Internet Explorer macht wieder Ärger – Windows 7 auch
Von Reto Knobel. Aktualisiert am 04.02.2010 16 Kommentare
Microsoft mit Error-Problemen. Vor allem der Browser gibt weiterhin zu reden. Microsoft untersucht ein neues, schwerwiegendes Sicherheitleck im Internet Explorer 6.
Links
- Neue Explorer-Warnung von Microsoft (englisch)
- Support-Forum Technet.Microsoft (englisch)
- Arstechnica.com
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Die Serie der Explorer-Ärgernisse reisst nicht ab: Am Mittwoch hat Microsoft (MSFT 29.06 -0.03%) in einem so genannten Security Advisory vor einer neuen Sicherheitslücke im Browser gewarnt wird. Angreifer könnten diese Schwachstelle ausnutzen, um an persönliche Daten der Nutzer zu gelangen. Laut dieser Quelle sind vor allem Windows-XP-Nutzer betroffen und/oder solche, welche den geschützten Modus (Protected Mode) des Explorers ausgeschaltet haben.
Erst vor knapp drei Wochen geriet der Internet Explorer wegen einer massiven Schwachstelle in die Kritik. Daraufhin macht die Melde- und Analysestelle Informationssicherung (Melani) in Bern eine Warnung publik: Die Bundesstelle wies Nutzer an, bis auf weiteres den Microsoft-Browser zu meiden (Tagesanzeiger.ch/Newsnet berichtete).
Google (GOOG 591.53 -2.01%) hat genug vom IE 6
Google hat aufgrund dieser Vorkommnisse entschieden, per 1. März die Explorer-Version 6 (IE 6) nicht mehr zu unterstützen. Das Suchmaschinen-Unternehmen rät, ab diesem Zeitpunkt mindestens mit den Browsern Internet Explorer 7, Firefox 3.0, Chrome 4.0 oder Safari 3.0 zu surfen. Zwar ist nicht damit zu rechnen, dass man künftig nicht mehr mit dem Browser-Dinosaurier IE 6 googlen kann, Features von Google Docs und Google Sites könnten allerdings nächsten Monat nicht mehr richtig funktionieren.
Der Probleme nicht genug, sorgt nun auch noch Windows 7 für Negativschlagzeilen – der Vista-Nachfolger bereitet Notebook-Nutzern Sorgen. Auf dem Forum Social.technet.microsoft.com beschweren sich immer mehr Microsoft-Käufer über den «Stromfresser» Windows 7. Auch der Blog Netbooknews.de berichtet, dass viele Anwender sich über die «teilweise drastisch verkürzte» Akkulaufzeit ärgern. Auf Arstechnica.com hat Redmond erklärt, das Problem erkannt zu haben und bereits an einer Lösung zu arbeiten.
Trotzdem ist Windows 7 ein Erfolg
Allen Negativmeldungen zum trotz kann Microsoft mit dem derzeitigen Geschäftsgang zufrieden sein: Windows 7 hat bereits einen Betriebssystem-Marktanteil von zehn Prozent erreicht. Das neuste Windows-Produkt hat bei Microsoft in den letzten drei Monaten des Vorjahres für ein Umsatzplus von 14 Prozent (auf insgesamt 19 Milliarden Dollar) gesorgt.
(Tagesanzeiger.ch/Newsnet)
Erstellt: 04.02.2010, 16:41 Uhr

































































