Windows 7: Schlechter als sein Ruf
Von Matthias Schüssler. Aktualisiert am 09.09.2009 58 Kommentare
Matthias Schüssler.
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Mit Windows 7 hat Microsoft die beste Version des Betriebssystems aller Zeiten im Köcher. Zu dieser Aussage hat sich Leo Laporte in der letzten Folge seines «This Week in Tech»-Podcasts verstiegen. Auch Paul Thurrott gibt Vorschusslorbeeren aus, wobei mich schon die schiere Zahl seiner Beiträge zu dem neuen Windows aus den Socken haut.
Fazit nach einer Woche
Ich bin mit dem Release Candidate von Windows 7 (Build 7100) seit gut einer Woche in Betrieb und habe in dieser Zeit weder ekstatische Gefühle entwickelt noch einen «Nerdgasm» erlebt. Es stellt sich immerhin ein mildes Wohlwollen ein. Windows 7 macht einen soliden Eindruck und scheint aus einem Guss gebaut. Den vermeintlich grössten konnte ich indes noch nicht geniessen, weil das Betriebssystem bei mir in Suns VirtualBox läuft und dort nicht seine volle Leistung entfaltet. Da es aber sogar auf der virtuellen Maschine flott unterwegs ist, sind die Hoffnungen auf ein flotteres Arbeitstempo berechtigt. Windows 7 dürfte die Performance-Sünden von Vista ausbügeln. Und es soll sich selbst auf Netbooks gut machen, denen man Vista nicht zumuten darf.
Das sind schöne Neuigkeiten, lieber euphorisierter Leo Laporte, aber erfüllt Windows 7 damit nicht viel mehr als die Minimalansprüche? Dass Vista seine Nutzer durch sein träges Wesen und ständigen Sekundenschlaf den Nerv raubte, ist hinlänglich bekannt. Es muss auch als offenes Geheimnis angesehen werden, dass Vistas Nachfolger gar keine andere Wahl hat, als bei der Kompatibilität zuzulegen.
Das ist zwingende Voraussetzung, wenn Microsoft die vielen Vista-Hasser, die heute noch mit XP fuhrwerken, zum Umstieg bewegen will. (Zumindest wenn der Umstieg auf eine neue Windows-Version und nicht auf Mac OS X oder Ubuntu erfolgen soll.)
Die Kritikpunkte
Es bleibt nicht viel, wenn man diese Punkte und die vielen tatsächlich nützlichen Detailverbesserungen ausser Acht lässt. Microsoft hat ein bisschen an der Taskleiste geschräubelt. Sie erinnert funktional nun ans Dock von Mac OS X, und optisch an eine alte Suse-Linux-Version. Die Innovation, die man hier allenfalls findet, sollte Microsoft jedenfalls nicht der Herkunftsbezeichnung «Redmond» versehen.
Auffällig ist an der Taskleiste auch, dass man nun zum einen die Icons der laufenden Programme vorfindet, zum anderen aber auch die Symbole seiner Lieblingsprogramme anheften kann, Für letzteres war bislang die Schnellstartleiste zuständig. Ob diese Vereinigung Glück verheisst? Frisch gebackene Umsteiger werden damit im ersten Moment vor allem Probleme haben. Für Verwirrung sorgen werden auch die neuen «Bibliotheken». Sie führen Inhalte aus verschiedenen Ordnern zusammen. Für Power-User eine nützliche Sache.
Datenverwaltung nicht verbessert
Die ungeübten Anwender haben bei Windows heute schon Mühe zu verstehen, wo Daten und Dokumente gespeichert sind. Ihnen wird die Datenverwaltung garantiert nicht leichter fallen, wenn mit diesen Bibliotheken eine zusätzliche Meta-Ebene ins Spiel kommt. Und auch die ungeübten Anwender werden von der ersten Sekunde mit den Bibliotheken konfrontiert. Sie sind nämlich für die zentrale Verwaltung von Bildern, Musik, Dokumenten und Videos auserkoren. Ansonsten wurde das Startmenü etwas aufgebrezelt.
