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Sony Ericssons Waffe gegen das iPhone

Rund anderthalb Jahre nach dem iPhone bringt auch Sony Ericsson sein Smartphone auf den Markt. Tagesanzeiger.ch/Newsnet hat das Handy getestet.

Schlank und elegant: Das neue Sony Ericsson überzeugt mit seiner 12-Megapixel-Kamera, hat aber auch einige Schwächen.

Schlank und elegant: Das neue Sony Ericsson überzeugt mit seiner 12-Megapixel-Kamera, hat aber auch einige Schwächen.
Bild: Sony Ericsson

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In den Schatten vermag das neuste Gerät von Sony ( 19.13 -1.80%) Ericsson den Trendsetter iPhone nicht stellen, so viel sei gleich vorweggenommen. Doch Satio hat durchaus Verkaufsargumente, auch wenn der Preis von rund 700 Franken (ohne Abo bei Digitec) nur bedingt dazu gehört. Zum Beispiel eine 12,1-Megapixel-Kamera mit eingebautem Xenon-Blitz. Oder die perfekte Auflösung (640x360 Pixel) auf dem 3,5 Zoll grossen Display.

Touchscreen, Surfen über WLAN und GPS-Empfänger gehören mittlerweile zum Standard des modernen Handys. Sony Ericsson hebt sich mit seiner Kamera durchaus aus der Vielzahl der nun auf den Mark geworfenen Geräte ab. Die Qualität der Schnappschüsse kann mit den Bildern einer gewöhnlichen Digitalkamera mithalten.

Viel Platz und Panoramamodus

Auch bietet die Kamera, mit der man auch telefonieren und surfen kann, einige spannende Features. So löst beispielsweise der «SmileShutter» erst dann eine Aufnahme aus, wenn die Person im Bild lächelt. Mittels Geotagging können die Fotos geographisch zugeordnet werden. Im Test fiel auch der Panoramamodus positiv auf. Aus drei Einzelbildern wird eine Panoramaaufnahme zusammengesetzt; störende Nähte zwischen den Einzelbildern sind nicht auszumachen. Kleiner Nachteil: Der Objektivdeckel öffnet sich beim Verstauen des Handys zum Beispiel in die Hosentasche und das Gerät verabschiedet sich aus dem Standby-Modus.

Auf der mitgelieferten SD-Card haben 8 Gigabyte Platz – genug für viel Musik und zahlreiche Erinnerungsfotos unterwegs. Allerdings fehlt dem Telefon eine herkömmliche Kopfhörerbuchse und ein entsprechender Adapter fehlt im Lieferumfang. Wenigstens lassen sich über Bluetooth Kopfhörer mit dem Handy verbinden.

Vier Eingabemöglichkeiten

Faszinierend ist natürlich die Anwendung Google Maps, das via GPS den aktuellen Standort in Sekundenschnelle ermittelt und auf der Karte anzeigt. Durch Drücken auf eine gewünschte Stelle gelangt man direkt zu Street View. Dabei überzeugt die ausgezeichnete Auflösung. Als Navi-Ersatz im Auto taugt das Satio allerdings nicht

Ebenso angenehm ist die Wahl der Tastatur bei der Eingabe von Texten. Zwischen einer kleinen und einer grossen der Schreibmaschine entlehnten Tastatur und der herkömmlichen Handy-Tastatur kann ebenso gewählt werden wie auch eine allerdings etwas diffizile Handschrifteneingabe. Am angenehmsten war dem Tester die von den mobilen Geräten gewohnte Tastatur; das kurze Vibrieren beim Drücken erleichtert die Eingabe zusätzlich.

Komplizierte Menüführung

Die Kontakte aus dem alten Handy lassen sich über Outlook problemlos synchronisieren – wie auch Kalender und Aufgaben. Die Anzeige des Kalenders ist jedoch – wie schon früher bei Sony Ericsson – in der Darstellung etwas unübersichtlich. Und Ecken und Kanten hat das Handy auch im Design. Gegen das runde iPhone zieht das an und für sich schlanke Satio den Kürzeren.

Auch sonst bietet das Satio, das für den kriselnden japanisch-schwedischen Konzern zum Rettungsanker werden soll, kaum Features, die iPhone-Benutzer zum Markenwechsel anregen. Das Betriebssystem Symbian OS 9.4 mit S60 5.0 funktioniert tadellos, die Menüführung ist allerdings selbst für geübte Sony-Ericsson-Nutzer zuweilen komplizierter als das mitgelieferte Labyrinthspiel.

