EU fordert Konkurrenz zu Explorer
Die EU-Kommission bemängelt laut Euractiv, dass Microsoft den eigenen Browser Internet Explorer mit dem Betriebssystem Windows bündelt. Nutzer sollen künftig die Wahl zwischen verschiedenen Browsern haben. Der IT-Konzern werde deshalb aufgefordert, Windows so zu gestalten, dass auch andere Browser zur Auswahl stehen.
Kartellverfahren eröffnet
Mitte Januar hatte die Kommission deshalb gegen den Konzern ein Kartellverfahren eröffnet. Sie vermutet, dass der Softwarekonzern mit dieser Geschäftspraxis seine marktbeherrschende Stellung zum Schaden von Verbrauchern und Konkurrenten ausnutzt. Der norwegische Konkurrent Opera hatte sich wegen des Internet Explorers in Brüssel beschwert. Momentan warte die EU-Kommission noch auf eine Antwort von Microsoft auf die Vorwürfe, die bis März vorliegen müssen.
Bereits in der Vergangenheit verhängte die Kommission in anderen Fällen hohe Strafen gegen Microsoft. Sie belaufen sich bisher auf fast 1,7 Milliarden Euro. (ah)
Erstellt: 24.02.2009, 10:40 Uhr
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