Computerspiel nicht Ursache für Columbine-Schulmassaker

Aktualisiert am 03.02.2009 5 Kommentare

US-Forscher haben in einer Metastudie nachgewiesen, dass Games nicht die Ursache für blutige Tragödien sind.

Welchen Einfluss haben Spiele wie Doom (Bild) auf Jugendliche? Die Diskussion ist neu lanciert.

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Die Täter des Schulmassakers an der Columbine High School (1999) waren Fans des Ego-Shooters Doom. Seither spekulieren Politiker und Jugendschützer, welchen Einfluss Computergames auf jugendliche Nutzer haben.

Führen sie zu mehr Gewalt? Dieser Frage ist auch Christopher Ferguson, ein amerikanischer Kriminologe und Verhaltenspsychologe an der Texas A&M International Universität, nachgegangen. Er hat verschiedene Studien untersucht, die sich mit den Ursachen von Amokläufen an Schulen beschäftigt haben.

Fergusons Fazit: Es gibt keine Zusammenhänge zwischen Games und den Tragödien, die immer wieder etwa an amerikanischen Schulen und Universitäten stattfinden. Er zitiert eine Secret-Service-Studie, welche nahe legt, dass Attentäter sogar weniger Interesse für gewalthaltige Medien und Spiele gehabt hätten als typische amerikanische Jugendliche.

Der Forscher räumt allerdings auch ein, dass bei einigen Studien nur wenige Fälle untersucht worden seien. In seiner Studie weist Christopher J. Ferguson zudem darauf hin, dass es möglicherweise der einfachere Weg sei, die Spiele verantwortlich zu machen, als nach den tatsächlichen Ursachen für die Gewalteskalation zu suchen.

Erstellt: 03.02.2009, 14:01 Uhr

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5 Kommentare

Alex Stein

28.01.2009, 09:57 Uhr
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Ich spiele gerne Ballerspiele und sammle Waffen. Die Amoktaten sind für mich absolut unverständlich. Die Leute sind schlicht krank. Ein gesunder Mensch verübt nicht einfach eine Gewalttat nur wegen eins Spieles oder eines Films. Sonst hätten wir täglich solche sinnlosen Taten. Antworten


Martin Graf

28.01.2009, 07:37 Uhr
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Ganz wesentlich: Die Feststellung im letzten Satz! Dass auch hiesige (SP-) Politiker ein generelles Verbot sogenannter "Killerspiele" fordern ist schlichtweg ein Zeichen von Hilflosigkeit und Mangel an Sachverstand. Statt Eltern in die Verantwortung zu nehmen, sich mit dem Spielverhalten des Kindes auseinanderzusetzen, wird lieber verboten. Verbote lösen keine Probleme. Antworten



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