Unübersichtliche Systemsteuerung
Die Kombination aus Leiste und Menü finde ich nach wie vor unpraktisch. Auch die Art und Weise, wie häufig genutzte Programme und «Alle Programme» organisiert sind, ist unausgegoren. Daran verbessert Windows 7 nichts. Ebenso wenig an einem der grössten Ärgernisse von Vista: Die unübersichtliche Systemsteuerung. Ich finde Einstellungen auch heute bei XP noch schneller, obwohl ich seit mehr als zwei Jahren mit Vista arbeite. Die Einteilung in Kategorien und Hierarchien macht es umständlich, jemandem den Klickweg zu einer bestimmten Option zu erklären.
Ich bin vor Jahren dazu übergegangen, den Leuten den Zugang via Ausführen-Dialog zu empfehlen («Die Windows-Schleichwege»). Aber kann es angehen, dass man bei einem modernen Betriebssystem mit grafischer Oberfläche zur Befehlszeile Zuflucht nehmen muss, um zuverlässig zu dieser Checkbox oder zu jenem Radiobutton zu gelangen? Auch hier macht Windows 7 seine Sache leider keinen Deut besser.
Immerhin: Viele Detailverbesserungen
Kurz und gut: Ich sehe viele Detailverbesserungen und manches, auf das man sich freuen kann. Die meisten Neuerungen werden die einen mögen und die anderen für überflüssig halten, aber immerhin geht es mit Windows voran. Wirkliche Innovation hingegen sehe ich nicht. Es gibt weit und breit kein Feature, mit dem Microsoft dem in die Jahre gekommenen Konzept des Desktop-Betriebssystems neues Leben einhauchen würde. Apple ist konsequenter. Die Entwickler kümmern sich konsequent um die Optimierung und versprechen mit Snow Leopard «zero new end user-visible features». Alle Energie und Entwicklerressourcen auf Leistung, Sicherheit und Kompatibilität zu konzentrieren, wäre auch für Windows 7 nicht verkehrt gewesen. So aber müssen wir wieder neue Sachen lernen und uns bei manchen Dingen umgewöhnen. Ich als Journalist, der den Lesern Features und Funktionen erklärt, werde im Oktober, wenn Windows 7 erscheinen soll, drei Windows-Systeme bedienen müssen: XP, Vista und obendrein Windows 7. Im schlimmsten Fall ergibt das drei verschiedene Erklärungsvarianten. Das ist nicht exakt das, was ich unter Fortschritt verstehe.
Vorfreude auf «Sprunglisten»
Immerhin, trotz professioneller Skepsis habe ich eine Funktion entdeckt, auf die ich mich freuen kann: Die sogenannten «Sprunglisten», in Englisch «Jump lists» genannt. Man könnte auch hier ein Haar in der Suppe entdecken und bemängeln, dass diese Sprunglisten auch nichts anderes bringen als das Kontextmenü von Mac OS X. Es zeigt seit Jahr und Tag ein nützliches Menü an, wenn man im Dock für einige Sekunden auf ein Icon klickt. Aber hier hat Microsoft eine gute Idee auf sinnvolle Weise zu Ende gedacht. Als Windows-7-User wird man grosse Sprünge machen, sobald optimierte Programme eigene Sprunglisten bereithalten werden. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)
Erstellt: 09.09.2009, 16:26 Uhr
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58 Kommentare
Find den Artikel auch fein, habe ähnliche Erfahrungen mit Windows 7 gemacht. Ich finde aber der Artikel ist nicht allzu parteiisch geschrieben (verstehe die Kommentare nicht ganz). "Das beste" egal in welchem Kontext sollte man einfach überlesen. Windows 7 ist nicht mal in der Lage eine horizontale Scrollbar in der Ordneransicht im Explorer anzuzeigen. Das ist Ihr finest? ;-) Antworten
