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Liebe im Internet: Jeder Dritte findet Partner übers Netz

Aktualisiert am 13.02.2009

Eine Studie zeigt, wie Schweizerinnen und Schweizer im Netz flirten – sieben Prozent der Online-Kontakte führen zur Heirat.

Amors Pfeile treffen online – auch in der Schweiz.

Amors Pfeile treffen online – auch in der Schweiz.

Umfrage

Haben Sie schon mal im Netz geflirtet?

Ja, mit Erfolg

 
44.7%

Ja, aber erfolglos

 
21.3%

Nein

 
34.0%

427 Stimmen


Im 21. Jahrhundert hat die Liebe auch in der digitalen Welt ein Zuhause gefunden – so die Bilanz einer Umfrage, die von Microsoft bei 78'000 Nutzerinnen und Nutzern in 16 Ländern der EMEA-Region (Europe, Middle East & Africa) durchgeführt worden ist. Allein in der Schweiz finden es 60 Prozent der Befragten einfacher, online zu flirten als von Angesicht zu Angesicht.

Laut der Umfrage haben in der EMEA-Region 67 Millionen Menschen (33 Prozent) ihre Liebe im Internet gefunden. Bei 5 Millionen (7 Prozent) davon hat dies zur Heirat geführt, bei weiteren 19 Millionen (28 Prozent) ergab sich daraus eine langfristige Beziehung. Und über ein Drittel berichtet von einer kurzfristigen Beziehung, die aber in einer guten Freundschaft endete. Die Berechnungen basieren auf aktuellen Statistiken des internationalen Marktforschungsunternehmens Economist Intelligence Unit, das in den 16 an der Umfrage beteiligten Ländern derzeit eine Online-Population von 207 Millionen Menschen verzeichnet.

Liebesrevolution im Cyberspace

Über die Hälfte der Befragten in Europa (55 Prozent) und ebenso viele in der Schweiz (57 Prozent) haben bereits einmal einen Instant Messenger (IM) wie Windows Live Messenger benutzt, um mit jemandem online zu flirten. Am beliebtesten ist dies im Norden Europas, etwa in Norwegen (84 Prozent), Holland (82 Prozent) und Schweden (71 Prozent).

Auf die Frage, was den Online-Flirt so attraktiv macht, antworten 38 Prozent der befragten Schweizerinnen und Schweizer, dass sie sich mehr Zeit für eine Antwort nehmen können als bei einer realen Begegnung. 37 Prozent sind schlicht weniger schüchtern. In Italien geben diese Begründung im Vergleich dazu 64 Prozent an, in Portugal sind es 61 Prozent. (rek)

Erstellt: 13.02.2009, 17:13 Uhr

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