Damit kann Google dem iPhone gefährlich werden

Ein Kurztest des neuen Google-Handys Nexus S zeigt: Zum ersten Mal fühlt sich das Google-Betriebssystem so schnell an wie das Apple-Handy. Nur die Hardware kann qualitativ nicht mit der Software mithalten.

Keine Hänger, keine Verzögerungen, pure Geschwindigkeit: Das Nexus S im Test von Gizmodo.
Quelle: Gizmodo

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Anfang Dezember hat Google (GOOG 579.55 -2.67%) die neue Version 2.3 des mobilen Betriebssystems Android vorgestellt – und passend dazu gleich einen Nachfolger des Google-Handys Nexus One, das Nexus S (Tagesanzeiger.ch/Newsnet berichtete).

Unser Partnerportal Gizmodo.de hat das vom südkoreanischen Unternehmen Samsung gefertigte Gerät bereits testen können – und zeigt sich begeistert.

Pure Geschwindigkeit...

Das liegt in erster Linie an der Software, denn der Prozessor ist fast identisch mit dem, was man bereits vom Samsung Galaxy S kennt. Zum ersten Mal fühlt sich Android so schnell an wie iOS 4.2 auf dem iPhone. Keine Hänger, keine Verzögerungen, sehr schnell. So gut hat sich Android noch nie angefühlt.

Google ist dafür bekannt, dass man gerne mal einen Schwung verschiedener Variationen von Blau einem Usability-Test unterzieht, bevor man sich für eine Variante entscheidet. Das neue Android-Gerät ist ganz anders: viel Orange und Grün auf schwarzem Hintergrund. Die Folge: Android versprüht den Grafikcharme des Cyberpunks der 80er-Jahre. Ein paar Leute werden es hassen, viele werden es lieben – neutral kann man ihm nicht mehr gegenüberstehen.

Negativ fällt im Test dafür die Hardware auf. Das Nexus S fühlt sich billig an. Es ist zwar besser als ein durchschnittliches Samsung-Telefon, aber qualitativ kann die glänzende Plastik-Hardware nicht mit der Software mithalten. Selbst das Nexus One fühlte sich hochwertiger und zeitgemässer an.

... aber keine Videotelefonie

Ausserdem gibt es immer noch Details, welche das Smartphone mehr nach einem PC denn nach einem Handy anfühlen lassen. Zwei Beispiele: der App Manager und der nach wie vor nervige Audioplayer. Ein weiterer Negativpunkt: Es gibt zwar eine Frontkamera, aber Google liefert keine App für Videotelefonate mit.

Das Fazit: Android hat sich nie besser angefühlt als auf dem Nexus S. Das Gerät ist schnell und stabil. Die Hardware indes enttäuscht. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

(Erstellt: 14.12.2010, 10:06 Uhr)

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Details zum Nexus S

Das Smartphone Nexus S von Samsung ist mit der neuesten Version des Google-Betriebssystems Android ausgerüstet und kommt in den USA und Grossbritannien noch ganz kurz vor Weihnachten in den Handel. Und es kann etwas, was ältere Android-Versionen nicht konnten: bezahlen. Es ist dazu mit der sogenannten NFC-Technik ausgestattet. Das NFC steht für Near Field Communication. Das Smartphone muss nur vor ein entsprechendes Lesegerät gehalten werden und fungiert dann als digitale Brieftasche.

In den USA kommt das mit einem 1-Gigahertz-Prozessor ausgestattete Smartphone am 16. Dezember in den Handel, in Grossbritannien am 20. Dezember. Ohne Mobilfunkvertrag kostet es 529 Dollar. Es hat eine 5-Megapixel-Kamera, kann HD-Videos aufnehmen und verfügt über ein GPS-Modul, womit es sich auch als Navi eignet. (DAPD)

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