@Albert Illi, also grundsätzlich gebe ich ihnen recht, dass man nicht einfach sagen kann ein System ist das Beste. Aber ob ERP, CAD und PDM System. All dies ist für die Mac Platform ebenfalls erhältlich Oder zählen Sie SAP, Oracle JD Edwards, ArchiCAD, etc. (um nur die wichtigsten zu nennen) nicht zu dieser Kategorie????????? Antworten
@rolf jucker,,ich nenn das mal als Sarkasmus oder? (was ist Win97?) @Rolf Raess,,,viel scheinen sie nicht zu erreicht zu haben in Ihrem Leben. :-) Kenne kein BS welches mir die Arbeit abnimmt, zeigen bitte :-) . @martin frossard,,sie wollen mir also sagen dass alle welche MS benutzen non it profs sind und alle die den Apfel benutzen profs? Ich nenn das nur eingebildet und inkompetent Antworten
Wenn ich so eure "Beiträge" anschaue muss ich lachen... lol - spielen sie mit ihrem Computern nur; oder arbeiten sie ernsthaft? Ich bin - selbst diesen Sommer - schon ganz braun, weil ich die freie Zeit in der Badi verbringe. Welches Betriebssystem? Ich werde es ihnen nicht verraten - es ist das "gleiche" seit 1984... lolx Antworten
Einfach zu behaupten, eines der System sei "das beste" und "kann alles" ist absurd. Wer z. B. Professionelle CAD Apps, Datenverwaltungen dazu braucht, ein ERP oder PDM System einsetzt, der wird auf die Windows welt setztn MÜSSEN. Würde mich brennend interessieren, mit welchen CAD-systemen Apple Rechner entwickelt werden. Ja, Ubuntu und MacOS sehen toll aus, in meinem Umfeld sind sie unbrauchbar Antworten
Ich will keinen 'Nerdgasm' ich will mit einem OS meine Office apps starten. Dann will ich als Halbleihe noch meinen eigene Printer anschliessen, und zwar in 2 Minuten - den Treiber installiert das System. Vermutlich kann man sich die Reviews sparen und einfach nach der alten philosphie gehen, das jedes zweite OS von Microsoft brauchbahr ist. Antworten
Auch Windows 7 wird nichts daran ändern: Für Leute, die mit dem PC arbeiten müssen, sind nach wie vor Windows 95, 97 die besten und stabilsten Oberflächen. Vista und Windows 7 sind typische Produkte von Leuten, die noch nie in einem Büro gearbeitet haben und gar nicht wissen, worum es geht! Antworten
ich bin ein normaler mac-anwender im privaten bereich und ich bin vollkommen zufrieden mit mac's fortschritten, die meilenweit vor windows sind und microsoft immer wieder die rücklichter zeigen. beruftlich steigen wir dieses jahr von xp auf vista um. genau, vista, nicht windows 7. eine katastrophe für alle, die nicht so versiert sind und auch mit 56, 59 jahren noch etwas lernen müssen. glück auf! Antworten
Lieber Flurin Schwerzmann, haben sie ihren Kommentar Artikel 1992 geschrieben? Sie verstehen ja überhaupt nichts von Kompatibilität, wenn sie solchen Schmarren schreiben. Ausser sie meinen all die hundertausenden von Viren, ja die sind tatsächlich nicht kompatitbel mit OS X. Antworten
Ich muss Herr Weibel Recht geben. Auch wenn es nicht die Innovation schlechthin ist hat es doch einige vorteile. Ich finde es sogar gut das man mit Windows ein System hat wo man Schaltflächen usw. immer am selben ort findet, das ist gerade für ältere Leute und Gelegenheitsuser angenehm. Ich selbst bevorzuge zwar Mac OS X, mit Ubuntu VM und Win7 im Bootcamp. Antworten
Ich muss Herrn Schüssler durchwegs recht geben. Was mich ärgert, ist dass W7 eigentlich als ServicePack zu betrachten ist und nicht als Neuentwicklung. Dementsprechend müssten die leidgeplagten Vista-Benutzer, W7 kostenlos erhalten. Und das Startmenü ist leider immer noch eine Katastrophe. Da hab ich einen Wide-Screen und muss mich, auf ein paar Pixel zusammengestaucht, mühselig durchkämpfen... Antworten