Fans von Sony Ericsson sollten sich bis Anfang des nächsten Jahres gedulden. Dann bringt das Joint Venture das Android-Handy Xperia X10 auf den Markt. Dessen Kamerasensor löst mit acht Megapixeln auf, daneben bietet das X10 einen vier Zoll grossen Touchscreen, einen Kopfhörereingang und das stark flexible Google-Betriebssystem Android. Und vielleicht hält dann auch der Akku länger, der jetzt bei etwas intensiverem Gebrauch spätestens nach einem Tag nach Strom lechzt. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 13.11.2009, 13:18 Uhr

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12 Kommentare

Sandro Meier

16.11.2009, 15:12 Uhr
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Das neu SE ist absolute Spitzenklasse. Für alle die KEIN I-Phone wollen / brauchen ist dieses Teil unabdingbar. Bin sehr zufrieden. Antworten


Freddy Luger

13.11.2009, 17:52 Uhr
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So wie das ganze hier beschrieben wird hat das teil nur schwächen 8 mb speicher das ich nid lache kann man zwar noch aufrüsten kopfhörer 3,5 fehlt ---unakzeptael denke motorola hat ein model im "köcher" DROID heist das teil android 2 system da könnte was gehen in richtung killer. aber eben es geht auch mit weniger protz wenn man nur telefonieren will. Antworten


Markus Dietrich

13.11.2009, 17:17 Uhr
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Ein Designpreis wird's sicher nicht gewinnen. Sieht aus wie ein Dino! Antworten


Kurt Pohl

13.11.2009, 16:36 Uhr
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Es sind 8GB Speicher. Und der 0815Kopfhörer wird wie bei (fast) allen SE-Handys über das Zwischenteil angesteckt. Antworten


Ernesto McAlpine

13.11.2009, 15:24 Uhr
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Es gibt nur einen iPhone Killer und der heisst HTC HD2 Antworten


Ronny Renner

13.11.2009, 14:59 Uhr
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Ein Ideales Handy ist so schick wie ein iPhone, lässt sich genauso einfach bedienen und zwingt den Besitzer nicht iTunes oder andere Schrott-Software zu verwenden. Ausserdem lässt es sich über USB aufladen und verbinden und benutzt offene Standards (damits auch mit Linux klappt). Ein Standard Kopfhörerstecker und SD Karten und fertig ist das perfekte Handy! Antworten


Marco C. Glattfelder

13.11.2009, 14:26 Uhr
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Sony Ericsson hatte in Vergangenheit die Nase vorn und wikliche innovatives auf dem Markt gebracht. Allgemein staune ich, dass Hersteller immer in der "Verkomplizierungs"-Falle tappen. Keiner ist in der Lage die an und für sich kompromisslose Einfachkeit von Apple zu kopieren und verbessern. Spricherkate-Slot, 8MPKamera und vechselbarer Akku, design à la iPhone und android als OS. Voilà. Antworten


Marc Michel

13.11.2009, 12:51 Uhr
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"Rund anderthalb Jahre nach dem iPhone bringt auch Sony Ericsson sein Smartphone auf den Markt."... und was ist mit dem Xperia X1? War/Ist das etwa kein Smartphone? Antworten


Kaspar Meier

13.11.2009, 12:42 Uhr
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Einfach lächerlich. Ein iPhone Killer soll das sein? Keine normalen kopfhörer verwendbar, komplizierte Menuführung. Na ja, Sony Ericson beweist hiermit wieder einmal warum sie im Handymarkt klar auf dem Absteigenden Ast sind und in die Bedeutungslosigkeit verschwinden. Zu Recht! Adieu! Antworten


Marco C. Glattfelder

13.11.2009, 11:46 Uhr
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Ich hab seit einem jahr ein iPhone und bin enttäuscht: Ich vermisse vieles vom k850. Ich warte jetzt auf den X10 mit android. Der iPhone is eine der besten portablen Plattformen überhaupt. Leider kein gutes Telefon.... eher miserabel. Ein iPod mit Browser und Telefonfunktion. Wenn der X10 Android die Applikationsvielfalt bieten kann, ist es ein Renner. Apple rules ... in Hypes generieren. Antworten


Thomas Hauser

13.11.2009, 11:32 Uhr
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wow, 8mb sd-speicher, da passen volle zwei songs drauf ;) Antworten


Laurent Riedo

13.11.2009, 11:30 Uhr
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Zitat: "Auf der mitgelieferten SD-Card haben 8 Megabyte Platz – genug für viel Musik und zahlreiche Erinnerungsfotos" Sollten wohl eher 8 Gigabyte sein. Und wieso geht 1712 Tafers nicht? die PLZ stimmt. Überprüft mal euer System... Antworten



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