Keine Angriffe über Internet Explorer 8
Interaktiv-Box
Links
- Tipps der Melde- und Analysestelle Informationssicherung (Melani)
- Die Warnung des BSI
- Die neusten Sicherheitsupdates von Microsoft
Dossiers
Artikel zum Thema
- Bund warnt vor Angriff über Internet Explorer
- «Noch nie Angriffe mit solcher Raffinesse gesehen»
- Microsoft hält wenig von Googles Feldzug
- «China aufzugeben, heisst, die halbe Welt aufzugeben»
Stichworte
SwissquoteExklusiver Trading-Partner
Google hat noch nichts beschlossen
Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, hat Google noch keine offizielle Entscheidung getroffen, ob sich das Unternehmen tatsächlich aus China zurückzieht. Gemäss diesem Bericht sind Berichte, wonach Google bereits beschlossen hat, sich aus dem chinesischen Markt zurückzuziehen, falsch. Fest stehe nur, dass der Internetkonzern mit der chinesischen Regierung Gespräche führen wolle.
Nach dem Hacker-Angriff auf Google (GOOG 591.53 -2.01%) in China, der dank einer kritischen Lücke im Internet Explorer (IE) möglich wurde, hat das deutsche Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) Websurfern abgeraten, den Internet Explorer zu nutzen (Tagesanzeiger.ch/Newsnet berichtete).
Bislang gingen Sicherheitsexperten davon aus, dass alle Versionen des Microsoft-Browsers ab IE 6 von dem Sicherheitsleck betroffen sind. Microsoft (MSFT 29.06 -0.03%) Schweiz hält gegenüber Tagesanzeiger.ch/Newsnet aber fest, dass Nutzer geschützt sind, die mit Internet Explorer 8 surfen. «Die gegenwärtig bekannten Angriffe haben keine Auswirkung auf Benutzer des Internet Explorer 8, da dieser über erweiterte Sicherheitsfunktionen verfügt. Benutzer des Internet Explorer 8 sind unserer Kenntnis nach sicher. Er enthält weitreichende Sicherheitsmechanismen wie Data Execution Protection (DEP) und den geschützten Modus (Protected Mode), die die derzeit bekannten Angriffe unwirksam machen», so Microsoft-Sprecherin Barbara Josef.
Warten auf das Update
Das Unternehmen habe ausserdem keine Anhaltspunkte dafür, dass Privatkunden im Visier der Hacker stünden. Es empfiehlt allen Explorer-Nutzern, auf die neuste Version IE 8 zu wechseln. Microsoft arbeite mit Hochdruck an einem Sicherheitsupdate. Bis dahin sei es ratsam, die Internetsicherheitszone auf «Hoch» zu stellen. Die von Experten empfohlene Aktivierung der Datenausführungsverhinderung (Date Execution Prevention) sei im IE 8 voreingestellt.
Das BSI empfiehlt indes weiterhin, in der derzeitigen Lage nicht mit dem IE zu surfen und rät bis auf Weiteres, einen alternativen Browser wie Mozilla Firefox, Google Chrome, Safari oder Opera zu nutzen.
(rek)
Erstellt: 18.01.2010, 12:48 Uhr
Digital
Live @ Sunset
11. bis 22. Juli - Zürich Dolder u.a. mit B.B. King, Elton John und Alanis Morissette!
Familie, Beruf und Studium
Sonia Uhlmann ist keine typische Studentin. Dank Fernstudium hat sie den Master trotzdem geschafft.



