«Tages-Anzeiger»: Print und Online fusionieren

Die Redaktion wird auf allen journalistischen Strecken präsent sein: mit Schnelligkeit auf der Sprintdistanz, mit Ausdauer, Erzähllust und Recherche auf der Langstrecke.

Das neue Herz der TA-Redaktion: Blick in den Newsroom im Neubau von Shigeru Ban.

Das neue Herz der TA-Redaktion: Blick in den Newsroom im Neubau von Shigeru Ban. Bild: Reto Oeschger

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Der heutige Tag ist für die Redaktion des «Tages-Anzeigers» ein besonderer Tag. Die beiden Redaktionen Print und Online haben sich nach einer längeren Phase der Diskussion und des Austausches von Erfahrungen zusammengeschlossen und erstellen künftig die Inhalte für alle Kanäle gemeinsam. Zwei unterschiedlich gewachsene Kulturen werden in die fusionierte neue Redaktion ihre Stärken mit einbringen und ihre Schwächen hinter sich lassen.

Die traditionelle Papierausgabe am Morgen wird dabei ihren hohen Stellenwert behalten, gleichzeitig verfasst die Redaktion Beiträge mit substanzieller Eigenleistung während des Tages für Online, Smartphones und Tablets. Ein Newsteam wird online weiterhin für die unmittelbare und dringliche Aktualität besorgt sein – nicht nur für die digitalen Kanäle des «Tages-Anzeigers», sondern auch für die Berner und Basler Partner im «Newsnetz»-Verbund.

Die Redaktionsarbeit wird neu nach Tempi organisiert: Am schnellsten arbeitet das Newsdesk, das mit Allroundern besetzt ist. Dessen Redaktoren sind verantwortlich dafür, dass die Breaking-News-Meldungen auf Ihr Smartphone kommen und danach sehr rasch eigene Berichte zur Aktualität aufgeschaltet werden. Die übrigen journalistischen Leistungen werden in den Fachressorts erbracht, wo Dossierkompetenz zu allen wichtigen Themen vorhanden ist. Die Kolleginnen und Kollegen dort werden sowohl als Tagesreporter tätig sein, aber auch an längeren Geschichten arbeiten. Die Redaktion wird somit auf allen journalistischen Strecken präsent sein: mit Schnelligkeit auf der Sprintdistanz, mit Ausdauer, gründlicher Eigenrecherche und Erzähllust auf der Langstrecke.

Gemeinsamer Newsroom

An der Printausgabe und am Online- und Mobileauftritt des «Tages-Anzeigers» ändert sich für den Leser vorderhand nicht viel. Nach wie vor wird der gesamte journalistische Inhalt nur in der bezahlten Printausgabe publiziert, die digitalen Kanäle werden ausgewählte Beiträge und rasche Analysen zur Aktualität aus den Ressorts veröffentlichen. In einigen Monaten wird auf allen Kanälen zu einem Bezahlmodell übergegangen. Danach werden alle Inhalte auf allen Kanälen zugänglich sein.

Zentrum der Produktion ist das neue Herz der TA-Redaktion: ein gemeinsamer Newsroom im Neubau des japanischen Architekten Shigeru Ban. Dort werden die Inhalte für die verschiedenen Kanäle koordiniert und realisiert. Für alle Kanäle gelten dabei dieselben Qualitätsstandards. Insgesamt soll eine kongruente Marke «Tages-Anzeiger» mit einheitlichem Auftritt die Leserschaft auf allen Kanälen überzeugen. (Tages-Anzeiger)

(Erstellt: 19.08.2013, 08:42 Uhr)

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