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Die Nigeria-Connection meldet sich zurück

Von Reto Knobel. Aktualisiert am 21.04.2010 2 Kommentare

«Google Ausstattungsfonds 2009»: Cyberkriminelle versuchen mit einer gross angelegten Spam-Welle im Namen von Google Nutzer in die Falle zu locken.

Von wegen Geldsegen: Das Ziel der Betrüger ist es, mehrere hundert Euro Bearbeitungsgebühr von Nutzern zu ergaunern.

Von wegen Geldsegen: Das Ziel der Betrüger ist es, mehrere hundert Euro Bearbeitungsgebühr von Nutzern zu ergaunern.

So erkennen Sie Spam der Nigeria-Connection

Die E-Mails werden von anonymen und oft wirren Absendern verschickt (etwa online12345@provider.com). Die angegebenen Antwortadressen sehen ähnlich unecht aus.

Es geht immer um Geld (Gewinne, Vorauszahlungen, Erbschaften, etc.).

Die Inhalte versprechen Dinge, die zu schön sind, um wahr zu sein.

Die E-Mails sind mit vielen Rechtschreibfehlern gespickt.

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Der Sicherheitsanbieter G Data warnt vor einer neuen Spamflut der sogenannten Nigeria-Connection. Aktuell versenden die Betrüger millionenfach E-Mails mit vermeintlichen Gewinnbenachrichtigungen eines «Google Ausstattungsfonds 2009». Empfänger sollen möglichst schnell reagieren, da ein Gewinnanspruch lediglich bis zum 2. Dezember geltend gemacht werden könnte.

Das Ziel der Betrüger ist es, mehrere Hundert Euro Bearbeitungsgebühr von den Opfern zu erschleichen und zusätzlich möglichst viele persönliche Daten für weitere Online-Delikte zu sammeln. G Data empfiehlt Empfängern von solchen Mails, diese Nachrichten sofort zu löschen und nicht darauf zu antworten.

«Mercedez Benz» und «Suisse Credit»

Laut Ralf Benzmüller, Leiter G Data Security Labs, ist es «selbstverständlich äusserst unwahrscheinlich, dass die Empfänger den genannten Gewinn jemals bekommen. Stattdessen werden sie ihrer Daten beraubt und müssen immer wieder neue Gebühren bezahlen, damit der vermeintliche Gewinn endlich ausgezahlt wird».

Um trotz der miserablen sprachlichen Fähigkeiten Seriosität zu suggerieren, nennen die Phishing-Betrüger international anerkannte Firmen, die angeblich ebenfalls in das Google Funds 2009 Programm involviert sind: Microsoft, AOL, Carlsberg, Becks, «Mercedez Benz», Coca-Cola, Suisse Credit (!), Raiffeisen Bankgruppe, Allianz, Volkswagen, Nokia und Siemens.

G Data gab sich als Gewinner aus, nahm Kontakt zu den Tätern auf und wurde aufgefordert, mehrere Hundert Euro auf ein Western Union Konto zu überweisen, als Vorauszahlung für die Anweisung des Millionengewinns. In den Fällen, die G Data zugingen, wurden die E-Mails von einem Server aus Afrika versendet.

Das Spam-Aufkommen nimmt generell zu

Weltweit ist nicht nur die berüchtigte Nigeria-Connection im Aufwind – die Menge an Spam-Nachrichten steigt generell, wie der Spam-Lexikon-Report von Kaspersky für das dritte Quartal 2009 zeigt. Laut diesem Bericht sind derzeit nicht weniger als 85,7 Prozent des E-Mail-Aufkommens Spam. Der schlimmste Tag in jüngster Vergangenheit war der 27. September. An diesem Tag lag der Spamanteil weltweit bei 91,3 Prozent aller verschickten E-Mails. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 21.04.2010, 16:48 Uhr

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2 Kommentare

Heyne Andreas K.

25.11.2009, 19:16 Uhr
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Wenn es nur die Nigerianer wären. Ich habe in diesem Monat schon rund 12 Millionen Euro in spanischen und niederländischen Lotterien gewonnen. Leider, leider nur theoretisch. Aber sorry, wer einen solchen Quatsch glaubt, ist nun wirklich selbst schuld. Die Kreditkarten- und E-Banking Betrüger sind wesentlich gefährlicher. Antworten


Michael Meienhofer

28.04.2010, 09:24 Uhr
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Dies sollte eine Warnung an die Behörden sein ! Der Bundesrat hat weder den Mut noch die Einsicht, die schon eingereisten kriminellen Nigerianer auszuschaffen.(Menschenrechte) Scheinbar kann unser Bundesrat nur bei den Banken das Notrecht anwenden. Da muss man sich nicht wundern, wenn bald niemand mehr dem Bundesrat den Rücken stärken will oder kann. Es lebe die Bananerepublik Schweiz ! Antworten



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