltfläche zum Ein- und Ausschalten des Rechners belegt werden soll. Standardmässig können Sie den Computer mit einem Klick herunterfahren. Wer möchte, kann die Schaltfläche auch mit einer anderen Funktion belegen, etwa «Energie sparen».

3. Im Bereich «Datenschutz» können Sie Windows anweisen, im Startmenü auf die Liste der zuletzt geöffneten Dateien und Programme zu verzichten. Schalten Sie hierzu einfach die entsprechenden Kontrollkästchen aus. Das Abschalten ist allerdings nur sinnvoll, wenn Sie den PC mit mehreren Benutzern teilen und nicht sichtbar sein soll, mit welchen Dateien und Programmen zuletzt gearbeitet wurde. Mit der zweiten Option entscheiden Sie, ob im Startmenü und in der Taskleiste die zuletzt geöffneten Dokumente oder zuletzt besuchten Webseiten erscheinen. Nur wenn das Kontrollkästchen angekreuzt bleibt, können Sie über das Pfeilmenü im Startmenü oder per Rechtsklick auf das Symbol in der Taskleiste auf die zuletzt geöffneten Dateien zugreifen.

4. Um den rechten Bereich des Startmenüs zu gestalten, klicken Sie auf die Schaltfläche «Anpassen». Im folgenden Dialogfenster können Sie selbst bestimmen, wie das Startmenü aufgebaut sein soll.

5. Viele Bereiche wie Bilder, Computer, Dokumente, Systemsteuerung oder Downloads können Sie wahlweise als Verknüpfung oder als Menü anzeigen. Die Option «Als Menü anzeigen» ist sinnvoll, wenn Sie bereits im Startmenü direkt auf Ihre Dokumente oder die Festplattenlaufwerke zugreifen möchten – sie erscheinen dann als weiteres Untermenü direkt neben dem Startmenü.

6. Mithilfe der Kontrollkästchen legen Sie fest, welche Elemente überhaupt im rechten Bereich des Startmenüs erscheinen sollen. Dabei gilt: Nur angekreuzte Elemente tauchen im Startmenü auf. Wenn Sie beispielsweise über das Startmenü auch auf Ihre Internet-Lesezeichen zugreifen möchten, kreuzen Sie das Kontrollkästchen-Menü «Favoriten» an.

7. Im Bereich «Startmenügrösse» legen Sie fest, wie lang die Liste der zuletzt genutzten Programme sein soll. Normalerweise zeigt Windows hier nur die zehn zuletzt gestarteten Anwendungen. Sie können auf Wunsch aber auch mehr oder weniger anzeigen lassen; wählen Sie die gewünschte Anzahl einfach im Feld «Anzahl der zuletzt ausgeführten Programme». Maximal 30 Programm sind möglich, allerdings wird das Startmenü dann sehr lang. Ideal sind zwölf bis 20 Einträge. Bei den Sprunglisten (das Pfeilmenü neben Startmenüeinträgen) werden bis zu 60 Einträge angezeigt - ideal sind auch hier maximal 20 Einträge.

8. Sobald Sie die gewünschten Einstellungen vorgenommen haben, schliessen Sie die Dialogfenster mit «OK».

Die Funktion der Taskleiste

Eines der wichtigsten Elemente auf dem Windows-Desktop ist die Taskleiste; die schmale Leiste am unteren Bildschirmrand mit Startschaltflächeganz links und Uhrzeit ganz rechts. Die Taskleiste hat vor allem zwei Aufgaben: das schnelle Starten von Programme und die Verwaltung der zurzeit laufender Programme – im Fachjargon auch Tasks genannt. Jede gestartete Anwendung erhält auf der Taskleiste eine eigene Schaltfläche, über die Sie dann bequem von der einen zur anderen Anwendung wechseln können. Aber die Taskleiste hat noch mehr zu bieten.

Lieblingsprogramme sofort starten

Standardmässig finden Sie rechts neben dem Startmenü bereits drei Schnellstartsymbole, mit dem Sie sofort den Internet Explorer, den Windows-Explorer und den Windows Media Player starten können. Um die Startleiste um eigene Symbole für den Schnellstart zu erweitern, gehen Sie folgendermassen vor:

  • Öffnen Sie das Startmenü, und klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Programm, das dauerhaft eine eigene Schaltfläche auf der Taskleiste erhalten soll.
  • Wählen Sie aus dem Menü den Befehl «An Taskleiste anheften».
  • In der Taskleiste erscheint ein neues Symbol für das jeweilige Programm. Ab sofort können Sie das Programm auch per Mausklick auf das neue Symbol der Schnellstartleiste starten. Um es an eine andere Position zu verschieben, klicken Sie es an und ziehen es mit gedrückt gehaltener Maustaste an die neue Position. Auch Symbole laufender Programme lassen sich so neu anordnen.

Statt über die rechte Maustaste können Sie Programmsymbole auch per Drag-and-Drop (Ziehen-und-Fallenlassen) in die Taskleiste einbauen. Ziehen Sie das Programmsymbol aus dem Startmenü mit gedrückter Maustaste in die Taskleiste und lassen die Maustaste erst dort wieder los.

