Krebs, Demenz, Schlaganfälle: So gefährlich ist Facebook
Aktualisiert am 19.02.2009 7 Kommentare
Provozierende These: Für Dr. Ari Sigman vom Londoner Institute of Biology sind die sozialen Internetseiten ein Mitgrund für die zunehmende Isolierung der Menschen.
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Websites wie Facebook, die eigentlich Menschen verbinden sollten, könnten in Wirklichkeit die Isolation fördern, behauptet eine Studie im renommierten Fachmagazin «Biologist». Wenn das Internet dazu führe, dass Kontakte im realen Leben wegfallen, habe das negative Folgen für den Menschen, denn persönliche Interaktion erfülle auch wichtige biologische Zwecke, so die Untersuchung.
Schlimmer noch: Studienautor Aric Sigman vom Londoner Institute of Biology glaubt, dass der Verlust des reellen Networking zu gesundheitlichen Problemen bis hin zu Krebs, Schlaganfällen, Herzerkrankungen und Demenz führen könne.
Laut Sigman gibt es klare Hinweise darauf, dass gestörte Kommunikation das Immunsystem störe und es negative Auswirkungen auf die geistigen Leistungen gebe. Für ihn sind die sozialen Internetseiten ein Mitgrund für die zunehmende Isolierung der Menschen. (rek)
Erstellt: 19.02.2009, 16:39 Uhr
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7 Kommentare
Unglaublich wie facebook zur Zeit in den Medien behandelt wird. gratis werbung soweit das auge reicht. bei 20min und bazonline endet ja mittlerweile jeder artikel so: " sogar bei facebook wurde schon eine gruppe gegründet..." (da muss ja was dahinter stecken, aus purer langeweile gründet niemand facebook gruppen) bald bring 20min nur noch über facebook und 20min news. "20min kauft bleistift" etc.! Antworten
Liebe Facebook-User, bitte kurz vor dem Tod noch allen auf Facebook mitteilen dass Euer ableben kurz bevor steht. Denn wenn ihr Pech habt,seid ihr bis dann so vereinsamt, dass es sonst niemand mitbekommen würde! Macht doch noch ein Foto! Grüsse, Euer Päuli (ein Non-Facebook-User) Antworten
Da kenne ich doch etliche Paare, die sich im Internet kennen gelernt haben und heute verheiratet sind und Kinder haben. Also so schlimm kann es mit der Isolation nicht sein. Persönlich gehe ich regelmässig an Treffen die in unserem Forum organisiert werden. Da lernt man auch die Menschen kennen, mit denen man fast täglich kommuniziert. Antworten




Philipp Meier
Ich kann den Lesern, aber insbesondere dem Autor dieses Artikels nur wärmstens die Lektüre von Ben Goldacres "Bad Science" Blog, oder der gleichnahmigen Kolumne in "The Guardian" empfehlen. Die "Facebook verursacht Krebs"-Geschichte ist eine reine Erfindung der britischen Medien. Antworten