Besser surfen mit dem Internet Explorer 8

Microsofts Explorer ist der meistgenutzte Browser der Welt. Tagesanzeiger.ch/Newsnetz und Eload24 zeigen die wichtigsten Neuerungen der achten Version, Tipps und Tricks.

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Die neue Version 8 hat lange auf sich warten lassen. Mehr als zwei Jahre sind seit Veröffentlichung der Vorgängerversion vergangen. Viel Zeit, die alternative Browser wie Firefox, Opera oder Safari genutzt haben, um dem Internet Explorer Marktanteile abzuluchsen. Nun wurde der Explorer in allen Bereichen wurde renoviert und wartet nun mit vielen neuen Funktionen auf.

Die besten Neuerungen im Überblick

  • Schnellinfos: Mit den Schnellinfos klappt das Suchen und Recherchieren schneller als je zuvor. Einfach ein Wort markieren und auf den blauen Schnellinfo-Button klicken, und schon können Sie Begriffe übersetzen, per Mail verschicken, im Web suchen, bei Wikipedia recherchieren und vieles mehr.
  • Webslices: Um die neuesten Nachrichten zu verfolgen, Ebay-Auktionen zu verwalten oder Börsenkurse abzurufen, müssen Sie nicht länger komplette Webseiten auf Neuerungen überprüfen. Ein Webslice (Web-Häppchen) enthält nur die wichtigsten Bereiche einer Webseite. Per Klick in die Favoritenleiste können Sie jederzeit die neuesten Nachrichten aus dem Webslice einblenden.
  • Besser und schneller suchen: Mit dem Internet Explorer 8 wird das Suchen dank intelligenter Vorschau und Schnellzugriffsleiste einfacher.
  • Farbige Registerkartengruppen: Wenn Sie aus einer Webseite heraus weitere Links öffnen - etwa per Rechtsklick und dem Befehl «In neuer Registerkarte öffnen» -, werden alle Links derselben Seite nebeneinander angeordnet und farbig gekennzeichnet. Sie erkennen sofort, welche Webseiten zusammengehören.
  • Ohne Spuren surfen: Ihre Familie soll nicht mitbekommen, dass Sie im Web nach Geburtstagsgeschenken suchen? Dann verwenden Sie doch einfach das «Inprivate»-Browsen. Im Privatmodus hinterlassen Sie beim Surfen keinerlei Spuren auf dem heimischen Rechner; niemand kann nachverfolgen, auf welchen Webseiten Sie sich getummelt haben.
  • Standards: Nur wenn ein Browser alle wichtigen Web-Standards unterstützt, werden Webseiten fehlerfrei und in gewünschter Form dargestellt. Beim Internet Explorer brauchen Sie sich um Darstellungsprobleme keine Gedanken zu machen. Und sollte es doch einmal zu Darstellungsproblemen kommen, hilft der Kompatibilitätsmodus, mit dem auch Webseiten korrekt dargestellt werden, die für frühere Browserversionen entwickelt wurden.
  • Weitersurfen trotz Absturz: Abstürze kommen nur noch selten vor. Sollte es den Internet Explorer respektive eine Webseite doch einmal erwischen, hat der Absturz keine dramatischen Folgen. Ein Absturz - etwa durch eine fehlerhaft programmierte Webseite - betrifft nur die jeweilige Registerkarte und nicht den gesamten Browser. Mehr noch: Nach dem Absturz stellt der Internet Explorer die betreffende Registerkarte automatisch wieder her - inklusive aller Eingaben wie Formulardaten oder E-Mail-Texte.

Die Browser-Version prüfen

Sie sind auf den Geschmack gekommen und möchten sofort loslegen mit dem neuen Internet Explorer? Dann sollten Sie - falls nicht bereits geschehen - den Internet Explorer 8 auf Ihrem Rechner installieren. Prüfen Sie zunächst mit folgenden Schritten, ob der neue IE nicht bereits installiert ist (Wenn auf Ihrem Rechner Windows 7 installiert ist, können Sie diesen Abschnitt überspringen. Windows 7 ist bereits von Hause aus mit dem aktuellsten Internet Explorer ausgestattet. Die nachträgliche Installation ist nur bei Windows XP und Windows Vista notwendig).

