Der
Davis-Cup-
Traum

Im Final gegen Frankreich spielte die Schweiz von Freitag bis Sonntag in Lille um die Krone im Teamwettbewerb – und die Vollendung des helvetischen Tenniswunders.

Emotionaler Federer im Viertelfinal 2014 gegen Kasachstan.

Bereits 1992 waren die Schweizer dem Sieg nahe. Im Final mussten sich Jakob Hlasek und Marc Rosset in hitziger Stimmung dem US-Dream-Team mit Agassi, Sampras, Courier und McEnroe beugen.

Hlasek/Rosset im Halbfinal 1992 gegen Brasilien (5:0) in Genf.

Frankreich wählte Sand als Unterlage für den Final, um die Schweizer auf dem falschen Fuss zu erwischen. Doch Federer blieb cool, schaltete in der Schweiz drei Tage mit Sandtrainings ein.

Im Tweet vom 15. Oktober dokumentierte Federer sein Sandtraining.

Trotzdem drohte plötzlich Ungemach für den Schweizer Teamleader: Im finalen Tiebreak des Masters-Halbfinals gegen Stan Wawrinka verletzte er sich sechs Tage vor dem Davis-Cup-Final am Rücken.

Besorgte Miene Federers im Masters-Halbfinal gegen Wawrinka.

Der Kaltstart praktisch ohne Training fiel Federer schwer. Im ersten Einzel wurde er deklassiert. Doch Stan Wawrinka sprang ein in der Not, holte den ersten Punkt und dirigierte das siegreiche Doppel.

Im Doppel vom Samstag harmonierten Federer und Wawrinka.

Mit dem Triumph in Lille erfüllten Federer und Wawrinka sich und der Tennisnation Schweiz einen langwährenden Traum. Alles über diese einmalige Sportsaga können Sie in unserem Spezialdossier nachlesen.

Die Schweizer mit dem legendären Davis-Cup-Pokal.