Die jungen Nerds aus dem Silicon Valley
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Einer der Stars der Konferenz: Andrew Hsu, hier ein Screenshot der Veranstalter-Homepage. (Bild: Teens in Tech)
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Vielleicht ist Palo Alto so etwas wie eine Kaderschmiede für die neue Hightech-Generation. Rund 250 Jugendliche haben sich in der kalifornischen Stadt eingefunden, um an der vierten Teens-in-Tech-Konferenz teilzunehmen. Ihren Vorbildern – Bill Gates, Steve Jobs oder Mark Zuckerberg – stehen sie dabei in nichts nach. Und ja, es sind auch die klassischen Nerds darunter, wie man sie sich eben vorstellt: «lange, leicht fettige Haare, die Klamotten altmodisch und zu gross, die Unterhaltungen drehen sich nur um das eine: Computer», schreibt der US-Korrespondent des «Spiegel». Andere wiederum würden aussehen wie «harte Business-Kerle von der Wall Street».
Tatsächlich sind einige der Jungen schon richtig im Geschäft. Andrew Hsu etwa, der mit 19 Jahren Airy Labs gründete. Seine Firma entwickelt Lernspiele für Kinder. Mit 12 Jahren begann Hsu mit dem Studium an der University of Washington in Seattle, mit 16 schloss er in den Fächern Neurobiologie, Biochemie und Chemie ab. Laut «Spiegel» beschäftigt er zwölf Mitarbeiter und hat bisher 1,5 Millionen Dollar von Venture-Capital-Firmen eingenommen.
1 Million Dollar für eine App
Der 18-jährige Daniel Brusilovsky, der die Plattform in Palo Alto gegründet hat, will jungen Unternehmern wie Andrew Hsu ein Gefäss bieten, über die sie sich vernetzen und ihre Erfahrungen austauschen können. Brusilovsky hat selber ein Unternehmen ins Leben gerufen. Mit 14 Jahren macht er sich selbstständig, er war unter anderem bei der Gründung von «TechCrunch» dabei, eine Firma, die später von AOL aufgekauft wurde.
Und Brusilovsky freut sich, wenn seine «Schützlinge» ähnlichen Erfolg haben. So postete er enthusiastisch, dass die beiden 19-Jährigen Cory Levy und Michael Callahan Geldgeber für ihre Firma «one» gefunden haben. Eine Million Dollar fliesst nun in deren Projekt – eine App, die einen benachrichtigt, wenn ein User mit ähnlichen Interessen in der Nähe ist.
Der Austausch zwischen jungen Menschen scheint den Teilnehmern der Konferenz ohnehin wichtig zu sein: Der 16-jährige Zak Kukoff etwa gründete Autism Ambassadors, eine Nonprofit-Plattform, die Freundschaften zwischen Studenten und Autisten ermöglichen soll. (miw)
Erstellt: 11.08.2011, 21:32 Uhr
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Sonia Uhlmann ist keine typische Studentin. Dank Fernstudium hat sie den Master trotzdem geschafft.
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