  • 1. Starten Sie den Browser, indem Sie in der Schnellstartleiste auf das blaue Internet-Explorer-Symbol klicken oder im Startmenü den Befehl «Internet» oder «Alle Programme | Internet Explorer» aufrufen.
  • 2. Anschliessend klicken Sie auf das Fragezeichen und rufen den Befehl «Info» auf. Sollte das Fragezeichen am rechten Rand nicht sichtbar sein, klicken Sie zuerst auf den kleinen Doppelpfeil und dann aufs Fragezeichen.
  • 3. In der Zeile «Version» finden Sie die Versionsnummer Ihres Internet Explorers. Steht dort die Nummer 8, haben Sie bereits den neuen Browser und können zum nächsten Abschnitt «Intelligenter und schneller surfen» wechseln. Sollte dort noch die Versionsnummer 7 oder 6 stehen, müssen Sie den neuen Internet Explorer zuerst installieren. Das geht ganz einfach.

Die einfachste Variante: das Windows Update

Am schnellsten und bequemsten kommen Sie über die Update-Funktion von Windows an den neuen Internet Explo-rer. So funktioniert’s:

  • 1. Klicken Sie auf die Start-Schaltfläche, und rufen Sie den Befehl «Alle Programme | Windows Update» auf.
  • 2. Anschliessend klicken Sie bei Windows Vista auf «Verfügbare Updates anzeigen», bei Windows XP auf «Schnellsuche».
  • 3. Im folgenden Fenster kreuzen Sie bei Windows Vista das Kontrollkästchen «Internet Explorer 8» an. Sollten weitere Updates mit dem Vermerk «Wichtig» verfügbar sein, sollten Sie auch diese ankreuzen respektive angekreuzt lassen. Bei Windows XP taucht der Internet Explorer 8 automatisch in der Liste der zu installierenden Updates auf.
  • 4. Klicken Sie auf «Installieren» respektive «Updates installieren», um den neuen Internet Explorer 8 (und eventuell weitere Windows-Verbesserungen) herunterzuladen und die Installation zu starten. Im Installations-Assistenten klicken Sie auf «Installieren», sowie auf «Ich stimme zu».

Wenige Minuten später ist Ihr Computer auf dem neuesten Stand und der Internet Explorer 8 einsatzbereit. Alle «alten» Einstellungen wie Startseiten und Favoriten werden übrigens unverändert übernommen.

Direkt herunterladen und installieren

Statt übers Windows Update können Sie den neuen Internet Explorer auch direkt von der Microsoft-Webseite herunterladen und installieren:

  • 1. Rufen Sie die Internetseite www.microsoft.de/windows/internet-explorer auf.
  • 2. Klicken Sie auf «Jetzt herunterladen».
  • 3. Auf der nächsten Seite klicken Sie in der rechten Spalte auf das Betriebssystem Ihres PCs, zum Beispiel Windows Vista.
  • 4. Bestätigen Sie die Sicherheitswarnung mit einem Klick auf «Ausführen».
  • 5. Die Installationsdateien für den Internet Explorer 8 werden daraufhin heruntergeladen. Sobald der Ladevorgang abgeschlossen ist, klicken Sie erneut auf «Ausführen».
  • 6. Im Installations-Assistenten klicken Sie auf «Weiter» und «Ich stimme zu».
  • 7. Im nächsten Fenster lassen Sie das Kontrollkästchen «Updates installieren» angekreuzt und klicken auf «Weiter». Jetzt dauert es nur noch wenige Augenblicke, bis die Installation abgeschlossen ist.
  • 8. Im letzten Schritt müssen Sie den Rechner neu starten.
  • 9. Beim ersten Start des neuen Browsers erscheint der Einrichtungsassistent. Bestätigen Sie das erste Fenster mit «Weiter». Im nächsten Schritt möchte der Assistent wissen, ob Sie die neue Funktion «Vorgeschlagene Sites einschalten» verwenden möchten. Hier sollten Sie sich für «Ja, Vorgeschlagene Sites aktivieren» entscheiden und auf «Weiter» klicken.
  • 10. Um sofort loslegen zu können, wählen Sie im nächsten Fenster die Option «Expresseinstellungen verwenden» und klicken auf «Fertig stellen». Damit werden die wichtigsten Internet-Explorer-Einstellungen automatisch eingestellt.

Besser arbeiten mit Tabs und Registerkarten

Über die praktischen Registerkarten können Sie in nur einem Browserfenster auf mehreren Webseiten gleichzeitig surfen. Damit das in Zukunft noch komfortabler geht, gibt es beim Internet Explorer einige interessante Neuerungen rund um Tabs und Register.

