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Die Mängelliste der Banken-Websites

Aktualisiert am 11.04.2011

Mühsam zu bedienen, kaum relevante Informationen: Eine weltweite Studie stellt den Private-Banking-Websites ein schlechtes Zeugnis aus. Doch ein Schweizer Institut ist spitze.

«Inhaltliche Mängel»: Grundlegende Informationen fehlen.

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Bild: Keystone

Quelle

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Bank Punkte

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Info zur Studie

Die Studie analysiert im Detail die Stärken und Schwächen der Private-Banking-Websites der 40 grössten Vermögensverwalter weltweit. Das Benchmarking erfolgt auf Basis von 50 detaillierten Kriterien, die in drei Bewertungskategorien zusammengefasst sind: Die Nutzerfreundlichkeit der Website, die Qualität der Inhalte und die Optionen für Kontaktaufnahme und Interaktivität je Bank.

Die maximale Punktzahl liegt bei 100 Punkten. Der Durchschnitt aller 40 getesteten Seiten beträgt 65 Punkte.

Info zur Studie

Die Studie analysiert im Detail die Stärken und Schwächen der Private-Banking-Websites der 40 grössten Vermögensverwalter weltweit. Das Benchmarking erfolgt auf Basis von 50 detaillierten Kriterien, die in drei Bewertungskategorien zusammengefasst sind: Die Nutzerfreundlichkeit der Website, die Qualität der Inhalte und die Optionen für Kontaktaufnahme und Interaktivität je Bank.

Die maximale Punktzahl liegt bei 100 Punkten. Der Durchschnitt aller 40 getesteten Seiten beträgt 65 Punkte.

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Der Test von 40 Private-Banking-Websites zeigt: Weniger als die Hälfte der Anbieter meistert die grundlegenden Anforderungen einer Website gut. «Insbesondere grosse inhaltliche Mängel verhindern, dass mehr Kunden über das Internet gewonnen werden», schreibt My Private Banking Research, welches die Seiten getestet hat. Die Qualität habe sich im Vergleich zur Erhebung von 2009 nicht verbessert.

Nur ein Drittel der untersuchten Seiten bietet zumindest grundlegende Informationen zu Bankgebühren und Kosten an, und weniger als 10 Prozent enthalten Daten zu den Renditen von Vermögensverwaltungsportfolios. «Potenzielle Kunden finden auf den Private-Banking-Websites nicht die für sie entscheidenden Inhalte», kritisiert Steffen Binder von My Private Banking. Banken und Vermögensverwalter würden zwar gerne ihre Firmengeschichte durch kunstvoll animierte Präsentationen hervorheben. Jedoch zeigen sie laut Binder nur wenige Informationen wie zum Beispiel Gebühren und Renditen, die für den Kunden wirklich relevant seien.

UBS an der Spitze

Die UBS sticht in der Studie als ein positives Beispiel heraus und wird zum zweiten Mal in Folge von der Research-Firma My Private Banking als «Weltweit Beste Private-Banking-Website» ausgezeichnet. Sie erhielt 84 von möglichen 100 Punkten. Gemäss der Studie überzeugt die Private-Banking-Website durch ihre ausgezeichnete Struktur und Menüführung und punktet insbesondere durch das grosse Angebot von interaktiven Instrumenten und Social-Media-Funktionen. Als zweites Schweizer Institut landet die Credit Suisse auf dem vierten Platz (siehe Infobox).

Den zweiten Platz teilen sich Merrill Lynch und die Deutsche Bank mit jeweils 83 Punkten. Während Merrill Lynch eine überlegene Suchfunktion und Kontaktsektion anbietet, kann die Deutsche Bank laut den Studienverfassern besonders im Bereich der Social-Media-Anwendungen und der kundenfreundlichen Inhalte punkten. Weiterhin publiziert kein anderer Anbieter online so detailliert die Gebühren der Vermögensverwaltung wie die Deutsche Bank.

Die zentralen Aussagen der Studie

  • Navigation und Struktur nicht nutzerfreundlich: Nur ein Drittel der Anbieter kann mit der Nutzerfreundlichkeit ihres Webseitenaufbaus voll überzeugen. Starke Schwächen gibt es in den Suchfunktionen, bei denen 60 % der Banken nicht einmal die Hälfte der möglichen Punkte erzielen.
  • Mangel an relevanten Informationen: Die Darstellung der Angebote und des Beratungsprozesses ist insgesamt gut, aber die für Kunden wichtigen Informationen zu Kosten und Renditen sind nur bei wenigen Anbietern existent. Auch Basisangaben zur Höhe des verwalteten Vermögens und zur Mindestanlagesumme fehlten bei fast der Hälfte der analysierten Private-Banking-Websites.
  • Kontaktoptionen stark, Interaktivität schwach: Bei den Online-Angeboten und -Funktionen für eine schnelle und einfache Kontaktaufnahme erzielen die untersuchten Private-Banking-Websites das beste Ergebnis. Dagegen sind sowohl interaktive Instrumente als auch soziale Netzwerke wie Facebook und Twitter in den Websites mehrheitlich unzureichend integriert.
  • Private-Banking-Websites europäischer Anbieter führend: Von den 15 untersuchten Online-Auftritten von Anbietern mit Hauptsitz ausserhalb von Europa schaffen es nur zwei in die Top 10.
(ah)

Erstellt: 06.04.2011, 21:38 Uhr

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