Der Elke-Test: Das neue Blackberry überzeugt

Von Elke Koch, Roman Weber. Aktualisiert am 16.01.2010 7 Kommentare

Das neue Business-Gerät aus dem Hause RIM kommt am 18. Januar auf den Schweizer Markt.Tagesanzeiger.ch/Newsnet und ein Geschäftsmann haben das kanadische Smartphone auf Herz und Nieren geprüft.

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Ab dem 18. Januar wird es das neuste Blackberry aus dem Hause Research in Motion (RIM), das Bold 9700 bei der Swisscom geben. Es vereint einige Vorzüge der schon erschienenen Modelle aus der Blackberry-Reihe. Doch macht diese Vereinigung positiver technischer Features das auch Bold 2 genannte Gadget zu einem besseren Smartphone als seine Vorgänger?

Trackpad, statt Trackball

Die auffälligste Neuerung des Bolds ist der Trackpad, das sich bereits beim Curve 8520 bewährt hat. Gestaltete sich das Navigieren durch das Menü via Trackball beim Vorgänger Bold 9000 manchmal noch etwas ungenau, so klappt dies mit dem Trackpad sehr präzise; die einzelnen Menüpunkte lassen sich schnell und einfach anwählen.

Im Weiteren kommt das Trackpad beim Schreiben von SMS, Mails oder Notizen zum Tragen. Möchte man einen Umlaut schreiben, so muss dafür mit der einen Hand der Vokal gedrückt werden, mit der anderen fährt man über den Trackpad, bis der gewünschte Buchstabe erscheint. Für all jene, die es gewohnt sind, mit einer Hand zu schreiben, mag dies umständlich sein. Für alle anderen – vor allem für Blackberry-Erfahrene – kann dies eine sinnvolle Neuerung bedeuten.

Ähnlich wie beim iPhone kann man nun auch mit dem Trackpad durch seine Fotos im Bilderordner blättern. Im Test funktionierte dies aber nicht immer so glatt, ab und an kam es zu Verzögerungen.

Mehr Megapixel

Aufgerüstet wurde beim Bold 9700 bei der Kameraauflösung. Hatte das Bold 9000 nur 2 Megapixel (MP), so besitzt das neue Blackberry einen Bildstabilisator und 3,2 MP. Dies ist gegenüber anderen Smartphones zwar nicht besonders viel, doch lassen sich damit ganz passable Schnappschüsse machen.

Im Vergleich zu seinem Vorgänger sollte man mit dem Bold 9700 auch schneller im Internet surfen können. Doch im Test zeigte sich, dass die gewünschten Webseiten sowohl über UMTS als auch über WLAN sehr lange brauchten, um aufgebaut zu werden, verglichen mit Konkurrenzprodukten.

Schade ist auch, dass sich nicht, wie beispielsweise beim Palm Pre, mehrere Fenster gleichzeitig öffnen lassen. Zwar kann man über den eigens für das Blackberry entwickelten Browser Youtube-Videos anschauen, jedoch in einer ungenügenden Qualität.

Noch keine Apps für die Schweiz

Derzeit noch nicht möglich ist der Download der Blackberry Appworld in der Schweiz, mit der es möglich ist, sich gratis und kostenpflichtige Applikationen auf das Smartphone herunterzuladen. Blackberry-Bloggern zufolge soll dies aber demnächst möglich sein.

Fazit: Das neue Blackberry hat seine Stärken nach wie vor beim E-Mail und dem Instant Messaging. Pluspunkte gewinnt es auch mit seinem leistungsfähigen Akku und einer übersichtlichen Menüführung. Im Vergleich zu seinem Vorgänger fällt das Bold 2 etwas kleiner aus, was sich auch in der Grösse der Tasten bemerkbar macht. Obwohl sie seitlich abgeschrägt sind, ist es nicht jedem möglich, bequem zu schreiben.

Technische Daten zum Blackberry Bold 9700: Quadband Mobiltelefon mit UMTS, GPS, Wi-Fi, vollwertiger QWERTZ Tastatur, microSD Kartenslot, 3,15-Megapixel-Kamera und MP3-Player. Interner Speicher 256 MB, kann mit einer microSD-Karte auf 16 GB erweitert werden. Das 122 Gramm schwere Handy kostet bei Digitec ohne Abo 631 Franken. Es ist auch mit Abos von Orange und Swisscom erhältlich (121 Franken, zum Beispiel mit Orange Optima Plus Surf für 24 Monate).

(Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 16.01.2010, 13:00 Uhr

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7 Kommentare

Paul Koella

14.01.2010, 12:00 Uhr
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Der groesste Unterschied - Bold 9000 hat 1 GB Memory, der 9700 nur 256 MB... kann natuerlich erweitert werden, aber hier hat RIM den 9700 mickrig ausgestattet! Antworten


Werner Nöthe

14.01.2010, 12:42 Uhr
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Die gross hervorgehobene Neuerung betreffend Umlauten funktionierte schon bei früheren Modellen. Denn auch bei den bisherigen Blackberries mit Trackball konnte man schon z.B. für ein ö den buchstaben O drücken und den Trackball oder das Seitenrad bewegen bis ein ö erschien. Ebenfalls kann ich nicht bestätigen, dass der Trackball ungenau in der Handhabung ist. Antworten



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