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Erste Wolken am Facebook-Himmel?

Aktualisiert am 21.06.2011 33 Kommentare

Mark Zuckerberg hat die soziale Interaktion revolutioniert. In den vergangenen Jahren wurde seine Plattform mit Lob überhäuft. Nun scheint sich eine Art Facebook-Müdigkeit breitzumachen.

Hat er Grund zum Zittern? Facebook-Gründer Mark Zuckerberg am G8-Gipfel in Deauville am 26 Mai 2011.

Hat er Grund zum Zittern? Facebook-Gründer Mark Zuckerberg am G8-Gipfel in Deauville am 26 Mai 2011.
Bild: Keystone

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Laut einem Bericht der Onlineplattform CNN outen sich immer mehr Personen als Facebook-Gegner. Spüren auch Sie diese Facebook-Müdigkeit?

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Facebook ( 31.91 -3.39%) hat die Art, wie wir miteinander kommunizieren verändert - und auch vereinfacht. Das lässt sich nicht leugnen. Seit der Gründung der Plattform durch Mark Zuckerberg hat Facebook weltweit 700 Millionen User vereint. In den vergangenen Jahren wurden die Vorteile von Facebook und anderen Sozialen Plattformen von allen Seiten hochgejubelt.

Doch nun tauchen laut CNN am Social-Network-Himmel erste Wolken auf. Wie die Onlineplattform berichtet scheint sich eine Art «Facebook fatigue» breit zu machen. Immer mehr User outen sich als Gegner der sozialen Entwicklung, die Facebook mit sich gebracht hat. Die Argumenten unterscheiden sich: Viele wollen nicht so viel Zeit auf Facebook verbringen, dass der reale Rest ihres Lebens zu kurz kommt. Andere finden es je länger je mehr langweilig, die «Wall-Posts» ihrer Freunde zu beobachten. «Oftmals weiss ich schon vorher, was meine Freunde auf ihrer Wall posten», sagt beispielsweise ein Student aus dem US-Staat Virginia, «da widme ich mich lieber meinen Büchern, als wie wild auf Facebook herumzuscrollen.»

Im vergangenen Monat haben erstmals Zahlen die Anzeichen dieser Facebook-Müdigkeit bewiesen. Laut Bloggern haben 7 Millionen User in den USA und Kanada ihren Account gelöscht. Die genaue Zahl der gelöschten Kontos will Facebook nicht herausgeben. Gegenüber CNN sagt der Facebook-Sprecher Barry Schnitt, dass die Anzahl der Löschungen minim und oftmals auch nur vorübergehend sei.

Im Moment ist die Anzahl der Facebook-Freunde noch weit grösser als jene der Facebook-Müden. Es ist abzuwarten, ob sich diese Facebook-Müdigkeit weiter ausbreitet, oder ob sie irgendwann wieder einschläft.

(wid)

Erstellt: 21.06.2011, 09:43 Uhr

33

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33 Kommentare

Werner Hauser

21.06.2011, 11:07 Uhr
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Nie ein Konto gehabt und werde auch in Zukunft keines haben. Mir sind echte Freunde lieber als imaginäre...
Der Begriff soziale Plattform ist lächerlich....
Sozial= verbunden, aber wohl nicht über Internet.....
Antworten


Arsène Grichblai

21.06.2011, 11:01 Uhr
Melden 27 Empfehlung

Es war mal cool, ein FB Konto zu haben, weil man damit seiner Individualität Ausdruck verleihen konnte. Jetzt ist es aus dem genau gleichen Grund cool, es zu löschen. Antworten



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