Die neue LG-Uhr im Test

Tagesanzeiger.ch/Newsnet konnte in Barcelona die neue Smartwatch ausprobieren. Ein erster Eindruck.

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LG hat in Barcelona zwei smarte Uhren gezeigt: die Watch Urbane und Watch Urbane LTE. Auch wenn es die Namen nicht vermuten lassen, unterscheiden sich die beiden Modelle erheblich. Letzteres ist die erste Uhr weltweit, die den schnellen Mobilfunk LTE nutzen kann. Sie sieht aus wie ein klassisches Analog-Prunkstück, ist recht klobig und nicht fürs Frauenhandgelenk gemacht.

Mit der LG Urbane LTE kann man also wie mit jedem 4G-Handy telefonieren und Daten versenden und empfangen, auch wenn sie nicht an ein Smartphone gekoppelt ist. Einen Testanruf auf ein iPhone konnten wir von der Uhr aus durchführen. Das funktionierte einwandfrei. Es empfiehlt sich indes, dabei ein Headset einzusetzen.

Intuitive Bedienung

Im Kurztest hat sich gezeigt, dass die Bedienung einfach und sehr intuitiv ist. Über drei Knöpfe gelangt man zu allen Funktionen. Per Touchscreen lassen sich zusätzlich Befehle eingeben oder eine Telefonnummer eintippen, die nicht schon vorher vom Smartphone übernommen wurde.

Die Smartwatch läuft mit dem auf dem eigenen Web OS basierenden Betriebssystem LG Wearable Platform, während ihre Schwester-Uhr Urbane wie die Vorgängermodelle mit Android Wear zugange ist (Die runden Google-Uhren im Test).

Spiralförmige Apps

Die LG Wearable Platform ordnet alle installierten Apps spiralförmig an. Um eine Anwendung auszuwählen, fährt man im Kreis über das Zifferblatt, so als würde man auf der Drehscheibe eines alten Telefons eine Nummer einstellen. Erscheint die gewünschte App, tippt man sie zum Starten an. Das geht intuitiv von der Hand.

Auf der Uhr, die sich auch als Walkie-Talkie nutzen lässt, sind Fitness-Tracking, Gesundheits- und Sport-Apps installiert. Sie ist WLAN-fähig, und dank integrierter NFC-Technologie soll man mit ihr bargeldlos bezahlen können. Zifferblatt, Zeigerform und Hintergrundbild sind individuell wählbar.

Preis und Verfügbarkeit für die Schweiz sind noch nicht bekannt. (Tages-Anzeiger)

(Erstellt: 04.03.2015, 15:36 Uhr)

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