So peppen Sie Ihren Facebook-Auftritt auf
Von Matthias Schüssler. Aktualisiert am 23.03.2009 2 Kommentare
Über «Weitere Anwendungen» oder via www.facebook.com/apps stehen mehrere Zehntausend Anwendungen für das soziale Netzwerk bereit.
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Facebook wächst rasant. Allein im Februar 2009 stieg die Zahl der aktiven Nutzer um 25 Millionen auf 175 Millionen Mitglieder. In der Schweiz sind 1,39 Millionen Nutzer registriert. Das soziale Netzwerk ist hierzulande vor allem ein Tummelfeld für junge Nutzer. 56'920 Nutzer sind unter 18 und nur 340 Mitglieder über 64 Jahre alt.
Mitmachen und sich anmelden ist der erste Schritt. Ist er getan, stellt sich unweigerlich die Frage, wie man sich der Welt präsentieren will. Die Profilseite ist die Visitenkarte des Facebook-Auftritts. Damit sie nicht wie jede andere aussieht, lässt sie sich vielseitig mit Informationen anreichern.
Wenn Sie ein fleissiger Nutzer von Diensten im Web sind, kanalisiert Facebook Ihre Aktivitäten. Sie können es so einrichten, dass Ihre Freunde auf einen Blick die Bilder sehen, wenn Sie ein Bild auf Flickr oder Picasa hochladen, eine Adresse auf Lesezeichen-Diensten wie Delicious abspeichern, eine Botschaft via Twitter.com absetzen oder Youtube-Videos kommentieren. Auch neue Postings auf Ihrem Blog finden automatisch den Weg ins Profil.
Aktivitäten kanalisieren
Die Informationen laufen über sogenannte Facebook-Anwendungen zusammen. Diese stehen über den Befehl «Anwendungen» links unten in der grauen Facebook-Fussleiste zur Verfügung. Beim Klick erscheinen die Standard-Anwendungen von Facebooks zur Wahl. Über «Weitere Anwendungen» oder via www.facebook.com/apps stehen mehrere Zehntausend Anwendungen bereit. Bei der Auswahl sollten Sie indes Vorsicht walten lassen. Die meisten Anwendungen werden von unabhängigen Entwicklern bereitgestellt. Einige betreiben exzessiv Werbung oder haben es auf die Benutzerdaten abgesehen. Denn um eine Anwendung zu nutzen, müssen Sie ihr Zugriff auf Ihre Profildaten gewähren. Auch aus diesem Grund sollten Sie im Profil keine allzu persönlichen Angaben machen.
Haben Sie eine Anwendung ausgewählt, gibt es verschiedene Möglichkeiten, diese im Profil einzubinden. Sie können sie so einrichten, dass sie Statusmeldungen auf der sogenannten «Pinnwand» veröffentlicht. Ihre Aktivitäten mit anderen Diensten sind dann in chronologischer Form ersichtlich.
Es ist auch möglich, Anwendungen in der linken Spalte, unterhalb des Profilbilds einzublenden. Eine Parade-Anwendung für die linke Spalte ist beispielsweise das «Visual Bookshelf». In diesem Bücherregal stellen Sie Bücher aus, die Sie lesen oder empfehlen. Auch Ihr Blog macht sich an dieser Stelle ausgezeichnet. Sie können über «iLike» Einblick in Ihre Musiksammlung gewähren. Übrigens: Felder verschieben Sie per Maus, indem Sie mit der Maus auf den hellblauen Titelbalken klicken und es an die gewünschte Stelle ziehen.
Mehr Platz für Anwendungen
Um einer Anwendung mehr Platz einzuräumen, blenden Sie sie als eigener Reiter ein oder platzieren Sie sie unter «Felder». Reiter und Felder erscheinen im Profil bei den hellblauen Reitern unterhalb des aktuellen Status.
Wie sich eine Anwendung im Profil bemerkbar macht, bestimmen Sie über die blaue Navigationsleiste am oberen Fensterrand und den Befehl «Einstellungen > Anwendungseinstellungen». Beim Klick erscheint eine Seite mit den aktiven Anwendungen. Die Konfiguration erfolgt über den Link «Einstellungen bearbeiten». Unter «Pinnwand» legen Sie fest, ob Statusmeldungen veröffentlicht werden. Bei «Profil» richten Sie Felder und Reiter ein und geben an, wer berechtigt ist, die Angaben einzusehen.
In den Anwendungseinstellungen können Sie Anwendungen auch entfernen: Ein Klick aufs «x» genügt. (Tages-Anzeiger)
Erstellt: 23.03.2009, 15:20 Uhr
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