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«Wir können Apples Aufträge nicht erfüllen»
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- Neues iPhone treibt Apple an
- Foxconn gibt Beschäftigung von Minderjährigen zu
- Herr über 1,2 Millionen Arbeiter
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Die grosse Nachfrage nach dem iPhone 5 lässt den taiwanischen Apple-Zulieferer Foxconn an seine Grenzen stossen. «Wir können Apples (AAPL 439.66 -0.74%) Aufträge nicht erfüllen», sagte Foxconn-Gründer Terry Gou am Mittwochabend vor Journalisten. Sein Unternehmen werde der hohen Nachfrage mit seinen Lieferungen nicht gerecht.
Gou machte für die Verzögerungen aber auch das Design des iPhone 5 verantwortlich, das den Zusammenbau der Multimediahandys erschwere. Zu der Frage, ob sein Konzern Produktionsaufträge womöglich an andere Unternehmen weitergeben könnte, wollte er sich nicht äussern.
1,2 Millionen Angestellte
Foxconn ist der weltgrösste Hersteller von Computer- und Elektronikteilen und produziert für Unternehmen wie Apple, Sony, Intel und Nokia. Der Konzern beschäftigt in China 1,2 Millionen Menschen, steht aber seit Jahren wegen seiner Arbeitsbedingungen in der Kritik.
Im Jahr 2010 hatte es eine Reihe von Selbstmorden von Angestellten gegeben, die Aktivisten mit den Zuständen in den Fabriken in Verbindung brachten. Kürzlich geriet das Unternehmen durch zwei Streiks Tausender Arbeiter und die Beschäftigung von Minderjährigen in einer chinesischen Fabrik wieder in die Schlagzeilen. (rek/afp)
Erstellt: 08.11.2012, 11:53 Uhr






















