Digital

Microsoft lässt Kunden die Wahl

Aktualisiert am 24.07.2009

Nachdem die EU dem Konzern weitere Bussen angedroht hat, liefert Microsoft sein Betriebssystem künftig nicht mehr automatisch mit dem Internet Explorer.

1/6 Browser Firefox.jpg
Firefox ist ein Produkt des Mozilla-Projekts. Der vor sieben Jahren entwickelte Browser ist der grösste Konkurrent von Microsofts Internet Explorer.

   

Im Streit um seinen Internet Explorer hat der US-Softwaregigant Microsoft angeboten, seinen Kunden die Wahl des Browsers künftig selbst zu überlassen. Dies sollte bereits für das für Oktober geplante neue Betriebssystem Windows 7 gelten, teilte die EU-Kommission am Freitag mit.

Zugleich habe der Konzern mehr Transparenz bei Windows angeboten, um das Schreiben von windows-kompatiblen Programmen zu erleichtern. Die EU-Kommission begrüsste in einer ersten Reaktion beide Vorschläge und kündigte deren Prüfung an. Erst dann will sie eine Entscheidung treffen.

Vorwurf: Marktposition ausgenutzt

Die europäischen Wettbewerbshüter werfen dem Softwareriesen vor, mit der Kopplung seines Webbrowsers an Windows seine dominante Marktposition unzulässig auszunutzen. Dem Konzern drohen deswegen eine Strafe und Auflagen.

Der neue Schritt Microsofts könnte ein Segen für konkurrierende Browser-Anbieter wie Google, die Mozilla-Stiftung und Opera Software sein. Deren Beschwerden hatten die Prüfung durch die EU-Kommission veranlasst. Microsoft wurden wegen Wettbewerbsverstössen von der EU bereits Strafen über 1,68 Milliarden Euro aufgebrummt. (oku/sda)

Erstellt: 24.07.2009, 20:56 Uhr

Digital

Populär auf Facebook Privatsphäre


Live @ Sunset

11. bis 22. Juli - Zürich Dolder u.a. mit B.B. King, Elton John und Alanis Morissette!

Familie, Beruf und Studium

Sonia Uhlmann ist keine typische Studentin. Dank Fernstudium hat sie den Master trotzdem geschafft.

Online-Kadermarkt

ALPHA.CH: der online-Kadermarkt der Schweiz.

Online-Kadermarkt

ALPHA.CH: der online-Kadermarkt der Schweiz.