Alle laufenden Programme im Griff

Anhand der Symbolform erkennen Sie sofort, welche Programme gestartet sind und welche nicht. Symbole ohne Rahmen fungieren wie Schnellstartsymbole. Erscheint ein Rahmen um das Symbol, ist die zugehörige Anwendung bereits gestartet. Sind mehrere Fenster desselben Programms geöffnet – etwa mehrere Internetseiten oder Explorer-Fenster – erscheinen die Rahmen gestapelt.

Wenn Sie mit der Maus über eines der Icons fahren (nicht klicken), erscheint bei aktiven Programmen eine kleine Vorschau des aktuellen Fensterinhalts. Sind mehrere Fenster eines Programms geöffnet, erscheint eine Vorschau aller gruppierten Fenster. Bei Videos aus dem Windows Media Player läuft der Film sogar im kleinen Vorschaufenster. Wenn Sie mit der Maus über die Vorschaubilder fahren (ohne zu klicken), werden im Hintergrund die entsprechenden Fenster eingeblendet. Per Klick wechseln Sie zum gewünschten Fenster.

Interessant wird es, wenn Sie mit der rechten Maustaste auf ein Icon in der Taskleiste klicken. Dann erscheint ein Menü, über das Sie das Fenster zum Beispiel dauerhaft an die Taskleiste heften oder das Programm beenden.

Bei vielen Programmen wie Word, dem Windows Explorer oder dem Internet Explorer hat der Rechtsklick noch mehr zu bieten. Beim Explorer finden Sie im Kontextmenü zum Beispiel eine Liste aller häufig benutzten Ordner. Word zeigt eine Übersicht der kürzlich verwendeten Dateien. Beim Internet Explorer können Sie blitzschnell auf häufig benutzte Seiten zugreifen, neue Registerkarten öffnen oder den Privatmodus InPrivate starten.

Sie können das Schnellmenü auch einblenden, indem Sie mit der linken Maustaste auf das Taskleistensymbol klicken, die Maustaste gedrückt halten und die Maus nach oben bewegen.

Wichtiges im Infobereich

Am rechten Rand der Taskleiste befindet sich der Infobereich der Taskleiste. Hier informiert Windows über wichtige Systemzustände und bietet einen raschen Zugriff auf wichtige Systemeinstellungen.

Wie der Infobereich genau aussehen soll, können Sie selbst bestimmen. Legen Sie zum Beispiel individuell fest, welche Programmsymbole erscheinen sollen und welche nicht:

  • Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Startschaltfläche, und wählen Sie den Befehl «Eigenschaften».
  • Wechseln Sie ins Register «Taskleiste», und klicken Sie auf die Schaltfläche «Anpassen».
  • Im folgenden Dialogfenster sind alle derzeit installierten Infosymbole aufgeführt. Die Einstellungen in der Spalte «Verhalten» bestimmen, ob Windows das jeweilige Symbol automatisch ausblendet, wenn das zugehörige Programm inaktiv ist oder ob es generell immer oder nie erscheinen soll.
  • Mit der Option «Symbol und Benachrichtigung anzeigen» ist das Symbol stets sichtbar. Die Option «Symbol und Benachrichtigungen ausblenden» versteckt das Symbol; es ist dann nur noch über das Pfeilmenü erreichbar. Mit «Nur Benachrichtigungen anzeigen» erscheint das Icon nur, wenn es Ihnen etwas mitteilen möchte - beim Wartungscenter etwa nur bei Problemen. Wird das Benachrichtigungsfenster geschlossen, verschwindet auch das Symbol wieder. Sollen standardmässig alle Icons sichtbar sein, kreuzen Sie das Kontrollkästchen «Immer alle Symbole und Benachrichtigungen auf der Taskleiste anzeigen» an. Sind viele Programme installiert, kann es dann im Infobereich aber schnell eng werden.
  • Per Klick auf «Systemsymbole aktivieren oder deaktivieren» legen Sie fest, welche der Standardsymbole von Windows im Infobereich erscheinen sollen. Dazu gehören die Uhr, der Lautstärkeregler, das Wartungscenter sowie das Netzwerksymbol; bei Notebooks auch die Akkuanzeige (Stromversorgung).
  • Schliessen Sie das Dialogfenster mit «OK», sobald Sie die wünschten Einstellungen vorgenommen haben.

Eine individuelle Taskleiste

Auf fast allen Windows-Computern macht sie sich ganz dünn am unteren Rand des Bildschirms. Die Taskleiste kann aber auch anders. Auf Wunsch geben Sie der Taskleiste ein neues Gesicht, vergrössern sie oder platzieren sie einfach am oberen Rand des Desktops. So funktioniert’s:

1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Start-Schaltfläche, und wählen Sie den Befehl «Eigenschaften».

2. Im Register «Taskleiste» legen Sie Position und Aussehen der Leiste fest. Generell gilt: Um sofort die Auswirkungen der Änderung zu sehen, ohne das Dialogfenster zu schliessen, klicken Sie auf die Schaltfläche «Übernehmen».