Die wichtigste Innovation: Alle Register, die zur selben Seite oder Gruppe gehören, werden in der Registerleiste gruppiert und farbig hervorgehoben. Ein Beispiel: Wenn Sie auf einer Seite mehrere Links per Klick mit der mittleren Maustaste (oder mit [Strg]+Linksklick) in einem eigenen Tab öffnen, werden die Register nebeneinander angeordnet und grün eingefärbt.

Zusammengehörende Seiten einer anderen Website erhalten eine andere Farbe, zum Beispiel dunkelblau, gelb oder rot. Der Vorteil: Auch wenn Dutzende Registerkarten geöffnet sind, ist auf einen Blick erkennbar, welche Seiten zusammengehören.

Ein weiterer Vorteil der Gruppen: Alle Register einer Gruppe lassen sich in einem Rutsch schliessen, indem Sie mit der rechten Maustaste auf eine der Registerkarten klicken und den Befehl «Diese Registerkartengruppe schliessen» aufrufen. Wer möchte, kann mit dem Befehl «Gruppierung dieser Registerkarte aufheben» die Gruppierung lösen und das Register wieder ohne Farbmarkierung darstellen.

Das Öffnen einer Seite in einem eigenen Register funktioniert am einfachsten über die mittlere Maustaste oder per Rechtsklick und dem Befehl «In neuer Registerkarte öffnen». Was viele Surfer nicht wissen: Auch manuell eingetippte Webadressen lassen sich direkt als neues Register öffnen. Hierzu drücken Sie nach Eingabe der Adresse nicht einfach die [Eingabe/Return]-Taste, sondern die Tastenkombination [Alt]+[Return/Eingabe]. Mit der Tastenkombination [Alt]+[Umschalten/Shift]+[Return/Eingabe] wird die neue Registerkarte im Hintergrund geöffnet.

Sie haben versehentlich eine Registerkarte geschlossen? Macht nichts. Der Internet Explorer merkt sich, welche Tabs geschlossen wurden, und stellt sie auf Knopfdruck wieder her. Mit der Tastenkombination [Strg]+[Umschalten/Shift]+[T] stellen Sie die zuletzt geschlossene Registerkarte wieder her. Das klappt auch mehrmals hintereinander, um zum Beispiel das vorletzte oder drittletzte Register wieder hervorzuzaubern. Wurden in der Zwischenzeit sehr viele Register geschlossen, hilft die Liste der zuletzt geschlossenen Tabs. Wenn Sie mit der rechten Maustaste auf eine beliebige Registerkarte klicken und den Befehl« Zuletzt geschlossene Registerkarte»n aufrufen, können Sie bequem auf alle geschlossenen Tabs zugreifen. Die Registerkarten-Historie gibt es auch, wenn Sie die Tastenkombination [Strg]+[T] zum Einfügen eines neuen Registers drücken.

Der Internet Explorer hat ausserdem einen Rettungsanker an Bord, wenn Sie versehentlich den Browser geschlossen haben. Mit dem Befehl «Extras | Letzte Browsersitzung erneut öffnen» können Sie genau an der Stelle weitermachen, an der Sie den Browser geschlossenen haben. Alle geöffneten Registerkarten sind sofort wieder da - so als hätten Sie die Surftour nie beendet.

Geheimtipps anderer Surfer finden

Wollten Sie schon immer mal wissen, auf welchen Webseiten sich andere Websurfer tummeln? Das ist mit dem Internet Explorer einfach möglich. Zu jeder Webseite können Sie sich passende Alternativen anzeigen, die von anderen Internetnutzern angesurft werden.

  • 1. Rufen Sie wie gewohnt eine Ihrer Lieblingsseiten auf.
  • 2. Klicken Sie in der Favoritenleiste auf Vorgeschlagene Sites.
  • 3. Im folgenden Fenster finden Sie Empfehlungen zu thematisch ähnlichen Seiten.
  • 4. Mit einem Klick auf «Weitere Vorschläge» erscheint eine ausführliche Übersicht. Hier gibt es nicht nur Empfehlungen für die aktuelle angezeigte Seite, sondern auch für die zuletzt besuchten Websites. Eine tolle Sache für alle, die auch mal über den Tellerrand der eigenen Lieblingsseiten schauen möchten.

