Langzeitstudie der WHO: Krebsrisiko durch Mobiltelefone

Aktualisiert am 26.10.2009 56 Kommentare

Die Weltgesundheitsorganisation sieht einen direkten Zusammenhang zwischen der Handynutzung und der Entstehung von Krebs.

Zusammenhang zwischen intensiver Handynutzung und Hirntumor: «Daily Telegraph» liegt eine entsprechende WHO-Studie vor.

Zusammenhang zwischen intensiver Handynutzung und Hirntumor: «Daily Telegraph» liegt eine entsprechende WHO-Studie vor. (Bild: Keystone)

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Das berichtet der «Daily Telegraph». Die britische Tageszeitung stützt sich auf eine von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) beaufsichtigte Langzeitstudie. Sie soll noch in diesem Jahr veröffentlicht werden.

In einem ersten Vorbericht ist laut «Daily Telegraph» von einem «signifikant erhöhten Risiko für verschiedene Hirntumore im Zusammenhang mit einer Handynutzung von zehn oder mehr Jahren» die Rede. Für die Untersuchung wurden vier Jahre lang rund 12'800 Menschen in 13 Ländern nach ihren Handynutzungsgewohnheiten befragt. Darunter befanden sich sowohl Tumorpatienten als auch gesunde Nutzer.

Die genauen Zahlen sind noch unter Verschluss, die komplette Untersuchung liegt einem wissenschaftlichen Magazin zur Veröffentlichung vor, berichtet die britische Zeitung.

Handy-Verbot an Schulen gefordert

Anfang Oktober war Handystrahlung in Frankreich ein Thema. Im Zusammenhang mit elektromagnetischer Strahlung soll Kindern aus Gesundheitsgründen künftig das Nutzen von Mobiltelefonen in der Schule verboten werden. Die zweite Parlamentskammer erweiterte das Umweltschutzgesetz Grenelle 2 um einen entsprechenden Passus, der für Kindergärten, in der Grundschule und der Mittelstufe gelten soll.

Die Abgeordneten hoben hervor, in der Bevölkerung gebe es wachsende Sorge um mögliche negative Auswirkungen elektromagnetischer Strahlung auf die Gesundheit. Der Senat will auch Arbeitnehmer besser schützen, die täglich Mobiltelefone verwenden müssen - etwa durch obligatorische Freisprecheinrichtungen.

Diese sollen verhindern, dass das Gehirn den elektromagnetischen Strahlungen zu stark ausgesetzt ist. Die Gesetzesnovelle muss noch von der ersten Parlamentskammer, der Nationalversammlung, abgesegnet werden. (ah)

Erstellt: 26.10.2009, 11:29 Uhr

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56 Kommentare

Hans-Ulrich Schmieder

28.10.2009, 11:21 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Sehr geehrte Damen und Herren, verständlicherweise sind Handys durch den übermäßigen Gebrauch eine starke Gesundheitsgefahr dennoch genauso gefährlich sind alle Dauerstrahler wie, DECT,WLAN;BOS ( Behördenfunk) und Energie-verschmutzer-lampen die ebenfalls als Dauerstrahler auf unsere Kinder und damit nächste Generation einwirken. Eine Art und Weise eine Selbstvernichtung durch HF-EMF ausgelößt. Antworten


Peter Weierstrass

26.10.2009, 16:21 Uhr
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Es ist immer dasselbe mit der Panikmache. Jeder hat Angst vor Haien beim Baden, aber das ganz normale Autofahren ist millionenfach gefährlicher. Wann wurde der letzte Schweizer von einem Hai angegriffen? Antworten



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