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Der Internet Explorer 8 ist wieder konkurrenzfähig

Der Microsoft-Browser ist in der Version 8 erschienen und muss sich nun gegen vier hochkarätige Konkurrenten behaupten. Tagesanzeiger.ch/Newsnet zeigt Ihnen die Vor- und Nachteile der einzelnen Browser.

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Firefox ist ein Produkt des Mozilla-Projekts. Der vor sieben Jahren entwickelte Browser ist der grösste Konkurrent von Microsofts Internet Explorer.

   

Zweieinhalb Jahre hat Microsoft am Internet Explorer 8 gearbeitet. Auf den ersten Blick überrascht die lange Entwicklungszeit. Optisch unterscheidet sich die neue Version kaum vom Vorgänger.

Hinter den Kulissen hat sich viel getan. Es gibt eine neue Rendering-Engine. Diese Komponente ist für die Darstellung der Webseiten am Bildschirm verantwortlich. Sie trägt den Web-Standards besser Rechnung als der Vorgänger: Webdesigner atmen kollektiv auf. Sie müssen künftig weniger Mühen darauf verwenden, dass Seiten im Internet Explorer so aussehen wie in den anderen Browsern.

Der Internet Explorer 8 hat aber auch einige neue Funktionen erhalten: Die Schnellinfos erscheinen, wenn man Text markiert. Über eine Schaltfläche mit blauem Pfeil lässt sich die Textstelle übersetzen oder als Suchbegriff nutzen, auf Wikipedia nachschlagen oder in einen Blog-Beitrag übernehmen.

Die «Webslices» sind kurze Informationshäppchen, die sich direkt über die Favoritenleiste abrufen lassen. Bei häufig besuchten Angeboten spart man sich so das Ansurfen. In der Schweiz stehen ricardo.ch oder tillate.com zur Verfügung. Wenn eine Site Webslices anbietet, erkennt man das an einem grünen Symbol, das in der Befehlsleiste neben dem Häuschen-Icon erscheint.

Ferner gibt es nun einige Funktionen, die man aus anderen Browsern kennt, etwa die ausgebaute Adressleiste, die beim Tippen jetzt auch Favoriten, Treffer aus den Feeds und eine Suchmöglichkeit anbietet. Auch privates Surfen ist jetzt möglich. Das heisst bei Microsoft «InPrivate» und wird über die Schaltfläche «Sicherheit» eingeschaltet.

Browser à discrétion

Der Internet Explorer 8 ist wieder konkurrenzfähig. Das Feld der Gegenspieler ist aber so gross wie noch nie. Vier weitere Browser buhlen um die Gunst der Surfer:

  • Firefox, der Wandelbare. Das Surfprogramm der Mozilla-Stiftung lässt sich mit so genannten «Add-Ons» vielseitig erweitern und über «Themes» optisch anpassen. Trotz vieler Einstellungsmöglichkeiten ist Firefox einfach zu konfigurieren und wenig fehleranfällig. Und wenn doch etwas schiefgeht, ist das Beseitigen der Pannen viel einfacher als beim Internet Explorer. Die grösste Schwäche ist die mitunter träge Reaktionszeit.
  • Opera, ein weltgewandter Norweger. Diesen Browser gibt es seit mehr als zwölf Jahren, und entsprechend vielfältig ist sein Funktionsumfang. Opera hat ein eingebautes Mailprogramm, weiss mit Bittorrent-Downloads umzugehen und ist so flexibel wie kein anderer Browser, was die Seitenanzeige angeht. Sehbehinderte Surfer stellen die Darstellung genau auf ihre Bedürfnisse ein. Auch per Sprache lässt sich dieser Browser steuern. Der grösste Nachteil von Opera ist die anfänglich sehr ungewohnte Bedienung.
  • Google Chrome, rasanter Webturbo. Dieser Browser hat einen überschaubaren Funktionsumfang, der fürs tägliche Surfen aber völlig ausreicht, und ist schnell und flink. Der grösste Nachteil ist der Umstand, dass Chrome viele Daten an Google übermittelt, unter anderem eine Identifikationsnummer.
  • Safari, für Augenmenschen. Apples Browser Safari darf in der Version 4 als innovativster Browser gelten. Er unterstützt fortschrittliche Webtechnologien hervorragend und navigiert mit der aus iTunes bekannten Cover-Flow-Funktion durchs Web. Version 4 ist noch in Entwicklung begriffen.
(Tages-Anzeiger)

