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Samsungs neues Handy: Prädikat untauglich

Von Elke Koch. Aktualisiert am 26.03.2009 5 Kommentare

Experten loben das Samsung Ultra Touch in den Himmel und das Unternehmen sieht in ihm einen echten «iPhone-Killer». Im Test von Tagesanzeiger.ch/Newsnet fällt das südkoreanische Smartphone allerdings durch.

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Das neue Samsung Ultra Touch S8300.
Bild: Elke Koch

   

Das neue Samsung S8300 war noch gar nicht auf dem Markt und schon überschlugen sich die Kritiker mit Lobeshymnen auf das südkoreanische Handy. «Auf den ersten Blick sieht das Samsung S8300 richtig scharf aus», war etwa auf «Computerwoche online» zu lesen und der «PC-Tipp» schrieb, dass die integrierte GPS-Funktionalität den Benutzer immer zu seinem Ziel führen würde. Auch in vielen anderen Testberichten wurde grosszügig Lob verteilt. Da stellt sich einem die Frage: Hatten es alle mit dem gleichen Handy zu tun?

Fragwürdiges Design

Gut, über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten. Auch über das Design des neuen Samsung-Handys. So könnte einem das jugendlich anmutende Rot der Volltastatur widerstreben, nicht aber das Aluminiumgehäuse, das dem Handy einen edlen Touch verleiht und sich auch angenehm anfühlt. Die Kombination aus Volltastatur und Touch-Screen jedoch verwundert. Warum hat man sich nicht nur für eine Variante entschieden, so wie beim Smartphone Samsung SGH-i900 Omnia und hat die Berührungsempfindlichkeit des Bildschirms verbessert? Oder hat man sich diesem Problem erst gar nicht angenommen, da die Samsung-eigene Touchwiz-Oberfläche von den meisten Kritikern mediale Streicheleinheiten erhielt?

So hätte man auch auf die Slide-Funktion verzichten können. Zwar wird diese ebenfalls von verschiedenen Kritikern als besonders griffig beurteilt, es werden aber beide Hände zum Aufschieben benötigt – was das Mobiltelefon in seiner Handhabung natürlich sehr unpraktisch macht.

Gesegnet, wer kleine Finger hat

Zur Grundausrüstung eines Smartphones gehört heute auch eine GPS-Funktion. Um diese bei diesem Mobile zu aktivieren, braucht man allerdings einen Zeigefinger so dünn wie ein Bleistift. Nutzer haben kaum eine Chance, die richtigen Felder der verschiedenen Funktionen zu treffen. Mit einer gewöhnlichen Strassenkarte fährt der Nutzer besser.

Schwacher Akku, ungenügender Speicher

Ähnlich verhält es sich mit der Musik-/MP3-Funktion. Hat man seine Lieblingslieder erst einmal runtergeladen und möchte sie anhören, erscheint ein Fenster, das völlig überladen ist mit Symbolen. Da der Bildschirm aber nur 2,8 Zoll gross ist, wurden auch hier die Symboltasten sehr eng nebeneinander gelegt, so dass man mit seinem Finger ebenso wenig treffsicher ist. Ebenfalls ungenügend sind die Akkuleistung, da Samsung – wie auch schon bei Vorgängermodellen – auf eine sehr schwache 880mAh-Batterie setzte, und der interne, nur 75 Megabyte schwache Speicher. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 26.03.2009, 10:49 Uhr

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5 Kommentare

Peter Müller

26.03.2009, 11:07 Uhr
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Wenn es umTechnik geht scheint der Tagi nicht neutral. Apple erhält üblicherweise viele Vorschusslorbereren und wird überverhältnissmässig berücksichtigt. Die Konkurrenz schlecht dargestellt und (absichtlich) Fakten verzerrt. bps: Beim Samung wird der ertweiterbare Speicher nicht erwähnt, es wird der Eindruck erweckt, man sei auf 75mb beschränkt. Antworten


Ivo Scholz

26.03.2009, 15:19 Uhr
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@Peter: Sorry, aber das hat nichts mit Apple-Sympathie zu tun. Es ist nun mal Fakt dass das iPhone immer noch unangetastet ist. Das Multi-Touch Display von Apple ist einmalig und auch der verbaute Speicher von 16GB ungeschlagen. Dazu kommt der App-Store, der aus dem Handy ein Alleskönner zu Spotpreisen macht. Nicht zu vergessen die ganze iTunes-Umwelt mit dem grössten Online-Musik-Store der Welt! Antworten



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