Blogger starten Politkampagne zum 8. Februar
Von Reto Knobel. Aktualisiert am 22.01.2009
Am 8. Februar wird in der Schweiz über die Weiterführung und Ausdehnung der Personenfreizügigkeit mit der EU abgestimmt. Auf Initiative des Zürcher Bloggers Andreas Kyriacou haben sich nun 20 Bloggerinnen und Blogger zusammengeschlossen, um die Diskussion zu intensivieren. Bilablog.ch hat es sich zum Ziel gesetzt, bis zum Ende der Abstimmungskampagne täglich mindestens einen neuen Beitrag zu veröffentlichen.
Vertreter von SP, Grünen, CSP, CVP, FDP und SVP beteiligen sich mit Beiträgen in allen Landessprachen und auf Englisch an der Politdiskussion. Laut Kyriacou sind auch vier Bundesparlamentarier unter die Blogger gegangen: Erika Forster (FDP), Christian van Singer (Grüne), Marie-Thérese Weber-Gobet (CSP) und Jacques Neyrinck (CVP).
Angst vor «Kollateralschäden»
Im Gespräch mit Tagesanzeiger.ch/Newsnet erklärt der 42-jährige Kyriacou, wie es überhaupt zum Portal kam: «In einer Diskussion in einem anderen Politblog äusserte ich mich kritisch zum Vorgehen von Lena Schneller, der Koordinatorin der Plattform der Jungparteien Dabei-bleiben.ch. Sie hatte gegen den SVP-Politiker Lukas Reimann geklagt, der Dabei-bleiben.ch erstellte und darauf für ein Nein zu den Bilateralen warb. Für mich waren die Kollateralschäden eines Urteils, welches es Domain-Inhabern auch ohne geschützte Marke ermöglichen würde, alles ähnlich Lautende wegzuklagen, zu gross.»
Der schweizerisch-britische Doppelbürger Andreas Kyriacou studierte Managementlehre und Neuropsychologie und ist Inhaber einer Beratungsfirma für Wissensmanagement. Er ist Geschäftsleitungsmitglied der Zürcher und Vorstandsmitglied der Schweizer Grünen. Michael Jäger, der den Webauftritt gestaltat hat, ist Inhaber einer Webagentur und Regionalpräsident der FDP im St. Galler Rheintal. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)
Erstellt: 22.01.2009, 16:22 Uhr

































































