Droht Wikileaks.ch eine Sperre?
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Die Betreiber der Enthüllungsplattform vermeldeten am Freitag auf Twitter, dass sie in die Schweiz umgezogen seien: Wer Wikileaks.ch eintippt, landet auf der Seite mit dem brisanten Material. Die Initianten sahen sich offenbar zu diesem Schritt gezwungen, weil die bisherige .org-Adresse blockiert wurde.
Die Dokumente zu Afghanistan, dem Irakkrieg und den jüngst veröffentlichten Lageeinschätzungen der US-Diplomatie dürften sich allerdings nicht auf Schweizer Servern befinden. Wikileaks.ch leitet lediglich auf eine IP-Adresse in Schweden um.
Switch sperrt Seite nicht
Für die Registrierung von .ch-Adressen ist Switch zuständig. Wird die Seite aufgrund der brisanten Dokumente möglicherweise gesperrt? «Ob die Seite blockiert werden sollte, müsste das Bundesamt für Kommunikation oder Justiz entscheiden. Wir sind nur für die Registrierung einer Website zuständig, nicht aber für deren Inhalte», sagt Switch-Mediensprecher Marco D'Alessandro auf Anfrage. Allerdings reagiert Switch – eine Stiftung des Bundes und der Hochschulkantone – beispielsweise auf Meldungen, dass eine Website schädliche Software enthält und kontaktiert den Inhaber der Internetadresse. Zudem können die Melde- und Analysestelle Informationssicherung MELANI und Koordinationsstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität Kobik Switch beauftragen, Seiten mit strafrechtlich relevanten Inhalten zu sperren. (ah)
Erstellt: 03.12.2010, 13:06 Uhr
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Sonia Uhlmann ist keine typische Studentin. Dank Fernstudium hat sie den Master trotzdem geschafft.
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