Noch mehr Alternativen gibt es beim Klick auf «Weitere Vorschläge». Sie erreichen die Gesamtübersicht auch, wenn Sie auf Favoriten und dann ganz unten auf Vorgeschlagene Sites anzeigen klicken.

Die Vorschlagsliste ausschalten

Die Vorschlagsliste bringt frischen Wind in den Surfalltag. Damit der Service funktioniert, schaut Ihnen der Internet Explorer beim Surfen über die Schulter und vermerkt, welche Seiten Sie besucht haben. Der Browserverlauf wird übers Internet an Microsoft geschickt, mit den Lieblingsseiten anderer Internetnutzer verglichen und daraus die besten Vorschläge ermittelt. Wer nicht möchte, dass der Browserverlauf analysiert und an Microsoft gesendet wird, kann die Vorschlagsfunktion mit dem Befehl «Extras | Vorgeschlagene Sites» jederzeit aus- und wieder einschalten.

Eine andere Alternative, um nicht komplett auf die Vorschlagsliste zu verzichten: Wenn Sie einzelne Einträge aus der Verlaufsliste löschen, werden diese nicht mehr an Microsoft gesandt und zur Ermittlung der Surf-Alternativen verwandt. Um einzelne Verlaufseinträge zu entfernen, öffnen Sie die Verlaufsliste per Klick auf den nach unten weisen-en Pfeil in der Adressleiste und klicken auf die rote X-Schaltfläche rechts neben dem Eintrag.

Lieblingsseiten schneller merken

Dank der Favoritenliste muss man sich die Adressen der Lieblingsseiten nicht merken. Im Favoritenordner entsteht Stück für Stück das persönliche Adressbuch der interessantesten Websites. Für die besten Seiten gibt es auf Wunsch sogar eigene Schaltflächen:

1. Um eine Webseite als Lesezeichen zu speichern, klicken Sie auf Favoriten und dann auf Favoriten hinzufügen. Alternativ hierzu können Sie auch die Tastenkombination [Strg]+[D] drücken.

2. Im nächsten Fenster geben Sie einen passenden Namen ein und bestimmen im Feld «Erstellen in», in welchem Ordner respektive Unterordner der Eintrag abgelegt werden soll. Unser Tipp: Wenn zu einem Thema mehr Lesezeichen hinzukommen, richten Sie über die Schaltfläche «Neuer Ordner» thematisch passende Unterordner wie Nachrichten, Videos oder Shopping ein. Mit einem Klick auf «Hinzufügen» wird die Lieblingsseite in die Favoritenliste aufgenommen.

3. Um eine der gemerkten Seiten aufzurufen, klicken Sie auf Favoriten oder drücken die Tastenkombination [Strg]+[i] und wählen per Mausklick die gewünschte Seite aus. Entfernen können Sie einen Eintrag, indem Sie ihn mit der rechten Maustaste anklicken und den Befehl «Löschen» aufrufen. Auch das Umsortieren innerhalb der Liste ist einfach. Sie müssen nur den Eintrag mit gedrückter Maustaste an die gewünschte Position ziehen. Noch bequemer geht das Umsortieren mit der Favoritenverwaltung, die Sie in der Favoritenleiste per Klick auf den nach unten gerichteten Pfeil und den Befehl «Favoritenverwaltung» erreichen. Hier lassen sich über die Schaltfläche «Verschieben» oder durch Ziehen mit gedrückter Maustaste einzelne Einträge in andere Ordner einsortieren. Auch das Einrichten neuer Ordner oder das Löschen und Umbenennen von Favoriten ist ganz einfach möglich.

4. Es gibt wichtige und besonders wichtige Seiten. Für Seiten, die Sie am häufigsten besuchen, können Sie in der Favoritenleiste eine eigene Schaltfläche anlegen. Die beliebtesten Seiten sind dann nur noch einen Mausklick entfernt. Um die aktuelle Seite als Button in die Favoritenleiste aufzunehmen, klicken Sie auf die Schaltfläche mit dem Stern und dem kleinen grünen Pfeil.