Ich muss Herrn Schüssler durchwegs recht geben. Was mich ärgert, ist dass W7 eigentlich als ServicePack zu betrachten ist und nicht als Neuentwicklung. Dementsprechend müssten die leidgeplagten Vista-Benutzer, W7 kostenlos erhalten. Und das Startmenü ist leider immer noch eine Katastrophe. Da hab ich einen Wide-Screen und muss mich, auf ein paar Pixel zusammengestaucht, mühselig durchkämpfen... Antworten
Was sollen alle diese Kommentare von Linux und Mac User? Ich könnte mit diesem chaotischen Linux nichts anfangen (z.B. keine einheitliche Installationsroutine) und der Mac ist softwaremässig zu beschränkt. Jedem Usertyp sein angepasste System. Vista läuft seit langem perfekt und Win7 wird noch besser sein. XP benutzt nur noch der, wer eine alte, schwache Maschine hat. Antworten
Ich habe Windows 7 ausprobiert. Nur schon die Installation war sehr flott erledigt. Als ich danach darauf arbeitete, dachte ich, dass ich es so bald wie möglich kaufen werde. Auch wenn die Preise bei ca. 270 Fr. starten werden, ist W7 im Vergeich zu XP ein Fortschritt. Und OS X ist keine grosse Alternative, da die Kompatibilität mit allen Geräten nicht besteht und diverse Programme nicht laufen. Antworten
Beschäftige mich schon seit Januar mit Windows 7 (Beta-Version) und muß als XP-User sagen, hier hat sich einiges verbessert. Es hat zu allen Zeiten Diskussionen um Windows gegeben. Und warum? Weil Windows nunmal das meistverwendeste Betriebssystem ist. Mein Fazit ist: Ich werde von XP auf Win 7 umsteigen. Und noch eins: Auch Linux und Mac Apple haben Ecken und Kanten, nur redet keiner davon. Antworten
@Ursula Badertscher: Wer längerfristig rechnet kauf garantiert keinen Mac, sondern eine anständige HW-Plattform für Windows, bspw. eine Workstation. Die hält locker 5 Jahre und ist um einiges günstiger als ein vergleichbarer Mac. Dazu kommt noch die massiv grössere und presiwertere Auswahl an Zubehör und Software. Mit Mac kann man eigentlich nur verlieren. ;-) Antworten
Ich kann dem Autor nicht zustimmen. Windows 7 ist genau das, was ich mir damals schon von Vista gewünscht hätte. Zum ersten mal kann man die Oberflächen wie die Systemsteuerung so benutzen, wie sie gedacht sind. Man kann auch nicht behaupten, die "Bibliotheken" sorgen für Verwirrung, denn wo besteht hier der Unterschied zu OS X? Win7 ist wieder schnell! Und wems nicht gefällt: Go linux! Antworten
Also ich finde das die Leute die sich dazu durch gerungen haben Vista zu kaufen, durch Windows 7 etwas vor den Kopf gestoßen werden. Vista wurde anscheinend nicht mit der Mühe entwickelt wie Windows 7. Sollen sich die ganzen User von Vista jetzt schon wieder ein neues Windows kaufen? Der Win7 kauft, sollte sein Vista zurück geben können und Windows 7 dafür günstiger bekommen! Antworten
Einmal mehr wieder ein negativer Bericht über Microsoft Produkte. Langsam habe ich es satt, den Tagesanzeiger zu lesen, denn da arbeiten so wie es aussieht nur negativ eingestellte Redakteure (gegenüber Microsoft). Nie bereit, auch mal zuzugeben, dass Microsoft etwas gutes bringt. Bin mir sogar sicher, dass die Kritik nicht gerne hingenommen und mein Post nicht veröffentlicht wird. Antworten
