Wieder Sicherheitsdebatte um Internet Explorer
Microsofts neuer Browser Internet Explorer 8: Zu viel versprochen?
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Robert Hansen, Chef des IT-Sicherheits-Unternehmen Sectheory, kritisiert den IT-Giganten Microsoft massiv: Der vom Redmonder Unternehmen angekündigte Schutz für den Internet Explorer 8 vor Hackerangriffen bringe viel zu wenig.
In den meisten Fällen würden sich die Benutzer durch solche Massnahmen in einer falschen Sicherheit wiegen, meint Hansen gegenüber dem Portal Infoworld.com. «Es dürfte Jahre dauern, bis dieser Schutz verbreitet genug ist, damit der ganze Effort Früchte trägt – selbst dann, wenn jeder Programmierer und jeder Webseiten-Betreiber sich dazu entschliessen sollte, die Tags künftig einzubauen und seine Web-Site für IE8-Benutzer vor Clickjacking-Angriffen abzusichern», so der Sicherheitsexperte.
Neue Angriffsmethode
Anlass für die Kritik ist ein Blog-Eintrag von Dean Hachamovitch, Microsofts General Manager für den Internet Explorer. Hachamovitsch verkündete darin verbesserte Sicherheit für die neue Testversion des IE8, insbesondere durch ein neues Feature zum Schutz vor Clickjacking-Angriffen.
Clickjacking ist eine relativ neue Angriffsmethode, bei der Inhalte einer Webseite verdeckt werden. Der Nutzer wird dann durch den für ihn sichtbaren Inhalt zu Klicks verleitet, die eigentlich gefährliche Links im versteckten Inhalt aufrufen. (rek)
Erstellt: 29.01.2009, 15:02 Uhr
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