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So was wie der Börsentestlauf für Facebook

Aktualisiert am 16.12.2011 2 Kommentare

Das Internetunternehmen Zynga will bei der Platzierung seiner Aktie eine Milliarde Dollar einnehmen. Das Märktedebüt des Spielebetreibers wird von Facebook ganz genau beobachtet. Aus gutem Grund.

Hat über 220 Millionen aktive Spieler: Räumlichkeiten von Zynga in San Francisco.

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Bild: Keystone

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Es ist der grösste Börsengang eines amerikanischen Internetunternehmens seit Google: (GOOG 591.53 -2.01%) Der Onlinespiele-Spezialist Zynga nimmt bei seiner Aktienplatzierung eine Milliarde Dollar ein. Nach übereinstimmenden US-Medienberichten vom späten Donnerstag wurde der Entwickler von Hits wie «Farmville», «Cityville» oder «Mafia Wars» seine Aktien bei den Investoren zu jeweils 10 Dollar los.

Zusammen mit den Aktien, die noch bei den Alteigentümern verbleiben, wird Zynga den Angaben zufolge mit 7 Milliarden Dollar bewertet. Mit noch ausstehenden Optionen läge der Firmenwert bei 8,9 Milliarden Dollar.

Gute Gewinnprognose

Zynga betreibt eine Plattform für Onlinespiele, die meist eine virtuelle Welt simulieren: «Farmville» etwa bunte Äcker und Farmen, das aktuell populärste Game «Cityville» eine Stadt. Das Spielen ist an sich kostenlos, Zynga verdient aber Geld, wenn sich Nutzer zusätzliche virtuelle Artikel wie einen Traktor oder Pflanzensamen kaufen.

Damit kommt auch bei niedrigen Preisen einiges zusammen: In den ersten neun Monaten 2011 verdiente Zynga rund 30 Millionen Dollar bei einem Umsatz von etwa 830 Millionen Dollar. Dafür reicht schon, dass nach jüngsten Angaben lediglich 6,7 Millionen der insgesamt mehr als 220 Millionen aktiven Spieler Geld bei Zynga-Spielen ausgeben.

Warten auf Facebook

Heute wird die Aktie zum ersten Mal an der New Yorker Börse gehandelt. Der Sprung aufs Parkett gilt auch als Testlauf für einen möglichen Börsengang des Onlinenetzwerks Facebook ( 31.91 -3.39%) im kommenden Jahr.

Die meisten Zynga-Nutzer kommen von Facebook. Die klare Nummer eins unter den sozialen Netzwerken dürfte alle bisherigen Internet-Börsengänge locker übertrumpfen: Bei Facebook steht eine Börsenbewertung von 100 Milliarden Dollar im Raum.

Noch hält Google den Rekord bei den Internet-Börsengängen. Im Jahr 2004 hatte der Aktienverkauf des Suchmaschinenbetreibers knapp 1,7 Milliarden Dollar eingebracht, die Gesamtbewertung lag damals bei 23 Milliarden Dollar. Heute ist Google mehr als 200 Milliarden Dollar wert. (kpn/sda)

Erstellt: 16.12.2011, 07:25 Uhr

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2 Kommentare

Parvaneh Ferhadi

16.12.2011, 17:35 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Scheint wohl doch nicht so toll zu sein. Der Börsenkurs ist bereits unter dem IPO Wert gefallen. Keine Sorge, die Banken haben daran aber trotzdem daran verdient. Antworten


ILAN ZIMI

16.12.2011, 11:31 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Ist ja wie beim Hightech Boom / CRASH. Warum lernen wir einfach nicht aus der Vergangenheit.. Zwei, drei mittelmässige Games kreiren und schon an die Börse ? Ist ja ein Witz, spätestens in 5 Jahre kostet diese aktie unter einem Dollar!. Die Nasdaq reib sich dafür die Hände bei solchen Deals... Ich sage nur eins: Finger weg von solchen Firmen inkl. Groupon, Linked In, Facebook-IPO. Antworten



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