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Palm loggt sich bei Apple ein

Aktualisiert am 02.06.2009

Das neue Smartphone Pre kann sich auf die gleiche Weise wie ein iPhone mit der Apple-Software iTunes verbinden, um Musik oder Fotos herunterzuladen.

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Ein Palm-Manager demonstriert im Januar die Handhabung des Smartphones Palm Pre, einer Kreuzung aus iPhone und Blackberry (es gibt Touchscreen und Tastatur). Nach einem Umsatzeinbruch von sagenhaften 70 Prozent im Jahr 2008 ist das Pre der letzte Strohhalm. Das Palm-Handy kommt am 6. Juni in den USA auf den Markt. Zu einem potenziellen Marktstart in Europa hüllt sich der Konzern in Schweigen.

   

Vor der Markteinführung am 6. Juni in den USA sagte Palm-Vorstandschef Jon Rubinstein: «Wir versuchen, die Kunden glücklich zu machen.» Die Unterstützung von iTunes sei ein grossartiges Feature, und er mache sich keine Sorgen wegen möglicher Einwände von Apple.

Der Palm Pre wird in den USA mit einem Mobilfunkvertrag von Sprint Nextel zum Preis von 200 Dollar (215 Franken) vertrieben. Für Europa gibt es noch keine Ankündigung, wann das Smartphone eingeführt wird.

Die Vorderseite des Palm Pre wird fast vollständig von dem Touchscreen mit einer Auflösung von 320 mal 480 Pixel eingenommen. Anders als das iPhone verfügt der Pre aber über eine vollwertige Tastatur, die mit einem «Slider-Mechanismus» ausgefahren wird. Das Breitband-Handy unterstützt WLAN für das Internetsurfen daheim oder im Café und empfängt GPS-Daten für die Navigation. Fotos und Videos nimmt eine Drei-Megapixel-Kamera auf. Der interne Datenspeicher umfasst 8 GB, wobei 0,6 GB für das Betriebssystem benötigt werden.

Dabei handelt es sich weder um Windows Mobile noch um Symbian oder Android, sondern um eine Eigenentwicklung mit der Bezeichnung webOS. Kontakte und Kalenderdaten stellt das System in einer integrierten Ansicht dar, wobei die Daten des Pre mit denen des Desktop-Computers synchron gehalten werden. Auch die Kontakte in Facebook, Google Mail oder Outlook werden synchron gehalten. Die Entwicklung von Anwendungen für webOS lehnt sich an die Entwicklung von Webapplikationen an. Palm hofft daher, dass sich viele Programmierer dem neuen System zuwenden werden. (rek/ap)

Erstellt: 02.06.2009, 12:00 Uhr

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