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Microsoft attackiert Google mit neuer Suchmaschine

Aktualisiert am 04.03.2009 2 Kommentare

Der Software-Konzern startet einen Angriff auf die Konkurrenz: Kumo ähnelt Google, soll aber effizienter sein.

Erstes Bild zu Kumo.

Erstes Bild zu Kumo.

Microsoft versucht seit Jahren, im Suchmaschinen-Geschäft den Konkurrenten Google und Yahoo Marktanteile abzujagen. Jetzt will der Konzern seinen bisherigen Suchdienst Live Search ersetzen: Mitarbeiter testen derzeit eine Vorversion der neuen Suchmaschine, die intern Kumo genannt wird.

In einem Memo plädiert Satya Nadella für die neue Technologie. Sie ist bei Microsoft für die Such-Geschäfte verantwortlich und bemängelt, dass die Websuche heute noch sehr fehleranfällig sei. Laut Nadella können 40 Prozent aller Suchanfragen nicht beantwortet werden und 46 Prozent der Internet-Recherchen würden länger als 20 Minuten dauern. Microsoft hätte die Chance, nicht nur Suchergebnisse zu liefern, sondern Anwendern bei ihrer Arbeit zu helfen.

Erster Screenshot

Der Branchendienst Cnet hat bereits einen Screenshot veröffentlicht. Er zeigt die Unterteilungen der Suchergebnisse und Filteroptionen. In der Mitte befinden sich die Treffer, am rechten Rand Text-Anzeigen. In der linken Spalte werden im unteren Teil Links zu früheren Abfragen gezeigt. Besonders interessant scheint der obere Teil der linken Spalte zu sein. Er listet verschiedene Kategorien, die zum Suchbegriff passen – zum Beispiel Lieder oder Besprechungen oder Testberichte.

Laut «Computerzeitung» gibt Microsoft Ende Jahr Kumo unter einem neuen Namen als neue Suchmaschine frei. (ah)

Erstellt: 04.03.2009, 15:15 Uhr

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2 Kommentare

Markus Müller

04.03.2009, 16:23 Uhr
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Finde es gut das Microsoft den Mut hat, gegen Google anzutreten. Google war mal gut, ist es auch immer noch. Doch schon seit langer Zeit gab es keine Neuerungen mehr an der Websuche, alles sieht so aus wie vor 3 Jahren. Es würde Google gut tun, mal einen ernsthaften Konkurrenten zu haben! Antworten


Bucher Hans

04.03.2009, 22:16 Uhr
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Ich bin wirklich kein Google-Fan, aber dieser erneute Versuch der Gates-Firma ein Bein an Land des Web-Werbegeschäfts zu bekommen, ist zum Scheitern verurteilt, weil kein Benutzer mit nur ein bisschen Verstand und Gedächtnis irgendetwas mit dieser schwerstkriminellen Firma zu tun haben will. Es ist schon schlimm genug, dass sie ihre monopolartige Position permanent illegal missbraucht und dem armen Heer der nicht entscheidungsbefugten Anwender ihre völlig überteuerten und antifunktionalen Oldtimer aufs Auge drückt, aber im Web, wo die Kundenbindung auf einem einfachen Protokoll und einer kleinen Mausbewegung basiert, wird sich niemand, aber auch wirklich garniemand freiwillig dieser miesen Bande ausliefern. Ich nehme Wetten an, wie lang dieser Blödsinn finanziert wird, bevor die Notbremse gezogen wird. Antworten



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