Google pixelt Kuhköpfe

Nach Kritik von Datenschützern hat Google den Schutz von Passanten bei Street View verbessert. Dabei hat man es offenbar etwas zu gut gemeint.

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Damit virtuelle Erkundungen mit Google Street View keine Persönlichkeitsrechte verletzen, werden Gesichter und Nummernschilder von einer Software unkenntlich gemacht. Ein Redaktor des «Guardian» hat nun entdeckt, dass sogar eine Kuh aus Cambridge anonymisiert wurde.

«Grossartig, wie ernst es Google mit der Privatsphäre nimmt», kommentierte er den Tweet. Das Bild wurde im letzten Sommer im englischen Coe Fen gemacht. Die Kuh wurde offenbar beim Grasen von den Street-View-Kameras abgelichtet. Je nach Blickwinkel und Entfernung sieht man, dass ihr Kopf unscharf wird und von Google unkenntlich gemacht wurde.

Übereifrige Software

Ein Sprecher von Google sagte dazu zum Sender BBC: «Wir dachten erst, da wolle uns einer verschaukeln, als wir von dem Fall gehört haben. Aber hier war ganz offensichtlich unsere automatisierte Gesichtserkennung, die auch die Pixel automatisch einfügt, etwas übereifrig.»

(swe)

Erstellt: 16.09.2016, 20:47 Uhr

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