Endlich einheitliche Ladegeräte für Handys
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Bis 2012 soll es ein für alle Marken funktionierendes einheitliches Format geben, das einen USB-Anschluss haben und bis zu 50 Prozent weniger Strom verbrauchen soll, wie der Verband der Mobilfunkindustrie GSMA am Dienstag auf der Mobilfunkmesse in Spanien erklärte. Dadurch würden jährlich rund 51'000 Tonnen Müll und Millionen Tonnen Treibhausgase eingespart.
Der italienische Europaabgeordnete Marco Caputo forderte am Dienstag, die Vereinbarung müsse verpflichtend sein und solle sofort umgesetzt werden. Unter Berufung auf eine französische Studie sagte er, alle 20 Monate würden rund 50 Millionen Ladegeräte weggeschmissen.
Erst in der vergangenen Woche hatte EU-Industriekommissar Günter Verheugen mit Nachdruck eine Lösung des Problems gefordert. «Wenn die Industrie jetzt nicht bald mit einer Lösung kommt, die dazu führt, dass es einheitliche Ladegeräte für die Handys gibt, dann werden wir die Industrie zwingen, das zu tun», sagte er.
17 Netzanbieter und wichtige Handy-Hersteller haben sich nun auf die Initiative verständigt. Darunter sind auch T-Mobile, Vodafone, mobilkom austria, Orange, Telecom Italia, Telefonica, 3 Group, AT&T, KTF, LG, Motorola, Nokia, Samsung und Sony Ericsson. (rek)
Erstellt: 17.02.2009, 17:08 Uhr



