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Google mischt auch im Stromgeschäft mit

Das Internehmen-Unternehmen hat in den USA neue Pläne: Mit Google Energy will es als Grosshändler Elektrizität kaufen und verkaufen.

Zukunftsmusik: Google will sich auch für erneuerbare Energien einsetzen.

Zukunftsmusik: Google will sich auch für erneuerbare Energien einsetzen.

Google steigt in den amerikanischen Strommarkt ein. In einem im Dezember eingereichten Antrag an die Regulierungsbehörde Ferc hiess es, der Internet-Konzern wolle Handel mit Elektrizität betreiben. Die Tochter Google Energy solle so «die Energiekosten für Google eindämmen und beherrschen». Eine Ferc-Vertreterin sprach von einem Routinevorgang. Etwa 1500 amerikanische Unternehmen haben eine entsprechende Zulassung, darunter Alcoa und Wal-Mart.

In dem Antrag bittet Google auch um das Recht, durch andere Aktivitäten «den effektiven Handel auf dem Grossmarkt zu erleichtern». Dazu gehörten Dienstleistungen in verwandten Bereichen wie die Durchleitung und Lieferung von Brennstoffen. Weder besitze noch kontrolliere Google Anlagen zur Stromproduktion für den Markt, sondern lediglich für den Eigenbedarf. Google will sich auch für erneuerbare Energien einsetzen, wie es weiter hiess.

In den USA verbrauchen Einrichtungen der Informations- und Telekommunikationsindustrie pro Jahr 120 Milliarden Kilowattstunden Strom. Das entspricht dem Energieministerium zufolge drei Prozent des amerikanischen Elektrizitätsverbrauchs. Um den wachsenden Bedarf zu decken, müssten demnach jährlich zwei neue Kraftwerke gebaut werden. (vin/sda/)

Erstellt: 08.01.2010, 21:00 Uhr

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