Generell können Sie in der Favoritenleiste beliebig viele Schaltfläche einrichten. Bei mehr als zehn Einträgen wird es allerdings recht eng. Sollte nicht für alle Schaltflächen Platz sein, können Sie die Schaltflächen verkleinern, indem Sie mit der rechten Maustaste auf eine beliebige Schaltfläche klicken und den Befehl «Anpassen der Titellängen | Kurze Titel» aufrufen. Noch mehr Platz gibt’s mit dem Befehl «Nur Symbole» - dann zeigt die Titelleiste nur die Minisymbole der Webseiten, im Fachjargon auch Favicons genannt.

Wichtiges im Blick mit Webslices

Favoriten sind eine tolle Sache, um Webseiten regelmässig einen Besuch abzustatten. Doch nicht immer ist gleich die ganze Seite einen Besuch wert. Oft sind es nur Teilbereiche, die besonders interessant sind. Bei eBay zum Beispiel nur einzelne Artikel, auf News-Portalen nur der Wetterbericht oder im Sportportal nur die Fussballergebnisse. Genau diese Aufgabe übernehmen die Webslices.

Mit den Webslices müssen Sie nicht mehr die jeweiligen Seiten auf Veränderungen überprüfen, sondern bleiben automatisch über die wichtigsten Teilbereiche einer Website auf dem Laufenden.

Webslices funktionieren ganz einfach: Sofern eine Webseite Webslices unterstützt, erscheint rechts oben in der Symbolleiste ein grünes Webslice-Symbol. Das bedeutet: Elemente auf dieser Seite lassen sich als Webslice speichern.

Der Internet Explorer merkt automatisch, sobald es Neuigkeiten im Webslice gibt - der Schaltflächentext wird dann fett formatiert. Sie können den Webslice-Inhalt aber auch manuell aktualisieren, indem Sie am unteren Rand auf die Schaltfläche mit den beiden gebogenen Pfeilen klicken.

Standardmässig prüft der Internet Explorer ein Mal pro Tag, ob es im Webslice etwas Neues gibt. Sie können die Inhalte auch häufiger auf Aktualisierungen prüfen und zum Beispiel Ebay-Auktionen alle 15 Minuten aktualisieren.

Um den Zeitplan zu ändern, rufen Sie den Befehl «Extras | Internetoptionen» auf, wechseln ins Register «Inhalte» und klicken auf die unterste Schaltfläche «Einstellungen». Im folgenden Fenster wählen Sie den gewünschten Aktualisierungsrhythmus und klicken auf OK.

Beim Surfen lohnt es sich also, auf das grüne Webslice-Zeichen zu achten. Eine Übersicht der wichtigsten Webseiten, die Webslices unterstützen, finden Sie auf der Internetseite www.ieaddons.com/de/webslices. Hier sind die Webslices bekannter Nachrichtenportale, Online-Communitys und Blogs aufgeführt. Viele namhafte Anbieter wie Ebay, Facebook, MSN und Xing sind schon mit dabei; fast täglich kommen neue hinzu. Mit einem Klick auf die Schaltfläche «Dem Internet Explorer hinzufügen» wird der Webslice sofort in die Favoritenleiste aufgenommen.

Bei mehreren Milliarden Webseiten lässt sich nur mit einer Suchmaschine die berühmte Nadel im Web-Heuhaufen finden. Suchen und Finden ist mit dem Internet Explorer kinderleicht: Sie müssen nur in das Suchfeld oben rechts den Suchbegriff eingeben. Bereits während der Eingabe erscheinen unterhalb des Suchfelds die ersten Ergebnisse und weitere Suchvorschläge. Per Klick auf einen Vorschlag führen Sie sofort eine Suche mit dieser Wortkombination durch. Sie können aber auch mit der [Return/Eingabe]-Taste nach den eingegebenen Begriffen suchen.

Die Standardsuchmaschine ändern

Der Internet Explorer sucht standardmässig mit der microsofteigenen Suchmaschine Live Search. Neben Live Search gibt es viele weitere gute Suchanbieter wie Google, Yahoo oder Wikipedia. Wenn Sie standardmässig eine andere Suchmaschine verwenden möchten, können Sie den Suchstandard folgendermassen ändern:

