Mit einer iPhone-App gegen den Kater
Von Jan Knüsel. Aktualisiert am 23.12.2009
Gegend den Gedächtnisschwund: «Drunken Contacts».
Robin Guldener
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So manch einer kennt das Problem: Man speichert eine neue Bekanntschaft im Handy mit einem Vor- oder Spitznamen ab, um ihn nur wenige Stunden oder Tage später im Chaos des digitalen Adressbuchs für ewig entschwinden zu sehen; das Gesicht bleibt einem sehr wohl in Erinnerung, der Name aber nicht.
Der 18-jährige Zürcher Gymnasiast Robin Guldener hat gegen das schwache Namensgedächtnis die iPhone-App «Drunken Contacts» entwickelt. Damit soll man selbst nach einer durchzechten Nacht seine neuen Kontakte zuverlässig wiederfinden.
Ein bisschen Erinnerung sollte noch da sein
Das Prinzip ist einfach: Ein neu hinzugefügter Kontakt wird chronologisch gespeichert. Ein mühseliges Durchblättern kompletter Namenslisten entfällt. Mit einem Tap können die frisch gespeicherten Kontakte von gestern, vorgestern, vom letzten Wochenende oder von einer definierten Zeitspanne nachgeschlagen und entsprechend nachbearbeitet werden. Erinnert sich der Nutzer nach einer harten Nacht an gar nichts mehr, hilft ihm aber selbst «Drunken Contacts» nicht mehr viel.
Weitere App in Planung
Ein Freund von Robin Guldener, der seit dem Alter von zwölf Jahren programmiert, hat ihn auf die Idee gebracht. Schon einige Male habe sich dieser eine entsprechende App gewünscht. Nach nur wenigen Monaten war «Drunken Contacts» marktreif.
Es ist Guldeners erstes Produkt für das iPhone. Die App soll erst der Anfang sein: «Eine Erweiterung der App auf andere Bereiche wie die Bildersuche kann ich mir durchaus vorstellen. Eine weitere Applikation ist zudem in Planung, verraten will ich aber noch nichts.» Der Verkauf der App ist laut Guldener übrigens «gut angelaufen».
Die App «Drunken Contacts» ist im App Store für 1.10 Franken erhältlich. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)
Erstellt: 23.12.2009, 15:41 Uhr
































