Ich habe Windows 7 in der 64 bit Version nun anstelle eines auf meinem Gerät höchst instabilen Vista HP installiert und bin begeistert. Sicher, es ist keine wirkliche Innovation, sondern nur ein deutlich verbessertes Vista, aber schlussendlich zählt doch nur eins: Es gibt wieder ein schnelles, stabiles MS Windows! Denn nicht für alle ist Ubuntu eine Lösung, ich verwende es selbst im Dualboot. Antworten
Vieleicht solltest du das Teil, mal aus deiner Sperrbox rauslassen. Und auf einen echten PC testen. Ich bin begeistert, trotz uhralter Geforce 4. Eine Spracherkennung, die Dragon Natural Speking in nichts nachsteht, ist schon einen haufen Geld wert. Ich kann auch ohne Zusatzprogramme, eine iso Datei auf CD oder DVD brennen und und und. Ok, in einen hast du Recht, endlich mal was anständiges. Antworten
Bin vor über 4 Jahren komplett von W2000 auf opensuse (Linux) umgestiegen. Und ich würd nie wieder zu XP und schon gar nicht Vista umsteigen. Schon allein der Aufwand, bis der PC eingerichtet und gesichert ist... Bei Opensuse steck ich die DVD rein und eine Stunde später läuft mein Zeug komplett mit der Software, die ich wollte. Kein Lizenzstress, keine Abzocke und die tägliche Sorge um Viren. Antworten
was mich am meisten irritiert: die softwareentwickler bei ms sind kaum dümmer oder schlechter bezahlt als jene bei bei apple. warum kriegens die auch nach 20 jahren nicht hin, ein os zu entwickeln, was mir nützt und nicht mich plagt? mich als macsupporter wundert nicht, dass sich unter meinen neuen kunden immer mehr umsteiger von win auf mac finden. Antworten
Es ist ja schön und gut was der ein oder andere User hier so schreibt. Aber was zählt denn wirklich? Dass der PC auf dem das ein oder andere Betriebssystem läuft, das macht, was man braucht. Ob das nun eine Apfelkiste, der PC im Uternehmen oder die 0815-Kiste an der die ganze Familie sitzt ist. Jeder muss selbst entscheiden welches BS er nutzt. Wr es nicht weiß, muss eben bei einemProfi nachfragen Antworten
W7-RC konnte ich innerhalb 15min. auf einem "Vista-Notebook" installieren. Start und Shutdown sind ca. 40% schneller als bei Vista. ABER: bis jetzt konnte ich noch keinen meiner 5 PC im Haus erkennen! (Ging bei Vista problemlos) Ich glaube, vor lauter Angst vor Hackern hat MS da ein fürchterliches Netzmanagment eingebaut - die Hilfe ist absolut unbrauchbar - was meinen Sie dazu, Hr. Schüssler? Antworten
Unsere Firma fährt schon längst gemischt: Windows XP, Windows Vista, Red Hat Linux, Mac OS-X. Ja, die Abhängigkeit zu Windows tut nicht wirklich gut, speziell die Schweizer Wirtschaft sollte sich von Microsoft etwas lösen. Open Source bringt unserer Volkswirtschaft einfach mehr mittelfristig. The times they are changing. Antworten
Ich kann dem Schreiber dieses Arikels in keinem seiner Punkte zustimmen. Die Aussagen der "Diebastahls von Apple" ist ja wohl der grösse Witz...für alle Blinden: Die Taskleiste besteht aus einer Kombination von: Alt+Tab, der Anzeige von Fenstern in der Taskleiste sowie dem Quicklounch....die Jumplists sind auch nicht von OS X sondern erweiterte Kontextmenues aus Windows 95...so leider Zeichen am.. Antworten
@John Twee: Mein 2008er MacPro wird voraussichtlich ca. 5 weitere Jahre problemlos und zuverlässig selbst anspruchsvolle Grafik- und Videoarbeiten meistern, ohne sich vor den W7-PC's verstecken zu müssen. Wetten die anfallenden HW-, SW-, Support- & Amortions-Kosten über 6 Jahre gerechnet lassen dabei jeden Win-PC mit vergleichbarer Leistung uralt aussehen! Wer längerfristig rechnet kauft Mac. Antworten
