Digital

Facebook schadet dem Schulerfolg

Eine Studie bestätigt die schlimmsten Befürchtungen von Eltern und Lehrern: Studenten, die Facebook häufig nutzen, haben schlechtere Noten.

Weltweit sehr häufig genutzt: Die Social-Networking-Website von Facebook.

Weltweit sehr häufig genutzt: Die Social-Networking-Website von Facebook.
Bild: Keystone

Die Popularität von Facebook hat negative Auswirkungen auf die schulischen Leistungen, wie eine Studie der US-Universität Ohio zeigt. Studenten, die intensive Facebook-Fans sind, hätten einen signifikant niedrigeren Notendurchschnitt als Kommilitonen, die die Community-Webseite nicht benutzten. Die Studie liefert eine ganz simple Erkenntnis: «Wer viel Zeit auf Facebook verbringt, wendet für das Studium weniger Zeit auf», sagt der Bildungsforscher Aryn Karpinski. «Jede Generation hat ihre Möglichkeiten der Zerstreuung, mit Facebook haben wir allerdings ein einmaliges Phänomen.» Die Studie warnt vor einer exzessiven Nutzung von Facebook.

Mehrheit nutzt Facebook jeden Tag

Die Studie basiert auf der Befragung von rund 220 Studenten in den USA. Die Forscher wollten wissen, wieviel Zeit die Studenten im Internet verbringen. Detaillierte Fragen betrafen die Nutzung von Facebook und anderen Social-Networking-Websites. Die Studie zeigte, dass 65 Prozent der Facebook-Nutzer täglich auf ihr Konto zugreifen; dabei tun sie dies mehrmals am Tag. (vin)

Erstellt: 12.04.2009, 17:13 Uhr

WRITE A COMMENT







 Ausland



Verbleibende Anzahl Zeichen:

Mit dem Absenden des Kommentars erklärt sich der Leser mit nachfolgenden Bedingungen einverstanden: Die Redaktion behält sich vor, Kommentare nicht zu publizieren. Dies gilt insbesondere für ehrverletzende, rassistische, unsachliche, themenfremde Kommentare oder solche in Mundart oder Fremdsprachen. Kommentare mit Fantasienamen oder mit ganz offensichtlich falschen Namen werden ebenfalls nicht veröffentlicht. Über die Entscheide der Redaktion wird keine Korrespondenz geführt. Telefonische Auskünfte werden keine erteilt. Ihr Kommentar kann auch auf Google und anderen Suchseiten gefunden werden.

16 Kommentare

Marc Lerjen

14.04.2009, 21:52 Uhr
Melden

Naja, ich sag es auch noch: Die Studie zeigt definitiv nicht, dass Facebook dumm macht (wie es in der Kopfzeile der Startseite steht). Antworten


Pascal Witzig

14.04.2009, 13:29 Uhr
Melden

Stichwort Kausalität: Was ist wohl zuerst da? Der schlechte Schüler, der Facebook nutzt oder Facebook, das den Schüler schlecht macht? Die Studie erklärt das nicht. Oder der Artikel lässt es offen. Deshalb hat diese Meldung einen Nullwert. Antworten


Boris Nork

13.04.2009, 12:11 Uhr
Melden

Nadine Binsberger: Genau das stösst mir auch sauer auf. Es zeichnet sich eine Tendenz ab, dass nur noch Kommentare zu belanglosen Themen erwünscht sind. Dies wundert eigentlich nicht in einem Land, in dem über jeden Fliegendreck abgestimmt werden kann, aber über die grössten Investitionen von Steuergeldern nicht (UBS 68 Mia., IWF 10 Mia.). Antworten


Marianne Müller

13.04.2009, 11:46 Uhr
Melden

Was war zuerst? Das Huhn oder das Ei?! Es ist absolut lächerlich, einen solchen Zusammenhang herzustellen. Ich stimme Herrn Felix Bachmann 200% zu. Ist ja logisch, das schlechtere Schüler auch mehr Zeit mit der Nutzung von Facebook und co. verbringen & sich bessere Schüler im Vorhinein mehr auf die Schule/das Studium konzentrieren. Zuerst Kopf einschalten, dann Studie veröffentlichen... Antworten


Markus Müller

13.04.2009, 09:43 Uhr
Melden

Richtig! Und wir sind früher SOFORT nach der Schule auf den Fussbalplatz Adliswil und haben im Sommer bis zur Dämmerung getschutet. Wenn Meisterschaften waren haben wir "bildli" gekauft und auf dem Schulplatz damit gezockt. In jeder Pause. Wir haben sogar NIntendo Donkey Kong Junior gespielt und das STUNDENLANG!! Keiner von uns ist Sozialhilfeempfänger....Früher war alles besser!!!! :) Antworten