Erstellt: 30.03.2009, 09:35 Uhr

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11 Kommentare

Job Steven

31.03.2009, 13:21 Uhr
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Ich stimme Martin Danuser zu: Man sollte sich einen den neusten Anforderungen entsprechenden Computer und ein modernes Betriebssystem anzuschaffen. Deshalb arbeite ich schon seit Jahren mit einem Mac. Antworten


Beat Küng

31.03.2009, 12:51 Uhr
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Ich surfe seit Jahren mit Opera, für mich der beste und kompletteste Browser überhaupt. All die "Neuerungen", die Firefox oder IE anbieten (z. B. mit Tabs browsern), kennt Opera schon längst. Für mich die unbestrittene Nummer 1 unter den Browsern (habe auch alle anderen Browser installiert). Antworten


Martin Danuser

30.03.2009, 22:44 Uhr
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IE 8 ist ein genialer Browser. Von Bugs und Mängeln, wie von den MS Skepktikern bereits wieder routienemässig beklagt, keine Rede. Den Nörglern sei geraten, sich vielleicht doch mal einen neusten Anforderungen entsprechenden Computer und ein modernes Betriebssystem anzuschaffen. Antworten


Rolf Zuber

30.03.2009, 21:36 Uhr
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Habe einen "normalen" PC und habe auf IE8 gewechselt. Das Ding läuft unendlich langsam und ich würde lieber wieder auf IE7 retour wechseln. Gimicks, neue Darstellungen versus Geschwindigkeit. Sorry Microsoft, nicht alle haben Prozessoren und Memory zum verschwenden. Antworten


Michael Trümmer

30.03.2009, 13:53 Uhr
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Hoffentlich hören Privatpersonen sowie Firmen nun endlich auf, den IE6 zu benutzen. Dieser Dreck ist vergleichbar mit dem damaligen Netscape 4.7, verbreitet Viren und hält die Weiterentwicklung von Webstandards nur noch auf. Antworten


alfredo potthoff

30.03.2009, 12:57 Uhr
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surfe zu 90% mit firefox3 den Rest mit altem IE, beide arbeiten ohne Ausfälle. Vor 6 Monaten alle "NON-MS-Programme" für die "Bearbeitung" des Systems XP radikal entfernt, nun alles läuft bestens, keine Abstürze, Warnungen oder dergleichen mehr.. Den neuen IE8 werde ich gerne laden, aber frühest in 6 Monaten, aus Erfahrung klug geworden hehe.. Antworten


Dani Meier

30.03.2009, 12:22 Uhr
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Der Satz «Ferner gibt es nun einige Funktionen, die man aus anderen Browsern kennt» sagt eigentlich schon alles. Microsoft kopiert, kupfert ab, ist einfach etwas «von gestern». Antworten


Paul Auer

30.03.2009, 10:56 Uhr
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Die ausgebaute Adressleiste ist ein Aergernis. Statt möglichst vieler Webadressen hat man nur noch wenige die dafür mehrere Zeilen beanspruchen mit Informationen die man gar nicht braucht. Schliesslich weiss man ja, was man will wenn man eine Adresse eingibt resp. man kennt die Seite bereits. Aus diesem Grund habe ich den Firefox 3 auch wieder entfernt. Antworten


Sven Moser

30.03.2009, 10:40 Uhr
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Der IE8 hat, wie könnte es von Microsoft auch anders sein, Bugs. Nach 2-3x hochfahren sind die Symbolleisten schwarz (ist auf 3 PC's passiert - 2x XP, 1x Vista). Man kann dann nur noch den IE8 erneut installieen (über den alter drüberintallieren), hat dann aber dasd Problem nicht gelöst... oder weiterhin Firefox benutzen :-) Antworten


Raffaele Memrinod

30.03.2009, 10:21 Uhr
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Schaut euch mal mit dem IE8 diese Site an: http://de.lostpedia.wikia.com/wiki/Hauptseite und scrollt da bei "Neuigkeiten" (ein InlineFrame). Merkt ihr was? Bei mir (im IE8) bleiben die Grafiken einfach stehen und scrollen nicht mit. Antworten


Roland Knecht

30.03.2009, 08:50 Uhr
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Mit einer Vielzahl an Browsern, die sich alle an die gängigen Webstandards halten, wird es unerheblich, welcher Browser wo wie viel "Markt"-Anteil hat. Einmal standardkonform entwickelt funktioniert eine Website überall und die bisher nötigen Verrenkungen und Klimmzüge für den Internet Explorer fallen weg. Noch schöner wärs, wenn der IE 8 SVG von Haus aus unterstützte und den Acid 3 bestünde. Antworten



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