Das Zitat zu Win7 "the better Vista" stimmt wohl, oder auch "so hätte Vista von Anfang sein müssen". Von dem her ist Win7 gelungen. @Matthias Schüssler: Anpassungen in der Systemsteuerung unter Vista und Win7 geht am schnellsten mit: Windows-Taste auf der Tastatur betätigen -> Begriff eingeben (z.B. Maus) -> Option auswählen. Suchen in Systemsteuerung oder Befehlszeile sind von gestern. Antworten
MacOS und Linux ist für Firmen absolut unbrauchbar - ausser man heisst IBM und hat eine eigene LINUX Entwicklung oder man ist im Grafik/Presse-Bereich tätig - dort spielt Geld keine Rolle oder es gibt zuviele Apple-Sektenanhänger. Das OS wird durch Webanwendungen generell an Bedeutung verlieren, 90% der Zeit bewegt man sich sowieso im Browser, Text- + E-Mail-Programm (in etwa bei allen OS gleich). Antworten
Also gut und schön, was man hier für "hilfreiche" Tips von dem Einen oder Anderen bekommt. Es kann ja nicht die Rede davon sein, dass hier einfach von heute auf morgen jeder Windows-User auf Mac OSX oder Linux umsteigen kann. Jeder PC User hat seine Anwendungen, die er auch gerne benutzen will. Ausserdem gibt es Menschen die den Rechner zum Spielen nehmen. XP ist ausgereift, jedenfalls seit SP2! Antworten
Auf meinem Desktop läuft die 64-Bit Version von Windows Vista, ohne auch nur die geringsten Probleme zu verursachen. Auf meinem (älteren) Laptop läuft XP, ebenfalls ohne nennenswerte Probleme. Dazu Ubuntu als Dual-Boot Variante. Fazit: Ich musste beim Umstieg von XP auf Ubuntu viel mehr lernen als beim Umstieg auf Vista. Und natürlich laufen nicht alle Programme unter Ubuntu. Ein Lob auf Vista! Antworten
Es ist immer das Gleiche bei jedem Windows Release. Seit 1990 als ich mein erstes Windows installiert habe. XP war auch nicht besser in der Kritik bei seinem Release. Jedes Windows ist und war zu seiner Zeit gleich gut, gleich schlecht und gleich schnell. Die Anwendung macht es aus. Das Betriebssystem sollte den Benutzer gar nicht interessieren. Antworten
Der Beitrag ist ja ganz bewusst kein Hurra Artikel, Gott sei Dank! Er scheint aber auch ein bisschen unausgegoren. Einerseits wird die mangelnde Innovation bemängelt, kurz später die Tatsache, dass man Neues lernen muss. Microsoft muss eben - im Gegensatz zu den EliteOS Linux und Mac OS auf eine viel breitere Käufer- und somit Userschicht eingehen. Antworten
Auch im IT-Bereich würde gelten "weniger ist mehr". Lieber weniger sexy Programme, dafür solche, die innert nützlicher Frist und ohne zu beten funktionieren. Aber wie andere Teile der Menschheit hat dies unsere IT-Liga auch nicht begriffen - und wird's wohl weiterhin nicht. Antworten
Win7? - Seit 3 Jahren bei mir nur noch Mac und Linux. Am Mittwoch musste ich ein XP und ein Ubuntu-Linux auf dem gleichen PC installieren. Für XP benötigte ich das mehrfache an Zeit. Bei Linux waren die wichtigsten Anwendungen gleich mit drauf. Und es läuft absolut problemlos. Mein Nachbar hat kürzlich auf Mac umgestellt. Jetzt strahlt er wieder. Mac und Linux (Kanton SO?!) laufen bei mir super. Antworten
