Google präsentiert Nachfolger der E-Mail
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Google will alles unter ein Dach bringen: Nutzer können mit der Web-Oberfläche «Google Wave» Blogs und Wikis schreiben, chatten, Nachrichten versenden, gemeinsam an Dokumenten arbeiten und Fotos teilen – alles wird zu so genannten «Waves» zusammengefasst.
Jeder Eingeladene einer «Welle» kann Inhalte bearbeiten und verfolgen, was die Kollegen tippen. Neue Beiträge werden den anderen Teilnehmern fast in Echtzeit angezeigt. Googles Plattform will auch die gemeinsame Arbeit erleichtern. So können zum Beispiel in der Web-Oberfläche mehrere Personen an einem Dokument arbeiten – die anderen Teilnehmer sehen sofort jede Veränderung. Neue Teilnehmer einer «Wave» erhalten auf einen Blick den gesamten Verlauf. Wie in einem Zeitraffer können sie einzelne Bearbeitungsschritte der anderen Teilnehmer einsehen.
«Neue Art der Kommunikation»
Mit «Google Wave» will der Konzern nach eigenen Angaben eine neue und schnellere Form der Kommunikation und Zusammenarbeit mit zusätzlichen Möglichkeiten schaffen. «Zwei der erfolgreichsten Wege der digitalen Kommunikation, E-Mail und Instant Messaging, wurden bereits in den 1960ern entwickelt», sagt Lars Rasmussen, Software Engineering Manager bei Google. Seitdem seien so viele verschiedene neue Wege entwickelt worden - Blogs, Wikis, kollaborative Dokumente usw. - und Computer und Netzwerke hätten sich enorm verbessert. «Mit 'Google Wave' schlagen wir eine neue Art der Kommunikation und Online-Zusammenarbeit vor, bei der alle Fortschritte der Ausgangspunkt sind.»
Offen für Plug-ins
«Wave» ist ein Open-Source-Projekt: Nutzer können mithelfen, die Plattform zu verbessern, Entwickler kleine Zusatzprogramme (Plug-ins) programmieren. Die Oberfläche lässt sich leicht in andere Webseiten einbinden. Ein Starttermin für «Wave» wurde noch nicht genannt. Zurzeit steht die Plattform nur einer Reihe von Entwicklern vorab zur Verfügung. Aber in den kommenden Monaten soll sie frei zugänglich sein und im Laufe des Jahres in Googles Online-Office-Paket eingefügt werden. Wie andere Google-Dienste ist auch «Wave» kostenlos. (ah)
Erstellt: 01.06.2009, 13:41 Uhr
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Sonia Uhlmann ist keine typische Studentin. Dank Fernstudium hat sie den Master trotzdem geschafft.
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