Facebook mit neuem Profildesign
Selbstmordprävention
Das soziale Netzwerk Facebook hat in den USA und Kanada eine Funktion zur Selbstmordprävention eingeführt. Damit könnten Facebook-Nutzer auf Nachrichten von Freunden reagieren, die auf Suizidgedanken hinweisen, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit.
Dafür würden E-Mails mit einer Hotline und einem Link zu einem Chat mit einem Berater verschickt. Dabei handele es sich um ein kostenloses 24-Stunden-Beratungsangebot in Kooperation mit der Nationalen Suizidprävention Lifeline.
Lifeline bekommt nach eigenen Angaben monatlich 70'000 Anrufe von suizidgefährdeten und emotional aufgewühlten Menschen. (AFP)
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Facebook ( 31.91 -3.39%) hat weltweit mit der Einführung einer neuen Zeitleiste begonnen, die alle Aktivitäten der Nutzer neu darstellt. Diese Ansicht - deutsch als Chronik bezeichnet - ermöglicht es den mehr als 800 Millionen Mitgliedern, sich mit einem magazinartigen Lebenslauf zu präsentieren.
Die bislang als Timeline bekannte Funktion war bereits im September angekündigt worden. Die Funktion wird allerdings nicht sofort freigeschaltet - Mitglieder haben sieben Tage Zeit, ihre Zeitleiste zu gestalten. Das Unternehmen erklärt, dass Mitglieder genau steuern können, wer welche Inhalte sehen darf.
Was ist mit der Privatsphäre?
Die Chronik-Ansicht war bei der ersten Präsentation auf ein geteiltes Echo gestossen. «So erzählt man die ganze Geschichte seines Lebens auf einer einzigen Seite», warb Facebook-Chef Mark Zuckerberg damals.
Einige Beobachter befürchteten angesichts der Datenfülle allerdings mögliche Schwierigkeiten beim Schutz der Privatsphäre. Das Unternehmen betonte, dass Nutzer die volle Kontrolle über alle Mitteilungen behalten.
Mit der Zeitleiste sollen Nutzer Beiträge aus der Vergangenheit besser zur Geltung bringen können. Zudem können sie ihr Profil um Ereignisse aus ihrem Leben ergänzen - das Online-Netzwerk gibt dafür Kategorien wie «Neue Arbeitsstelle», «Neues Kind» und «Neues Hobby», aber auch «Gewichtsverlust», «Tätowierung oder Piercing» oder «Erster Kuss» vor. (rek/sda)
Erstellt: 15.12.2011, 14:30 Uhr
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