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Keine Angriffe über Internet Explorer 8

Aktualisiert am 18.01.2010

Laut dem Softwareunternehmen ist die neuste Version des hauseigenen Browsers sicher – Google dementiert, dass der Abzug aus China beschlossene Sache ist.

Chinesische Hacker nutzten eine Sicherheitslücke des Internet-Explorer aus und griffen IT-Firmen an.

Chinesische Hacker nutzten eine Sicherheitslücke des Internet-Explorer aus und griffen IT-Firmen an.

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Google hat noch nichts beschlossen

Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, hat Google noch keine offizielle Entscheidung getroffen, ob sich das Unternehmen tatsächlich aus China zurückzieht. Gemäss diesem Bericht sind Berichte, wonach Google bereits beschlossen hat, sich aus dem chinesischen Markt zurückzuziehen, falsch. Fest stehe nur, dass der Internetkonzern mit der chinesischen Regierung Gespräche führen wolle.

Nach dem Hacker-Angriff auf Google (GOOG 591.53 -2.01%) in China, der dank einer kritischen Lücke im Internet Explorer (IE) möglich wurde, hat das deutsche Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) Websurfern abgeraten, den Internet Explorer zu nutzen (Tagesanzeiger.ch/Newsnet berichtete).

Bislang gingen Sicherheitsexperten davon aus, dass alle Versionen des Microsoft-Browsers ab IE 6 von dem Sicherheitsleck betroffen sind. Microsoft (MSFT 29.06 -0.03%) Schweiz hält gegenüber Tagesanzeiger.ch/Newsnet aber fest, dass Nutzer geschützt sind, die mit Internet Explorer 8 surfen. «Die gegenwärtig bekannten Angriffe haben keine Auswirkung auf Benutzer des Internet Explorer 8, da dieser über erweiterte Sicherheitsfunktionen verfügt. Benutzer des Internet Explorer 8 sind unserer Kenntnis nach sicher. Er enthält weitreichende Sicherheitsmechanismen wie Data Execution Protection (DEP) und den geschützten Modus (Protected Mode), die die derzeit bekannten Angriffe unwirksam machen», so Microsoft-Sprecherin Barbara Josef.

Warten auf das Update

Das Unternehmen habe ausserdem keine Anhaltspunkte dafür, dass Privatkunden im Visier der Hacker stünden. Es empfiehlt allen Explorer-Nutzern, auf die neuste Version IE 8 zu wechseln. Microsoft arbeite mit Hochdruck an einem Sicherheitsupdate. Bis dahin sei es ratsam, die Internetsicherheitszone auf «Hoch» zu stellen. Die von Experten empfohlene Aktivierung der Datenausführungsverhinderung (Date Execution Prevention) sei im IE 8 voreingestellt.

Das BSI empfiehlt indes weiterhin, in der derzeitigen Lage nicht mit dem IE zu surfen und rät bis auf Weiteres, einen alternativen Browser wie Mozilla Firefox, Google Chrome, Safari oder Opera zu nutzen.

(rek)

Erstellt: 18.01.2010, 12:48 Uhr

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