Swisscom bringt eigenen E-Reader
Von Anatol Heib. Aktualisiert am 10.11.2009
Die Swisscom kündigte heute ein E-Reader-Pilotprojekt an, das 2010 starten soll.
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Noch in den Kinderschuhen
Das bekannteste Lesegerät für elektronische Bücher und Zeitungen ist derzeit der Kindle des Onlinebuchhändlers Amazon. Dieser ist seit gut einem Monat auch in der Schweiz für 259 Dollar erhältlich. Die meisten Bücher sind aber nur auf Englisch verfügbar. Deutsche Bücher gibt es kaum.
Überhaupt steckt der Markt für elektronische Bücher hierzulande noch in den Kinderschuhen. Während bei Ex Libris gemäss jüngsten Angaben rund 30'000 Bücher im Sortiment sind, sind es bei Buch.ch gerade einmal knapp 13'000. Nur eine Handvoll Schweizer Zeitungen hat überhaupt einmal ein elektronisches Leseangebot getestet. (sda)
Schweizer Zeitungen, Zeitschriften und Bücher sind bald elektronisch verfügbar. Die Swisscom kündigte heute ein entsprechendes Pilotprojekt an, das 2010 starten soll (Tagesanzeiger.ch/Newsnet berichtete).
Für das Projekt hat der Telekommunikations-Riese die Verlage Tamedia (zu dem auch Tagesanzeiger.ch/Newsnet gehört), NZZ, Ringier, Edipresse sowie Orell Füssli ins Boot geholt. Auf einer zentralen Plattform, wo alle Bücher und Texte gespeichert sind, kann der Nutzer die gewünschten Inhalte auf sein Gerät herunterladen. Er entscheidet selbst, ob er die Texte via PC, Smartphone oder digitalem Lesegerät konsumieren will.
Swisscom-Mediensprecher Olaf Schulze sagt gegenüber Tagesanzeiger.ch/Newsnet, dass die Swisscom zum geplanten Angebot einen eigenen E-Reader anbieten werde. Man stehe derzeit mit Unternehmen in Verhandlung, so Schulze.
Daneben könne man die Inhalte der Plattform auch auf Smartphones oder PCs konsumieren. Dank einem persönlichen Profil synchronisiert die Plattform alle Informationen. «So können Sie zum Beispiel zu Hause ein Buch am Computer lesen und später unterwegs am Smartphone an der gleichen Stelle weiterfahren.»
Das Projekt sei dazu da, um neben Newsplattformen wie Tagesanzeiger.ch/Newsnet weitere Erfahrungen im digitalen Bereich zu sammeln, sagte Tamedia-Sprecher Christoph Zimmer. Die Nutzer können beispielsweise Inhalte von Tagesanzeiger.ch/Newsnet auf einer Plattform elektronisch abonnieren. «Die Texte werden danach automatisch oder auf Knopfdruck auf das jeweilige Gerät heruntergeladen.» (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)
Erstellt: 10.11.2009, 16:40 Uhr
































