Eigentlich hatte ich mich auf Win7 gefreut. Vista hat aus meinem neuen Notebook eine lahme Gurke gemacht. Viele Geräte werden unter Vista gar nicht oder falsch installiert (der Joke "plug and pray" aus Win-95 Zeiten wurde wieder aktuell). Ubuntu kenne ich schon - leider laufen nicht alle Programme. Der Artikel hat mir nun alle Hoffnung auf ein brauchbares MS-Betriebssystem nach XP genommen... Antworten
Windows 7 ist um längen besser als alle seine Vorgänger von Microsoft. Ich nutze es nun schon seit einer Woche intensiv und bin voll zufrieden. Klar - wenn man ansonsten OSX Benutzer ist, sieht man nichts neues; aber hey.. Microsoft wird endlich benutzerfreundlich! Antworten
Leider hat mein PC den Geist zur Unzeit aufgegeben. So war ich gezwungen einen PC mit diesem Vista zu kaufen. Besonders irritierend: Vista konsumiert den technischen Hardware-Fortschritt von sechs langen Jahren. Der Vielkerner unter Vista ist eher langsamer als das Fossil unter XP. Die Benutzeroberfläche von Vista erinnert mich an die erste Knoppix-Live CD, die ich vor vielen Jahren ausprobierte Antworten
Ich bin seit Jahren Windows Verfechter und hätte nie gedacht das ich mal auf anderes umsteigen könnte. Doch leider hat der Author den Nagel auf den Kopf getroffen, die paar Verbesserungen/Verschönerungen sind alle von anderen Systemen abgeschaut, keine wirkliche Innovation aus dem Hause MS. Aber wenn man ab und zu am PC spielen will, bleibt einem leider fast nur Vista/W7, DirectX10 lässt grüssen. Antworten
Hab mir im Januar ein MacBook gekauft, und bin restlos begeistert. Ein Betriebssystem, das den Anwender in den Mittelpunkt rückt, und nicht die Anwendung. Vista hat mich letzlich dazu bewegt, umzusteigen, denn dieses OS ratterte pausenlos auf meiner Festplatte rum, obwohl ich die Indexierung ausgestellt hatte. Und mein im Jahr 2007 gekaufter Marken-PC von Siemens war manchmal unerträglich laut. Antworten
@Martin Meyer: Ich empfehle im Gesatz zu Ihnen was anderes: Alle die XP benutzen, sollen dabei bleiben, so lange es noch möglich ist. Es ist ausgereift, man kennt es inzwischen in- und auswendig und man braucht keinen neuen Computer dafür. Warum wechseln, wenn man mit dem Bestehenden gut arbeiten kann? Wenn der PC aber kaputt geht, dann schliesse ich mich Ihnen an. Antworten
Ist auch kein Wunder bei diesem Marktanteil von Microsoft. Es finden sich leider immer noch genug Käufer, die minimale Fortschritte für teures Geld kaufen. Als Mac-User war ich von XP begeistert. Es ist bescheiden, man versteht es und es erledigt seine Aufgabe. Antworten
Das gute an diesem Artikel ist, dass der Author Mac OS X und ein Linux erwähnt. Von den beiden letzeren könnten mehr Berichte erscheinen, und Windows müsste sich noch mehr mit diesen messen lassen. Was mir fehlt ist die neue Virtualisierung XPM. Ich empfehle allen Personen und Firmen, sich ERNSTHAFT mit einem Umstieg auf Mac OS X zu beschäftigen- Antworten
Kann diesem Artikel leider nur zustimmen. Windows 7 ist nicht mehr als ein Vista Service Pack 2. Leider! Ich empfehle allen die noch Windows XP nutzen ernsthaft zumindest in Erwägung zu ziehen auf Mac OS X umzusteigen. Denn auch ein Umstieg auf Windows 7 bringt mindestens gleich viele Neuerung mit sich. Allerdings, ist das Mac OS wenigstens durchdacht und ausgereift. Antworten




John Huber
Nach 40 Jahren als Word user und 25 Jahren PC Anwender, tönen die hohen Töne von MS mehr denn je banal. Der Bericht ist viel zu nett geschrieben. MS muss noch kräftig zulegen, dass sich meine Meinung zum Besseren wenden würde. Antworten