  • 1. Klicken Sie rechts neben dem Suchfeld auf den nach unten weisenden Pfeil und dann auf «Weitere Anbieter suchen».
  • 2. Auf der folgenden Seite sind alle Suchmaschinen aufgeführt, die Sie als Suchanbieter fürs Suchfeld verwenden können. Klicken Sie bei der jeweiligen Suchmaschine - zum Beispiel bei Google - auf «Dem Internet Explorer hinzufügen» und anschliessend auf «Hinzufügen».
  • 3. Die Suchmaschine erscheint jetzt als weiterer Suchdienst im Suchfeld. Bei der Eingabe eines Suchbegriffs können Sie jetzt über das Schnellzugriffsmenü entscheiden, wo das Stichwort gesucht werden soll. Um eine andere als die Standardsuchmaschine zu durchforsten, klicken Sie unterhalb des Eingabefeldes auf das Symbol der jeweiligen Suchmaschine.
  • 4. Wenn Sie dauerhaft eine andere Suchmaschine verwenden möchten, können Sie mit wenigen Schritten die Standardsuchmaschine ändern. Hierzu klicken Sie auf den nach unten weisenden Pfeil neben dem Suchfeld und rufen den Befehl «Suchanbieter verwalten» auf
  • 5. Im nächsten Fenster markieren Sie die neue Standardsuchmaschine und klicken auf «Als Standard» sowie auf «Schliessen». Welche Suchmaschine als Standard eingestellt ist, können Sie übrigens leicht erkennen: Im Suchfeld steht in hellgrauer Schrift der Name des aktiven Suchdienstes einer Seite.

Schnellinfos: Das Wichtigste sofort finden

Die Situation kennen Sie sicherlich: Beim Surfen stossen Sie auf einen unbekannten oder fremdsprachigen Begriff, den Sie übersetzen oder im Onlinelexikon nachschlagen möchten. Dank der Schnellinfos können Sie Begriffe sofort nachschlagen, ohne sie mühsam abtippen oder über die Zwischenablage ins Suchfeld kopieren zu müssen. So funktioniert’s:

1. Klicken Sie doppelt auf den Begriff, den Sie übersetzen oder nachschlagen möchten. Das Wort wird dar-aufhin blau markiert. Sie können auch ganze Sätze oder Absätze markieren, indem Sie mit gedrückter Maustas-te darüber fahren.

2. Neben der markierten Textpassage erscheint das blaue Schnellinfo-Symbol. Ein Klick darauf blendet ein kleines Menü mit Schnellbefehlen ein. Hier können Sie den markierten Text übersetzen, im eigenen Blog veröffentlichen, per E-Mail verschicken oder bei einer Suchmaschine danach suchen.

3. Weitere Such- und Recherchemöglichkeiten gibt es im Untermenü «Alle Schnellinfos». Hier sind zum Beispiel alle alternativen Suchanbieter wie Google, Yahoo oder Wikipedia aufgeführt.

Schnellinfos sind eine tolle Sache, um rasch einzelne Begriffe nachzuschlagen. Neben den Standard-Schnellinfos können Sie weitere Schnellbefehle ins Menü aufnehmen. Mit dem Befehl «Seite | Alle Schnellinfos | Weitere Schnellinfos suchen» gelangen Sie zur Schnellinfo-Galerie. Wie bei den Suchanbietern können Sie auch hier per Klick auf «Dem Internet Explorer hinzufügen» die Liste der Schnellinfobefehle beliebig erweitern, zum Beispiel um einen Währungsrechner.

Währungsrechner, Preisvergleicher und weitere interessante Schnellinfos finden Sie in der Add-On-Galerie über den Befehl «Seite | Alle Schnellinfos | Weitere Schnellinfos suchen». Welche Schnellinfos bereits beim ersten Klick und welche erst über den Befehl «Alle Schnellinfos» erreichbar sind, entscheiden Sie selbst. Im Dialogfenster «Seite | Alle Schnellinfos | Schnellinfos verwalten» sind alle derzeit installierten Schnellinfos aufgeführt.

Wichtig ist die Spalte «Status». Nur Schnellinfos mit dem Status «Standard» erscheinen bereits beim ersten Klick auf das blaue Schnellinfosymbol, alle anderen erst nach einem Klick auf «Alle Schnellinfos». Um eine neu hinzugefügte Schnellinfo ins Standardmenü aufzunehmen, markieren Sie den Eintrag und klicken auf «Als Standard». Umgekehrt können Sie selten benötigte Schnellinfos mit dem Befehl «Als Standard entfernen» ins Untermenü verschieben.

Dies ist ein Auszug aus einem E-Book von Eload24. Sie können die gesamte Datei gratis via nebenstehenden Link downloaden. (rek/Eload24)

Erstellt: 04.06.2009, 16:38 Uhr

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