3. Normalerweise ist die Taskleiste immer sichtbar. Sie können Windows aber auch veranlassen, die Taskleiste zu verstecken. Dadurch bleibt mehr Platz für Programmfenster. Die Taskleiste erscheint erst wieder auf dem Bildschirm, wenn Sie mit dem Mauszeiger den unteren Bildschirmrand berühren. Um die Taskleiste automatisch im Hintergrund verschwinden zu lassen, aktivieren Sie die Option «Taskleiste automatisch ausblenden». Windows blendet damit die Taskleiste langsam aus, sobald Sie sie nicht mehr benutzen – die Leiste rutscht aus dem unteren Bildschirm heraus. Ganz verschwunden ist sie aber nicht. Sobald Sie die Taskleiste wieder benötigen, bewegen Sie den Mauszeiger einfach zum unteren Bildschirmrand, und schon erscheint sie wieder.

4. Jedes Mal, wenn Sie ein neues Programm starten, fügt Windows eine weitere Schaltfläche hinzu. Jedes Programm erhält auf der Taskleiste sein eigenes Symbol. Je nach Bildschirmgrösse und gewählter Auflösung wird es dabei in der Taskleiste immer enger. Mit der Option «Kleine Symbole verwenden» passen mehr Symbole auf die Taskleiste; zudem nimmt die Leiste weniger Platz in Anspruch - ideal für Computer mit kleinen Bildschirmen wie Netbooks.

5. Um noch sparsamer mit dem Platz umzugehen, wendet Windows einen weiteren Trick an: Alle ähnlichen Programme, zum Beispiel alle Explorer-Fenster oder Webseiten werden zu einer Gruppe zusammengefasst. Statt etwa für jedes Explorer-Fenster eine eigene Schaltfläche einzublenden, erscheint nur noch eine einzige Schaltfläche für die gesamte Gruppe, zum Beispiel eine Gruppe für alle offenen Internet-Explorer-Fenster oder eine für alle geöffneten Word-Dokumente. Ein Mausklick auf die Gruppenschaltfläche öffnet eine Liste aller Einzelfenster. Die Gruppierung ist eigentlich eine feine Sache und schafft mehr Platz auf der Taskleiste. Für viele Anwender ist die Gruppierung allerdings eher störend. Wer möchte, kann die Gruppierung im Feld Schaltflächen der Taskleiste ausschalten; wahlweise komplett (Nie gruppieren) oder nur, wenn die Taskleiste voll ist. Ohne Gruppierung nehmen die Programmsymbole mehr Platz ein, da neben den Icons zusätzlich die Programmnamen stehen.

6. Die Taskleiste kann nicht nur im unteren Bildschirmbereich erscheinen, sondern auch am rechten, linken oder oberen Rand – je nach Gusto. Um die Taskleiste an eine andere Stelle zu positionieren, wählen Sie im Feld «Position der Taskleiste auf dem Bildschirm» die neue Position.

7. Schliessen Sie das Fenster mit «OK».

Minianwendungen auf dem Desktop

Auf dem Desktop hat es viel Platz. Diesen können Sie nutzen, um kleine Minianwendungen zu platzieren. Zum Beispiel einen Taschenrechner, einen Kalender, eine Uhr, Aktienkurse, RSS-Feeds, Informationen zur Prozessorauslastung und vieles mehr.

Das Gute an den Minianwendungen: Sie nehmen auf dem Bildschirm nicht viel Platz weg und verbrauchen nur wenig Speicherplatz. Mit der Maus lassen sich die kleinen Helfer sogar beliebig auf dem Desktop platzieren. Und wer eine Minianwendung häufig braucht – etwa den Taschenrechner – kann sie so einstellen, dass alle oder einzelne Elemente immer an oberster Stelle sichtbar sind. Die Minianwendung legt sich dann über das aktuelle Fenster – zum Beispiel über das Outlook-Fenster.

Die Minianwendungen – auch Gadgets genannt – müssen nicht zwingend von Microsoft kommen. Tausende Programmierer weltweit haben bereits fertige Gadgets zu allen erdenklichen Bereichen ausgedacht und programmiert. Auf der Webseite Gallery.microsoft.com (ohne www.) finden Sie eine Sammlung der besten zurzeit erhältlichen Gadgets.

Dies ist ein Auszug aus einem E-Book von Eload24. Sie können die gesamte Datei gratis via nebenstehenden Link downloaden. (rek/Eload24)

Erstellt: 18.09.2009, 13:28 Uhr

Digital

Populär auf Facebook Privatsphäre


Familie, Beruf und Studium

Sonia Uhlmann ist keine typische Studentin. Dank Fernstudium hat sie den Master trotzdem geschafft.

Live @ Sunset

11. bis 22. Juli - Zürich Dolder u.a. mit B.B. King, Elton John und Alanis Morissette!

Online-Kadermarkt

ALPHA.CH: der online-Kadermarkt der Schweiz.

Online-Kadermarkt

ALPHA.CH: der online-Kadermarkt der Schweiz.