1,9 Millionen Dollar für 24 Lieder

Aktualisiert am 19.06.2009

Ein Gericht in Minnesota, USA, hat eine 32-jährige Frau wegen Weitergebens von Musikdateien auf der Tauschbörse Kazaa verurteilt. Sie hatte einen günstigeren Vergleich abgelehnt.

Jammie Thomas-Rasset wurde für schuldig befunden, 24 Songs illegal über die Internet-Tauschbörse Kazaa verbreitet zu haben. 1,92 Millionen Dollar muss die Angestellte deshalb an sechs Plattenfirmen zahlen: Capital Records, Sony BMG Music, Arista Records, Interscope Records, Warner Bros. Records und UMG Recordings.

Thomas-Rasset war in dem Fall bereits im Oktober 2007 zu Schadenersatz in Höhe von 220'000 Dollar verurteilt worden, musste sich jetzt aber in einem neuen Verfahren verantworten.

Der mächtige Verband der Musikindustrie in den USA (RIAA) und mehrere Plattenfirmen haben wegen des Herunterladens von Songs aus dem Internet zigtausend Klagen angestrengt. Die meisten Beklagten verglichen sich aus Furcht vor den finanziellen und rechtlichen Folgen mit der RIAA. Thomas-Rasset lehnte das ab. (oku/sda)

Erstellt: 19.06.2009, 09:19 Uhr

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