Lieber Facebook als SF
Von Reto Hunziker. Aktualisiert am 06.04.2009
Media Use Studie
Zum ersten Mal errechnete die Young & Rubicam Gruppe den Media Use Index. Dazu wurden 1500 Personen zwischen 14 und 69 Jahren in der Deutsch- und Westschweiz befragt.
14 - 29-Jährige
Über 50-Jährige
Das Community-Portal Facebook ist das populärste Medium der Teens und Twens. Das zeigt eine Studie der Young & Rubicam Gruppe. Bei den unter 29-Jährigen ist Facebook die Top-Medienmarke: 48,5 Prozent der Befragten stuften das Netzwerk als für sie «wichtig» oder «sehr wichtig» ein.
Das widerspiegelt den Boom, den Facebook im vergangenen Jahr erlebt hat. Die Zahl der registrierten Mitglieder ist in der Schweiz von einigen Zehntausend auf aktuell gegen 1,4 Millionen angestiegen.
Rasend schnell verbreitet
«Digitale Marken verbreiten sich rasend schnell», erklärt Caspar Coppetti, Leiter der Studie. Für eine Medienmarke sei relevant, dass sie als Original angesehen werde. Das sei bei Facebook der Fall.
In den USA verzeichnet Facebook auch hohe Zuwachsraten bei Frauen zwischen 55 und 65 Jahren. «In der Schweiz ist eine ähnliche Zunahme möglich», glaubt Coppetti. Er erwartet vermehrt Facebook-User in der Generation 50+.
In der Studie rangiert Facebook auch bei der Frage nach der am häufigsten genutzten Webseite auf Rang 3 – hinter Google und Bluewin. Wobei mehr Frauen angaben, es handle sich dabei um ihre Lieblingsseite.
Allerdings: Würde man Google als Medienmarke betrachten, läge sie ganz vorne, egal bei welcher Generation.
Internet im Vormarsch
Allgemein hat das Internet gegenüber traditionellen Medien stark zugelegt. Es dominiert sowohl bei der Suche nach Produktinformationen (rund 80 Prozent), als auch beim Tagesgeschehen (23 Prozent) und bei Sportinformationen (22 Prozent). Lediglich bei der Unterhaltung muss sich das Internet (23 Prozent) vom Fernsehen (54,5 Prozent) geschlagen geben.
Gemäss Coppetti ist es aber nur eine Frage der Zeit, bis das Internet das Fernsehen als Unterhaltungsmedium Nummer 1 ablöst: «Wobei man in Zukunft womöglich nur noch schwer unterscheiden kann, was Fernsehen ist und was Internet.» (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)
Erstellt: 06.04.2009, 16:36 Uhr
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Sonia Uhlmann ist keine typische Studentin. Dank Fernstudium hat sie den Master trotzdem geschafft.