Karsten Füllhaas

13.04.2009, 09:15 Uhr
Melden

@Nadine Binsberger: Das sehe ich auch so. Ich würde es begrüssen, wenn die Redaktion mal ihre Richtlinien offenlegt, nach denen entschieden wird, ob die Kommentarfunktion aktiv ist oder nicht. Antworten


Markus A. Brotschi

13.04.2009, 09:15 Uhr
Melden

Es scheint, als hätten siche bei den Kommentaren bisher nur Studenten und andere exzessive Facebookuser zu Wort gemeldet. Und nach dem sprachlichen Niveau zu urteilen, muss ich dem Tagi Recht geben: Facebook schadet wirklich! Und wer mich jetzt bei Facebook suchen und finden wird: Ja, ich bin dabei. Genaugleich wie ich bei XING dabei bin oder in anderen Foren. Auf das Mass kommt es an liebe Leute! Antworten


Anne Masser

13.04.2009, 07:30 Uhr
Melden

Schon mal auf die Idee gekommen, dass die schlechteren Schueler mehr Freude an Facebook haben. Wenn es Facebook nicht gaebe wuerden sie wahrscheinlich eine andere Aktivitaet finden die sie vom lernen abhaelt, wie z.B. die ganze nacht tanzen oder kiffen. Man kann wirklich nicht Facebook fuer alles blamieren. Antworten


Felix Bachmann

13.04.2009, 00:11 Uhr
Melden

Vielleicht besteht ja eine umgekehrte Kausalität, im Sinne dass vornherein schlechte Schüler eher Facebook nutzen. Oder vielleicht machen zuviel Party und Ausgang die Schüler schlecht. Und diese Gruppe nutzt eben nebenbei auch Facebook um sich mit Freunden auszutauschen. Vielleicht nutzen auch Schüler aus ärmerem Umfeld mehr Facebook als andere. Und diese sind gleichzeitig auch eher schlecht. Antworten


Karl Klingler

12.04.2009, 23:39 Uhr
Melden

Man hört, für Leute, die keine Freunde haben, soll dieses Facebook, oder auch "Twitter", ganz unterhaltsam sein. Antworten


Michel Quelac

12.04.2009, 21:18 Uhr
Melden

Das wundert mich überhaupt nicht. Es lenkt allerdings nicht nur Studenten ab, es bietet jedem Menschen Zerstreuung. Ich war selbst 12 Monate bei Facebook bevor ich mich wieder davon verabschiedete. Ich bereue es keine Sekunde. Facebook verblödet mehr als jede Jerry-Springer-Show, dabei könnte man Social Networking durchaus positiv nutzen. Aber eben, die Realität sieht anders aus. Antworten


Peter Meier

12.04.2009, 20:31 Uhr
Melden

Noch viel mehr als Facebook schadet es unseren Schülern, dass das gesamte Schulsystem fest in der Hand der Limksparteien ist. Deshalb sind wir Schweizer auch so schlecht ausgebildet und die Industrie muss deshalb Deutsche en Masse hereinholen. Antworten


Richard Marti

12.04.2009, 17:59 Uhr
Melden

"(....) eine Studie der US-Universität (...)" - Es scheint eine allgemein Unart der TA-Medien zu sein, irgendwelche Studien in zwei, drei Abschnitten zu zitieren. Lückenfüller? Denn über den wissenschaftlichen Gehalt, die Methode etc. schweigen die Artikel i.d.R.. Auch ist es immer EINE Studie EINER Universität... Geben Sie es zu, Sie erfinden die Studien selber!!!! Antworten


Daniel Caduff

12.04.2009, 17:58 Uhr
Melden

Diese "Studie" beweist also, dass fleissige Studenten bessere Noten haben, als die nicht fleissigen? Wow, das ist ja Wahnsinn! Hätte ich jetzt nicht gedacht! Antworten


Hans Maurthal

12.04.2009, 17:47 Uhr
Melden

Ist nicht wahr!? Mein Gott. Und wer täglich mit seinem Tamagotchi spielt hat etwa auch schlechtere Noten? Leute, solche Studien sind wirklich nicht der Bringer! Schreibt doch lieber nichts als solche Lückenfüller. Danke Antworten


Karsten Füllhaas

12.04.2009, 17:32 Uhr
Melden

Kennen Sie eigentlich noch andere Themen als Facebook? Wie Sie hier eine Studie mit 220 Studenten als quasi allgemeingültig verallgemeinern, finde ich nicht seriös. Wo sind die Vorteile von Social Networking? Diese vermissie ich ihn Ihrem Artikel. Als Massenmedium prägen Sie mit Ihren Berichten, wie viele Menschen Facebook und Co. wahrnehmen. Seien Sie sich dieser Verantwortung bewusst. Antworten



Digital

Populär auf Facebook Privatsphäre

Lokale Suche

Marktplatz