Generäle gegen «Generation Facebook»
Der Feind lauert im Innern: US-Militärs fürchten den Verlust sensibler Daten.
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Laut einem Bericht des amerikanischen Branchenblatts «Government Computer News» hat das US-Verteidgungsministerium seinen Mitarbeitern den Kampf angesagt und bereits 11'000 Rechner gesäubert.
Hintergrund sei der Umgang der jüngeren US-Militärs, welche zwar viel vertrauter im Umgang mit Computern seien, aber auch sorgloser mit persönlichen Daten umgehen würden. Die Gefahr sei mit der «Generation Facebook» und deren spielerischen Umgang mit dem Internet und dem Datenschutz extrem gestiegen.
Heimatfront 2.0
«Networkworld» berichtet ausserdem, dass die IT-Verantwortlichen im Pentagon mit einer speziellen Software die Rechner der Army-Mitarbeiter prüfen. Damit werde eruiert, ob unerlaubt Programme auf den Computern installiert worden seien.
«Die US-Armee hat ein weiteres Grossproblem, die Generation Facebook», wird ein ranghoher amerikanischer Offizier auf futurezone.orf.at zitiert. Anstatt sich auf Kämpfe gegen feindlichen Truppen zu konzentrieren, seien je länger je mehr «Auseinandersetzung mit der eigenen www-afinen Truppe» angesagt. (rek)
Erstellt: 14.01.2009, 15:24 Uhr
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