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Millionen-Schadenersatz für Spam-Mails

Aktualisiert am 01.11.2009

Das Online-Netzwerk Facebook hat vor einem US-Gericht nach eigenen Angaben 711 Millionen Dollar Schadenersatz erstritten.

Sein Werbemüll-Versand kommt ihn teuer zu stehen: Wallace Sandorf (1997).

Sein Werbemüll-Versand kommt ihn teuer zu stehen: Wallace Sandorf (1997).
Bild: Keystone

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Ein kalifornischer Richter habe den Fall des Internet-Werbers Sanford Wallace zudem an den Staatsanwalt weitergegeben, teilte Facebook ( 31.91 -3.39%) im Internet mit. Facebook rechne zwar nicht damit, von Wallace jemals einen grossen Teil des Geldes zu bekommen. So drohe ihm aber zumindest eine Haftstrafe.

Vor einem Jahr hatte Facebook den nach eigenen Angaben bisher höchsten Schadenersatz in einem Spam-Fall durchgesetzt: 873 Millionen Dollar. Verurteilt wurde damals die in Panama registrierte Firma Atlantis Blue Capital und deren Gründer Adam Guerbuez.

Im neuen Fall gehe es damit um die bisher zweitgrösste Summe. Der laut US-Medienberichten einschlägig bekannte «Spam- König» Wallace hatte Facebook zufolge Nutzer ohne deren Zustimmung mit E-Mails überschwemmt.

Wallace gilt als Wiederholungstäter. Schon im Mai 2008 hatte der Facebook-Konkurrent Myspace laut US-Medien einen 230 Millionen Dollar schweren Schadenersatzprozess gegen ihn gewonnen. (sda)

Erstellt: 01.11.2009, 11:57 Uhr

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