Darum könnte es für Google gefährlich werden
Von Reto Knobel. Aktualisiert am 21.06.2010
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Auch zwölf Jahre nach dem Start von Google (GOOG 591.53 -2.01%) muss der Suchmaschinenriese eigentlich vor niemandem Angst haben: Weltweit laufen zwei von drei Suchabfragen über Google. Noch dominanter ist der IT-Konzern in Europa und insbesondere im deutschsprachigen Raum: Dort benutzen neun von zehn Surfern, die online etwas suchen, Google. Bing, die vor einem Jahr lancierte Alternative des Softwareunternehmens Microsoft, (MSFT 29.06 -0.03%) kommt hier gerade mal auf zwei Prozent.
«Einen guten Job gemacht»
Doch in Übersee präsentiert sich die Situation ganz anders: Dort erreicht Bing zwölf Monate nach dem Start bereits einen Marktanteil von 12,1 Prozent (Google hat 63,7 Prozent). Zahlen, die den Firmenchef offenbar zufriedenstellen: «Wir sind die einzige Suchmaschine, die Marktanteile dazugewinnen konnte. Wir haben einen guten Job gemacht», verkündete Steve Ballmer vor wenigen Tagen.
Auch unabhängige Branchenkenner sind der Ansicht, dass Microsofts Suchmaschinen-Business Zukunft hat. Tagesanzeiger.ch/Newsnet zeigt die wichtigsten Gründe, warum Bing Google in naher Zukunft gefährlich werden kann. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)
Erstellt: 21.06.2010, 15:23 Uhr
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